August bringt Brauern erstes Plus in diesem Jahr

August bringt Brauern erstes Plus in diesem Jahr

Die deutschen Brauer erzielen das erste Mal in diesem Jahr ein Plus im Vergleich zum Vorjahresmonat: Im Inland steigt der Absatz um 2,2 Prozent (151.181 Hektoliter). Der Bierexport nimmt um 1,2 Prozent zu. Daraus ergibt sich ein Plus von 2,0 Prozent beim Gesamtbierabsatz. Die Zahlen deuten jedoch auf keine Erholung der Krise bei den Brauern hin, betrachtet man das desaströse Absatzminus von 11,4 Prozent im August 2019 mit dem die aktuellen Zahlen verglichen werden. Die Mehrheit der Deutschen haben Corona-bedingt zwar im Inland Urlaub gemacht und auch das Wetter war trocken und mild – dennoch bleiben die Absätze im Eventbereich aus und machen den Brauern zu schaffen. Der Gesamtbierabstaz zeigt wie gewohnt große Unterschiede zwischen den Bundesländern. So erzielt Hessen ein Absatzminus von 9,5 Prozent und Thüringen ein starkes Plus von 11,3 Prozent. Biermischgetränke steigen bundesweit um 13,9 Prozent.

Kumuliert betrachtet reduziert sich der Gesamtbierabsatz einschließlich August 2020 um 5,1 Prozent, die Ausfuhr um 6,4 Prozent sowie der Inlandsabsatz um 4,8 Prozent. In den Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke unberücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Gastgewerbe erholt sich im Juli weiter

Gastgewerbe erholt sich im Juli weiter

Sommerliche Temperaturen und die Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen zeigen im Juli positive Auswirkungen auf das deutsche Gastgewerbe. Im Vergleich zum Vormonat steigt der Umsatz real um 21,9 Prozent. Gegenüber 2019 sinkt dieser aber um 26,8 Prozent (nominal minus 22,3 Prozent).

Bei den Beherbergungsunternehmen fällt der Umsatz gegenüber dem Vorjahr real um 31,0 Prozent (nominal minus 28,4 Prozent). Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzminus von 24,3 Prozent (nominal minus 18,7 Prozent), das getränkeintensivere Gaststättengewerbe ein reales Minus von 19,7 Prozent (nominal minus 13,5 Prozent). Die Schankwirtschaften (real minus 46,0 Prozent, nominal minus 40,7 Prozent) sowie die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister (real minus 41,9 Prozent, nominal minus 40,0 Prozent) trifft es weiterhin am härtesten.

Kumuliert betrachtet erzielt das Gastgewerbe bis einschließlich Juli 2020 real 37,2 Prozent weniger als 2019 (nominal minus 35,4 Prozent). Die Beherbergungsunternehmen erzielen im selben Zeitraum ein reales Minus von 45,0 Prozent (nominal minus 44,2 Prozent), die Gastronomen ein reales Minus von 32,8 Prozent (nominal minus 30,6 Prozent), die Caterer ein reales Minus von 32,8 Prozent (nominal minus 31,6 Prozent) und das getränkeintensivere Gaststättengewerbe ein reales Minus von 32,8 Prozent (nominal minus 30,1 Prozent). Die Schankwirtschaften vermelden einen realen Umsatzrückgang von 46,2 Prozent (nominal minus 44,1 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt

„Deutschlands beste Getränkehändler“ startet in neue Runde

„Deutschlands beste Getränkehändler“ startet in neue Runde

Einzigartige Sortimentsleistungen, besondere Vermarktungskonzepte, werthaltige Verkaufsstrategien und kreative Flächenkonzepte. Das zeichnet die Gewinner des jährlichen Branchenwettbewerbs „Deutschlands beste Getränkehändler“ aus.

Die RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel sucht gemeinsam mit der Zeitschrift GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL, dem Fachmagazin WEIN+MARKT und uns erneut Deutschlands beste Getränkehändler. Mithilfe eines strengen Kriterienkatalogs prämiert die fachkundige Jury Stores in unterschiedlichen Kategorien: Kleinfläche bis 500 qm, Großfläche ab 500 qm, bestes Filialkonzept u. a. Die Jury besteht aus Vertretern der Fachpresse, der Geschäftsführung des BV GFGH und Partnern aus der Industrie.

Betreiben Sie einen besonderen Getränkemarkt? Dann nutzen Sie die Chance und melden sich bequem online an. Der Wettbewerb stößt in der Branche auf große Resonanz. Steigern Sie Ihr Image und setzen Sie Ihrem Verkaufsteam Anreize für weitere innovative Verkaufsideen.

Hier finden Sie die letztjährigen Gewinner aus unserer Mitgliederschaft.

Lage des Großhandels im August 2020

Lage des Großhandels im August 2020

Wie beurteilen die Großhandelsunternehmen ihre wirtschaftliche Lage und die weiteren konjunkturellen Perspektiven mit Blick auf die Auswirkungen der Coronakrise? Antworten hierauf liefert die traditionelle Umfrage zur Lage und Perspektive im Großhandel durch unseren Spitzenverband BGA.

Die Coronakrise belastet die deutsche Wirtschaft massiv. Es zeichnet sich aber eine einsetzende Erholung ab. Das spiegelt auch die Stimmung im Großhandel wider. In der Umfrage des BGA zeigen sich die Großhändler weiterhin verhalten, gewinnen aber vorsichtig an Zuversicht. Der BGA-Klimaindikator zeigt nach seinem historischen Tiefpunkt im Mai wieder aufwärts. Dabei haben sich die Geschäftserwartungen stärker verbessert als die Geschäftslage. Der Großhandel wird weiter mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen haben. Der BGA erwartet für 2020 ein Umsatzminus von bis zu neun Prozent. Strukturell wird die Aufhellung von einer verbesserten Erwartung an Auftragseingänge und Kapazitätsauslastung getragen.

Der BGA geht vor diesem Hintergrund davon aus, dass sich nach dem massiven Einbruch die wirtschaftlichen Aktivitäten im Zuge der allmählichen Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie wieder verstärken. Allerdings erwarten die Unternehmen mehrheitlich, dass die Pandemie erst im kommenden Jahr, wenn nicht gar erst später überwunden wird. Dementsprechend rechnen die Großhändler damit, dass die Pandemie strukturelle Spuren hinterlässt. Neben einem Turbo für die Digitalisierung sehen die Unternehmen Änderungen in der Unternehmenskultur und den Arbeitsformen (Homeoffice) sowie eine Neuausrichtung der Geschäftsmodelle als neue Trends. Wirtschaftspolitisch erwarten die Unternehmen den Abbau von Bürokratie und Regulierung in allen Rechtsbereichen.

Die detaillierten Ergebnisse der Großhandelsumfrage werden in der aktuellen Ausgabe von Trends & Analysen Großhandel 2/2020 erläutert.

Bild: © Have a nice day – stock.adobe.com

Getränke­fach­groß­handel reduziert im Juni seine Verluste

Getränke­fach­groß­handel reduziert im Juni seine Verluste

Der Getränkefachgroßhandel leidet im Juni weiter unter dem teilweise verhaltenen Gastronomiegeschäft und den ausbleibenden Veranstaltungen, reduziert aber seine Verluste im Vergleich zum Vormonat. So erzielen die Fachgroßhändler ein reales Plus von 15,0 Prozent (nominal 14,9 Prozent) im Vergleich zu Mai. Gegenüber 2019 vermelden sie ein Minus von 3,8 Prozent (nominal minus 2,2 Prozent).

Kumuliert betrachtet sinkt der Umsatz bis einschließlich Juni um 7,2 Prozent (nominal minus 5,7 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

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August bringt Brauern erstes Plus in diesem Jahr

Inlandsbierabsatz sinkt im Juli um weitere 6 Prozent

Die deutschen Brauer erzielen beim Inlandsbierabsatz im Juli ein Minus von 6,0 Prozent im Vergleich zu 2019. Der Bierexport erholt sich von seinen dramatischen Verlusten und steigt um 3,4 Prozent. Daraus ergibt sich ein Minus von 4,4 Prozent beim Gesamtbierabsatz. Dieser zeigt wie gewohnt große Unterschiede zwischen den Bundesländern. So erzielt Hessen ein Absatzminus von 21,2 Prozent und Sachsen-Anhalt ein erfreuliches Plus von 9,9 Prozent. Biermischgetränke sinken bundesweit um deutliche 15,9 Prozent.

Kumuliert betrachtet sinkt der Gesamtbierabsatz einschließlich Juli 2020 um 6,2 Prozent, die Ausfuhr um 7,5 Prozent sowie der Inlandsabsatz um 6,0 Prozent. In den Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke wie immer unberücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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