Getränke­fach­großhandel erzielt 2019 reales Plus von 0,7 Prozent

Getränke­fach­großhandel erzielt 2019 reales Plus von 0,7 Prozent

Die Getränkefachgroßhändler erwirtschaften im Dezember ein reales, also preisbereinigtes, Plus von 5,0 Prozent (nominal 6,8 Prozent). Ebenso erfreulich ist das Ergebnis des Gesamtjahres. Kumuliert steigt der Jahresumsatz real um 0,7 Prozent (nominal 2,3 Prozent) im Vergleich zu 2018, teilt das Statistische Bundesamt mit.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Inlandsbierabsatz sinkt 2019 um 2,1 Prozent

Inlandsbierabsatz sinkt 2019 um 2,1 Prozent

Der Inlandsbierabsatz vermeldet für das Jahr 2019 ein Minus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die deutschen Brauer verkaufen somit rund 76 Mio. Hektoliter Bier. Der Export vermeldet ebenso ein Minus (1,1 Prozent), sodass sich für den Gesamtbierabsatz ein Rückgang von 1,9 Prozent ergibt. Zwischen den Bundesländern liegt eine große Spannweite. Sachsen-Anhalt erreicht ein Plus von 4,5 Prozent. Dem gegenüber steht ein deutliches Minus von 11,3 Prozent in Thüringen.

2018 profitierte die Branche noch vom Super-Sommer und der Fußball-WM. Dennoch zeichnet sich seit vielen Jahren ein sinkender Bierkonsum ab, der mit einer alternden Bevölkerung und einem stärkeren Gesundheitsbewusstsein einhergeht. Trotzdem blicken die deutschen Brauer zuversichtlich ins neue Jahr, das mit der Fußball-EM 2020 wieder ein wichtiges Sportevent bietet. Außerdem legen die Segmente Hell-Bier sowie regionale Spezialitäten in den letzten Monaten 2019 weiter zu. Besonders dynamisch ist aber der Zuwachs bei alkoholfreien Bieren und alkoholfreien Biermischgetränken, die einen Marktanteil von 10 Prozent ansteuern und in den aktuellen Zahlen nicht berücksichtigt sind.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Gastgewerbe erzielt reales Plus von 1,9 Prozent im November

Gastgewerbe erzielt reales Plus von 1,9 Prozent im November

Das Gastgewerbe weist im November 2019 ein reales Plus von 1,9 Prozent (nominal 4,7 Prozent) aus. Die Gastronomen erzielen ein reales Plus von 1,4 Prozent, das getränkeintensivere Gaststättengewerbe ein reales Plus von 1,4 Prozent (nominal 4,6 Prozent) und die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister in der Gastronomie ein reales Plus von 1,2 Prozent. Einzig die Schankwirtschaften müssen ein reales Umsatzminus von 0,2 Prozent (nominal plus 2,7 Prozent) verkraften. Die Beherbergungsunternehmen erwirtschaften ein starkes, reales Plus von 3,0 Prozent.

Kumuliert betrachtet steigt der Umsatz des Gastgewerbes bis einschließlich November 2019 real um 0,9 Prozent (nominal 3,4 Prozent) im Vergleich zu 2018. Die Beherbergungsunternehmen erzielen in diesem Zeitraum ein Plus von real 0,7 Prozent (nominal 2,7 Prozent), die Gastronomen 1,1 Prozent (nominal 3,7 Prozent), die Caterer 2,6 Prozent (nominal starke 4,8 Prozent) sowie das getränkeintensivere Gaststättengewerbe 0,6 Prozent (nominal 3,4 Prozent). Die Schankwirtschaften vermelden ein reales Umsatzminus von 0,6 Prozent (nominal plus 1,3 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

 

Getränke­fach­groß­handel im Oktober ohne Veränderung

Getränke­fach­groß­handel im Oktober ohne Veränderung

Der Umsatz des Getränkefachgroßhandels stagniert im Oktober 2019 im Vergleich zu 2018 auf hohem Niveau. Nominal erwirtschaftet er ein Plus von 1,3 Prozent. Bei kumulierter Betrachtung erzielen die Großhandelsbetriebe von Januar bis Oktober 2019 ein reales Plus von 0,6 Prozent sowie ein nominales Plus von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

 

 

Getränkeeinzelhandel: Umsätze steigen im Oktober und November

Getränkeeinzelhandel: Umsätze steigen im Oktober und November

Die Getränkeeinzelhändler erwirtschaften im Oktober 2019 ein reales Plus von 1,0 Prozent (nominal 1,2 Prozent) im Vergleich zu 2018. Der November vermeldet noch erfreulichere Zahlen: ein reales Plus von 3,2 Prozent sowie ein nominales um 3,7 Prozent. Trotz der positiven Ergebnisse sinkt der kumulierte Umsatz von Januar bis November 2019 real um 0,6 Prozent (nominal allerdings plus 0,2 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt