Brauerei-Besichtigung im eigenen Auto war voller Erfolg

Brauerei-Besichtigung im eigenen Auto war voller Erfolg

Wie launcht man mitten in der Coronazeit ein neues Produkt? Die Brauerei Hachenburger beweist Kreativität und findet eine kreative Lösung für den Start ihrer neuen Biergeneration Hopfen-Helles. So läd sie am 14. und 15. Mai 2020 zur weltweit ersten Brauerei-Besichtigung im eigenen Auto ein.

Die ursprünglich geplante Veranstaltung mit ca. 3.000 Freunden der Brauerei musste zwar abgesagt werden – die Möglichkeit das neue Bier zu probieren gab es dann aber doch. Wer sich im Vorfeld in der App der Brauerei zu einem Zeitfenster anmeldete, konnte im eigenen Auto seine Bierprobe abholen. Bei der Fahrt über das Gelände und die Produktion erhielten die Gäste interessante Einblicke in die Herstellung und Geschichte der Brauerei. Ein DJ sorgte über die Autoradios für ein unterhaltsames Programm. Damit trotz des großen Andrangs von 1.000 Besuchern alle Hygienemaßnahmen beachtet wurden, warfen professionell ausgebildete Schiedsrichter in voller Montur ein Auge auf die Einhaltung der Regeln. An einer Blitzstation erhielten die Fahrer ein Erinnerungsfoto an diese besondere Brauerei-Besichtigung.

Nach Wochen schlechter Nachrichten und Entbehrungen zeigt unser Fördermitglied und Impulsgeber der Region Westerwald, wie man den Herausforderungen der Coronakrise kreativ begegnen kann.

 

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Getränke­fach­groß­handel: Reales Minus von 1,9 Prozent im März

Getränke­fach­groß­handel: Reales Minus von 1,9 Prozent im März

Auch im Getränkefachgroßhandel werden ab März die Auswirkungen der Coronakrise spürbar. Die Getränkefachgroßhändler erwirtschaften ein reales, also preisbereinigtes, Minus von 1,9 Prozent (nominal minus 0,4 Prozent). Kumuliert betrachtet sinkt der Umsatz bis einschließlich März um marginale 0,1 Prozent (nominal plus 1,4 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt

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Bierabsatz: Brauer verkaufen im April 1,3 Millionen Hektoliter weniger Bier

Bierabsatz: Brauer verkaufen im April 1,3 Millionen Hektoliter weniger Bier

Die Coronakrise sorgt weiterhin für deutliche Umsatzverluste beim Bier. Die deutschen Brauer verkaufen im April 1,3 Millionen Hektoliter und somit 18,5 Prozent weniger Gerstensaft im Inland als im Vergleichsmonat im Vorjahr. Der Gesamtbierabsatz vermeldet ein Minus von 17,3 Prozent. Der Bierexport in EU-Länder bricht um 34,3 Prozent (278.373 Hektoliter) ein. Die Ausfuhr in Drittländer steigt bedingt durch den zeitlichen Vorsprung der Krisenentwicklung um 16,1 Prozent (106.411 Hektoliter). Der Gesamtbierabsatz zeigt wie gewohnt große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Thüringen erzielt als einziges Bundesland ein Absatzplus (4,3 Prozent), alle anderen Bundesländer verzeichnen rote Zahlen. Schleswig-Holstein/Hamburg muss sogar ein Minus von 54,9 Prozent verkraften. Biermischgetränke sinken bundesweit um 4,0 Prozent.

Kumuliert betrachtet sinkt der Gesamtbierabsatz einschließlich April 2020 um 6,2 Prozent, die Ausfuhr um 8,6 Prozent sowie der Inlandsabsatz um 5,7 Prozent. In den Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke wie immer unberücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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Gastgewerbeumsatz bricht im März fast um 50 Prozent ein

Gastgewerbeumsatz bricht im März fast um 50 Prozent ein

Das deutsche Gastgewerbe verzeichnet im März 2020 ein desaströses Ergebnis. Die Folgen im ersten Monat des Shutdowns bescheren der Branche nie dagewesene Verluste, so dass der Gastgewerbeumsatz im März real um 45,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sinkt. Nominal erwirtschaftet das Gastgewerbe ein Minus von 44,0 Prozent, so das Statistische Bundesamt.

Bei den Beherbergungsunternehmen fällt der Umsatz real um 51,0 Prozent (nominal minus 50,0 Prozent). Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzminus von 42,4 Prozent (nominal minus 40,7 Prozent), das getränkeintensivere Gaststättengewerbe ein reales Minus von 46,4 Prozent (nominal minus 44,7 Prozent), die Schankwirtschaften ein reales Minus von 52,8 Prozent (nominal minus 51,4 Prozent) sowie die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister ein reales Minus von 28,8 Prozent (nominal minus 27,3 Prozent).

Kumuliert betrachtet erwirtschaftet das Gastgewerbe bis einschließlich März 2020 real 15,8 Prozent weniger als 2019 (nominal minus 13,5 Prozent). Die Beherbergungsunternehmen erzielen in diesem Zeitraum ein reales Minus von 19,0 Prozent (nominal minus 17,3 Prozent), die Gastronomen ein reales Minus von 13,9 Prozent (nominal minus 11,4 Prozent), die Caterer ein reales Minus von 10,2 Prozent (nominal minus 8,2 Prozent) und das getränkeintensivere Gaststättengewerbe ein reales Minus von 15,1 Prozent (nominal minus 12,5 Prozent). Die Schankwirtschaften vermelden einen realen Umsatzrückgang von 16,1 Prozent (nominal minus 13,7 Prozent).

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) erwartet für den Monat April Umsatzeinbußen von über 90 Prozent. Es bleibt abzuwarten, ob die Lockerungen der Corona-Maßnahmen ab Mitte Mai zu spürbarem Aufschwung führen werden.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Getränke­einzel­handel verbucht im März reales Minus von 0,8 Prozent

Getränke­einzel­handel verbucht im März reales Minus von 0,8 Prozent

Der Getränkeeinzelhandel erzielt im März ein reales Minus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nominal erwirtschaften die Einzelhändler ein Umsatzplus von 0,7 Prozent.

Kumuliert betrachtet ergibt sich so einschließlich März aufgrund des starken Zuwachses im Februar ein reales Plus von 2,2 Prozent und ein nominales von 3,9 Prozent.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Innenstadt­verkehr Hamburg: Keine wirtschafts­feindliche Politik zulasten von Unter­nehmen und Bürgern!

Innenstadt­verkehr Hamburg: Keine wirtschafts­feindliche Politik zulasten von Unter­nehmen und Bürgern!

Heute finden in Hamburg die Koalitionsverhandlungen zum Thema Mobilität zwischen SPD und GRÜNEN statt. Aus diesem Anlass macht die Wirtschaft der Hansestadt erneut und eindringlich auf das Thema des notwendigen innerstädtischen Wirtschaftsverkehrs aufmerksam.

Die Coronakrise stellt bundesweit alle Branchen vor ungekannte Herausforderungen, so auch in Hamburg. Das Bündnis aus dem AGA Unternehmensverband, der Handwerkskammer Hamburg und sieben weiteren Verbänden – darunter der Bundesverband GFGH – macht in dieser angespannten Zeit auf die Notwendigkeit eines flüssigen Wirtschaftverkehrs in der City aufmerksam, der das tägliche Leben aller dort arbeitenden und lebenden Menschen gewährleistet. Das Bündnis macht in seiner heutigen Pressemitteilung deutlich, dass eine wirtschaftsfeindliche Politik, wie sie eine massive Beschränkung der Lieferverkehre in der Hamburg City darstellt, nicht geben darf.

Alle Handelsstufen erwartet in den kommenden Monaten, vielleicht Jahren, massive Umsatz- und Gewinneinbrüche durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Jetzt ist die Zeit, in der die Hamburger Politik zusammen mit der Wirtschaft nach Lösungen suchen muss. (…) Wie systemrelevant die Verkehre in der Innenstadt sind, hat sich in den vergangenen zwei Monaten deutlich gezeigt.“ Dr. Hans Fabian Kruse, Präsident des AGA Unternehmensverbandes

Die konkreten Forderungen der Unterstützer der Stellungnahme an den künftigen Hamburger Senat sind:

  • Erreichbarkeit gewährleisten: Gewerbetreibende und Dienstleister müssen ihre Kunden in Hamburg weiterhin direkt ansteuern können.
  • Besondere Lade-/Arbeitszonen, Mikro-Depots und Serviceparkplätze schaffen: Hamburgs Innenstadt braucht Lade- und Arbeitszonen sowie Serviceparkplätze, die dem Wirtschafts- und Lieferverkehr vorbehalten sind. Über Mikro-Depots wird das Bestücken von Lastenfahrrädern oder fußläufigen Transporthilfen für die Zustellung auf den letzten Metern ermöglicht.
  • Verkehrsinformation verbessern und digitalisieren: Digitale Verkehrs- und Parkraumlenkung kann Suchverkehre drastisch reduzieren. Hier betreiben Gewerbetreibende und Bürgerinnen und Bürger erhebliche Anstrengungen.
  • Dienstleistungen ermöglichen: Dienstleistungen, wie z. B. Umzüge, Reparaturen etc., müssen auch außerhalb der allgemeinen Lieferzeiten möglich sein.

Die vollständige Pressemitteilung unseres Partnerverbandes AGA finden Sie hier.

Foto: © Timur Venkov