Webinar: Gesetzliches Verbot von unlauteren Handelspraktiken und deren Auswirkungen auf den GFGH

Webinar: Gesetzliches Verbot von unlauteren Handelspraktiken und deren Auswirkungen auf den GFGH

 

Mitte des Jahres ist in Deutschland das Agrarorganisationen- und Lieferkettengesetz (AgrarOLkG) in Kraft getreten. Es setzt die UTP-Richtlinie der EU um, die einen einheitlichen Mindestschutzstandard zur Bekämpfung von unlauteren Handelspraktiken in der Lebensmittellieferkette vorgibt.

Das primär auf den Agrarsektor ausgerichtete Gesetz hat jedoch auch Auswirkungen auf die Getränkebranche, da ein Lebensmittelerzeugnis im Sinne des Gesetzes jedes Lebensmittel ist, das aus mindestens einem Agrarerzeugnis hergestellt worden ist, einschließlich Getränken auf Wasserbasis, bei deren Herstellung mindestens ein Agrarerzeugnis verwendet worden ist. Entsprechend ist jedes Bier oder auch jedes Mineralwasser mit dem Zusatz eines Agrarprodukts ein Anwendungsfall des Gesetzes. Das Gesetz wird somit Folgen für Geschäftsbeziehungen in weiten Teilen der Lebensmittelversorgungskette haben.

Daher gilt es sich jetzt zu informieren:

  • Wer hat die gesetzlichen Regelungen für welche Produkte zu beachten?
  • Welche aktuellen Handelspraktiken sind nach dem Gesetz unlauter?
  • Was muss unternommen werden, um sich rechtskonform aufzustellen?
  • Wie kann man sich effektig gegen unlautere Handelspraktiken wehren?
  • Welche Sanktionen sind zu befürchten?

Zu diesen Fragen rund um die gesetzliche Neuregelung bieten wir unseren Mitgliedern und Partnern ein Webinar an.

Wann?

Am 3. November 2021 ab 14 Uhr

Referent
Als Referenten konnten wir Herrn Dr. Reto Batzel, Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei MARCK Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Düsseldorf gewinnen. Herr Dr. Batzel verfügt über langjährige Erfahrungen im deutschen und europäischen Kartellrecht. Er ist Compliance-Experte und war u. a. mehrere Jahre für die METRO AG in diesem Bereich tätig und ist somit mit den Belangen des Handels bestens vertraut.

Dauer

ca. 90 Minuten

Preis

Exklusiv für Verbandsmitglieder kostenlos

Gerne können Sie uns Ihre Fragen vorab per Mail senden. Diese werden dann im Webinar aufgegriffen und möglichst beantwortet.

Ihre formlose Anmeldung sowie Ihre Fragen schicken Sie bitte bis zum 29.10.2021 an Herrn Julian Schwarzat (schwarzat@bv-gfgh.de). Die Einwahldaten erhalten Sie einen Tag vor der Veranstaltung per Mail.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung!

Gastgewerbeumsatz: Aufwärtstrend setzt sich im Sommer fort

Gastgewerbeumsatz: Aufwärtstrend setzt sich im Sommer fort

Die Umsatzentwicklung im Gastgewerbe ist weiter positiv. Die Branche erwirtschaftet im August 2021 im Vergleich zum Vormonat ein Plus von 5,9 Prozent (nominal 6,4 Prozent). Aber: Noch immer liegt der Umsatz um 16,2 Prozent unter dem Niveau aus Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Auch gegenüber des Vorjahresmonats kann im August 2021 ein Umsatzplus von 5,1 Prozent (nominal 5,9 Prozent) erzielt werden. Etwas deutlicher fällt das Umsatzplus bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen aus. Diese können ihren realen Umsatz im August 2021 gegenüber Juli 2021 um 13 Prozent (nominal 13,6 Prozent) steigern. Die Gastronomie erzielt ein reales Umsatzplus von 0,4 Prozent (nominal 1,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das Gaststättengewerbe legt von Juli bis August 2021 real um rund 1,3 Prozent (nominal 2,6 Prozent) zu, bleibt aber erneut in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Schankwirtschaften verbuchen – wie bereits im Juli 2021 – ein reales Minus von 7,4 Prozent (nominal minus 5,7 Prozent). Die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister erzielen ein reales Umsatzplus von 8,1 Prozent (nominal 10,3 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Kumuliert betrachtet ergibt sich nach wie vor ein Umsatzminus, das aber im Vergleich zum Vormonat mit minus 22,2 Prozent (nominal minus 20,0 Prozent) etwas geringer ausfällt. Die Beherbergungsunternehmen verzeichnen ein reales Minus von 25,6 Prozent (nominal minus 24,7 Prozent), die Gastronomie real ein Minus von 20,6 Prozent (nominal minus 17,8 Prozent), die Caterer ein reales Minus von 10,8 Prozent (nominal minus 8,2 Prozent) und das getränkeintensive Gaststättengewerbe ein reales Minus von 23,9 Prozent (nominal minus 20,9 Prozent). Die Schankwirtschaften liegen nach wie vor mit einem realen Minus von 47,8 Prozent (nominal minus 44,3 Prozent) weit hinter den Zahlen aus 2020 zurück, wenngleich sich die Umsatzeinbußen von Juli auf August 2021 leicht gebessert haben.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Neuer innovativer Kongress für die Getränkebranche: Beviale Summit 2021

Neuer innovativer Kongress für die Getränkebranche: Beviale Summit 2021

 

Der Beviale Summit am 9. und 10. November 2021 im Messezentrum Nürnberg ermöglicht es als erste umfassende Veranstaltung der Getränkebranche seit langem, sich wieder live und persönlich zu relevanten Fachthemen auszutauschen.

Das Kongressprogramm liefert Impulse und Lösungsansätze für die ganze Breite der Getränkebranche. In den einzelnen Foren wird darüber hinaus der Fokus auf zielgruppenspezifische Themenfelder gelegt. Im Sponsorenbereich präsentieren sich parallel zum Kongress Firmen entlang der Prozesskette der Getränkeherstellung und stehen zum intensiven Austausch bereit. Der Beviale Summit zahlt so in seiner Gänze auf die Zukunftsfähigkeit der Branchenteilnehmer*innen ein und liefert Ansätze, um gestärkt aus der Pandemie geschwächten Zeit zu kommen.

Angesprochen werden die Entscheider*innen der gesamten Getränkebranche sowie der Branchennachwuchs. Die fünf parallel angelegten Foren zum Kongressauftakt sind maßgeschneidert auf die jeweilige Zielgruppe und richten ihren Fokus auf Getränke, Export, Nachwuchs, Nachhaltigkeit sowie Logistik. Partner der Foren sind der Verband Private Brauereien, das Institut Romeis, KONZEPT & SERVICE, der Fachverlag Hans Carl, die Team- und Organisationsberater von roots sowie unser Fördermitglied LOGIPACK.

Ein Fokus der Veranstaltung: Die Logistik-Lounge – „Mehrweg-Perspektiven“

In der Logistik-Lounge erwartet die Teilnehmer*innen ein breit gefächertes Themenspektrum von der Digitalisierung über Leergutmanagement und Bestelllogistik bis hin zu Mehrweg-Perspektiven. Wolfram Scholz von unserem Fördermitglied GEDAT steigt ein mit seinem Beitrag „Vor dem Getränk müssen Daten fließen“. Dr. Ingo Pankoke von der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) folgt ihm mit der außergewöhnlichen These: Leergut findet man am besten digital. Perspektiven zum Thema Mehrweg folgen nach der Kommunikationspause: Kurs auf den Mehrweg hat die Störtebeker Braumanufaktur bereits genommen. Einen Lagebericht liefert Jürgen Nordmann. Günther Guder von unserem Partnerverband Pro Mehrweg erläutert, wieso Mehrweg der bessere Weg ist. Einen Open Talk bietet die Logistik-Lounge am frühen Abend des ersten Kongresstages: Wer kommt mit in den Pool? Darüber diskutieren LOGIPACK und spannende Gesprächspartner*innen mit unterschiedlichen Perspektiven.

Sichern Sie sich Ihr Ticket am besten schnell, die Teilnehmerzahl ist auf 500 Personen limitiert.

Getränke­fach­groß­handel legt im Juli zu

Getränke­fach­groß­handel legt im Juli zu

Der Getränkefachgroßhandel erwirtschaftet im Juli im Vergleich zum Vorjahr ein reales Umsatzplus von 0,9 Prozent (nominal 1,8 Prozent). Die Lockerungen im Gastgewerbe verhelfen vor allem Gastronomie-orientierten Betrieben zu Aufschwung.

Kumuliert betrachtet erhöht sich der Umsatz bis einschließlich Juli 2021 um 0,8 Prozent (nominal 1,6 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt 

Bierabsatz sinkt weiter

Bierabsatz sinkt weiter

Die Schwierigkeiten der Gastronomie infolge von Abstandregelungen, Personalmangel und unterschiedlichen G-Regelungen belasten den Bierabsatz neben der erneuten Absage vieler Events und schlechtem Wetter weiter.

Die deutschen Brauer erzielen im August ein Minus von 7,6 Prozent im Inland. Der Export erleidet den zweiten Monat in Folge ein Minus (4,1 Prozent), sodass sich ein Gesamtminus von 7,0 Prozent ergibt. Alle Bundesländer verzeichnen Absatzverluste, mit zum Teil großen Unterschieden (Hessen minus 22,2 Prozent und Schleswig-Holstein/Hamburg minus 0,3 Prozent). Biermischgetränke sinken im August bundesweit um deutliche 25,1 Prozent.

Der Gesamtbierabsatz sinkt kumuliert betrachtet bis August um 3,9 Prozent und der Inlandsabsatz um 5,5 Prozent. Das Exportgeschäft kann um 3,4 Prozent zulegen. In den aktuellen Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke wie immer unberücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Gastgewerbeumsatz: Aufwärtstrend setzt sich im Sommer fort

Gastgewerbeumsatz steigt im Juli um 20,8 Prozent gegenüber Vormonat

Das deutsche Gastgewerbe erzielt im Juli 2021 gegenüber dem Vormonat ein Plus von 20,8 Prozent (nominal 21,3 Prozent). Der Umsatz liegt aber noch 23,5 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat erzielt das Gastgewerbe ein reales Plus von 4,2 Prozent (nominal 4,6 Prozent). Bei den Beherbergungsunternehmen steigt der Umsatz im Juli gegenüber dem Vorjahr real um 8,2 Prozent (nominal 7,5 Prozent). Die Gastronomie erzielt ein reales Umsatzplus von 2,1 Prozent (nominal 3,2 Prozent), das getränkeintensivere Gaststättengewerbe bleibt real auf dem Niveau des Vorjahres (nominal plus 1,1 Prozent). Die Schankwirtschaften erleiden ein reales Minus von 8,4 Prozent (nominal minus 6,7 Prozent). Die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister erzielen ein erfreuliches reales Plus von 13,1 Prozent (nominal 15,2 Prozent).

Kumuliert betrachtet sinken die Umsätze der Hotels, Restaurants und Bars einschließlich Juli 2021 real um 28,7 Prozent (nominal minus 26,4 Prozent). Die Beherbergungsunternehmen verzeichnen ein reales Minus von 36,5 Prozent (nominal minus 35,8 Prozent), die Gastronomen ein reales Minus von 25,2 Prozent (nominal minus 22,2 Prozent), die Caterer ein reales Minus von 13,8 Prozent (nominal minus 11,1 Prozent) und das getränkeintensivere Gaststättengewerbe ein reales Minus von 28,4 Prozent (nominal minus 25,3 Prozent). Die Schankwirtschaften setzen in den ersten 7 Monaten des Jahres weit weniger als die Hälfte im Vergleich zu 2020 um (real minus 54,7 Prozent, nominal minus 51,3 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt