GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2024 – Geburtstagsfeier beim Klassentreffen der Getränkebranche

GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2024 – Geburtstagsfeier beim Klassentreffen der Getränkebranche

Fotos: © Jan Düfelsiek Photography

125 Jahre BV GFGH: Mit einem detaillierten Einblick und spannenden Anekdoten aus dem Verbandsleben eröffnete unser geschäftsführender Vorstand Dirk Reinsberg das diesjährige Branchenevent GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. im Vienna House by Wyndham Andel’s in Berlin. Mehr als 600 Gäste aus Getränkeindustrie, Getränkefachgroßhandel, Wirtschaft, Politik und Verbänden nahmen an der zweitägigen Veranstaltung teil. Neben dem Verbandsjubiläum gab es noch einen weiteren Grund zur Freude: Auf der vorangehenden Beiratssitzung wurde Dirk Reinsberg für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. 

Den Auftakt des öffentlichen Teils bildete abermals die Ehrung von Deutschlands besten Getränkefachgroßhändlern. In Kooperation mit der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel, zahlreichen Branchenpartnern und dem BV GFGH wurden inspirierende Konzeptideen, ein besonderes Erscheinungsbild, ein hoher Individualisierungsgrad sowie eine gute und freundliche Beratung von drei Lebensmitteleinzelhändlern ausgezeichnet. Die besten Getränkehändler 2024 sind: GEFAKO Bader, dodenhof GenießerWelt und Trinkgut Welling.

Im Anschluss an die Preisverleihung gratulierten mit Antonin Finkelnburg, Hauptgeschäftsführer des BGA, Michael Weiß, geschäftsführender Gesellschafter der Meckatzer Löwenbräu Benedikt Weiß KG und Michael Bartholl, Vorsitzender der Zentralgeschäftsführung der Franken Brunnen GmbH Co. KG drei bekannte Gesichter der Branche zum besonderen Jubiläum des Bundesverbandes. Antonin Finkelnburg machte zu Beginn seiner Rede auf den familiären Zusammenhalt im BV GFGH aufmerksam und betonte seine Wertschätzung in der täglichen Zusammenarbeit – insbesondere bei Themen wie der Verpackungsverordnung, der Mehrwertsteuer oder dem Lieferkettengesetz. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauche es diesen verbandsübergreifenden Zusammenhalt. Darüber hinaus richtete der BGA-Hauptgeschäftsführer klare Forderungen an die Politik: Für eine klimafreundliche Infrastruktur brauche es den Ausbau der Schiene sowie eine gezielte Förderung der Elektromobilität. Beide Themen werden vom BV GFGH bereits seit Jahren unterstützt, unter anderem mit der Charta Gleisanschluss. Antonin Finkelnburg verwies in diesem Zusammenhang auf die schwierige wirtschaftliche Situation, in der sich viele Unternehmen der Branche befinden.

Damals wie heute: BV GFGH ist Impulsgeber der Branche

Michael Weiß und Michael Bartholl betonten in ihren Kurzvorträgen die Rolle des Bundesverbandes als aktives Sprachrohr und Impulsgeber für die gesamte Branche. Beide machten auf die Wichtigkeit einer zielgerichteten Kommunikation und des Miteinanders aufmerksam, um eine wirtschaftliche und nachhaltige Zukunft sowie die Interessen der Branche aktiv mitzugestalten. Michael Weiß kritisierte in seiner Rede die Aktionspreise, mit denen Bier im Lebensmitteleinzelhandel „verramscht“ werde. Diese Art der Preisgestaltung führe zu einem erhöhten Kostendruck beim GFGH, ohne das eigentliche Ziel zu erreichen – denn der Bierabsatz ist seit Jahren rückläufig. Auch kurzfristige Preissenkungen würden nicht zu mehr Absatz führen. Im Anschluss an die einführenden Kurzvorträge eröffnete Dirk Reinsberg unsere diesjährige Veranstaltung GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. offiziell. Anlässlich des 125. Jubiläums wagte er einen Blick in die Vergangenheit. 1903 zum Beispiel waren es die Bierverleger, die damals ein Pfandsystem am Markt etablieren wollten. Und damals ging es auch um die Verpackung. Klar, dass man da sofort an vier Buchstaben denkt: PPWR. Dirk Reinsberg ging in seiner Rede auf die aktuellen Entwicklungen in der Diskussion ein und bekräftigte noch einmal, wie elementar der Schutz des deutschen Mehrwegsystems sei. Wie seine Vorredner betonte er die Notwendigkeit einer klaren Kommunikation in Krisenzeiten. Jetzt gelte es, gute Ideen umzusetzen, mutig voranzugehen und offen für Neues zu sein – damit in 25 Jahren wieder ein Jubiläum gefeiert werden kann.

Am Abend des ersten Veranstaltungstages tauschten sich die Teilnehmenden beim großen Get-together und Kommunikationsabend der Branche aus. Im Auditorium des Hotels waren über 30 Präsentationsstände verschiedener Industriepartner aufgebaut und bescherten den Gästen einen perfekten Rahmen für einen kommunikativen Abend.

Galerien mit Impressionen der gesamten Veranstaltung finden Sie am Ende des Beitrags.

Wirtschaft, Mitarbeiterbindung und die Generation Z: Wichtige Themen standen am zweiten Veranstaltungstag im Fokus

Als erster Redner des folgenden Vormittags sprach der ehemalige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach. In seinem Vortrag „Erfolgreiches wirtschaftliches Handeln – ohne Demokratie geht es nicht“ machte er deutlich, dass keine andere Staatsform so sehr vom Miteinander lebe wie die Demokratie – allerdings seien in Deutschland nur 1,5 Prozent der Bevölkerung Mitglied einer Partei. Dennoch verfüge die Bundesrepublik mit nur drei Regierungswechseln in den vergangenen 39 Jahren über eine hohe wirtschaftliche und demokratische Stabilität. Zum Vergleich: In Italien gab es im gleichen Zeitraum 16 Regierungswechsel. Zudem machte er deutlich, dass die Politik die Rahmenbedingungen für erfolgreiches wirtschaftliches Handeln setzen müsse, schließlich sei Deutschland die drittgrößte Wirtschaftsnation der Welt. Bosbach betonte, dass der Wohlstand des Landes auch auf der wirtschaftlichen Stärke beruhe und wichtig sei für den Sozialstaat. Die politischen Handlungen seien in den vergangenen Jahren nicht immer für jede Person nachvollziehbar gewesen. Teile der Bevölkerung fühlten sich von der Politik nicht mehr vertreten, was zu einer für die Demokratie gefährlichen Politikverdrossenheit führe. Der langjährige Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages appellierte an das Publikum, die Demokratie gegen ihre Feinde zu verteidigen.

Wie finden Unternehmen trotz knapper Kassen qualifizierte Mitarbeitende? Eine Frage, die viele Unternehmerinnen und Unternehmer umtreibt, stand im Vortrag von Michéle Hengst auf der Tagesordnung. Die Geschäftsführerin der Brauerei Berliner Berg GmbH erläuterte, wie wichtig Wertschätzung der Mitarbeitenden, Weiterbildung und optimale Arbeitsbedingungen sind; diese Faktoren spielen immer auch in die Unternehmenskultur hinein. In der Brauerei sind Urlaub, Arbeitszeiten und Arbeitsweisen verhandelbar. Die Wahlberlinerin legt auch Wert darauf, dass sich ihre Mitarbeitenden frei entfalten können. So dürfen die Kolleginnen und Kollegen beispielsweise im hauseigenen Biergarten ihre selbst gebrauten Eigenkreationen ausschenken. Gleichzeitig ermutigt Michéle Hengst dazu, aus Fehlern zu lernen, häufige Feedbackgespräche zu führen, sich ständig weiterzuentwickeln und der Belegschaft viel zuzutrauen. Ihre These: Mehr Engagement der Mitarbeitenden ist der Dank. Mit den genannten Tipps und Tricks und dem daraus resultierenden Teamzusammenhalt überzeugen Unternehmen potenzielle Fachkräfte. Die Brauerei Berliner Berg engagiert sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz – Pils, Lager und Pale Ale werden nur im Umkreis von 50 Kilometern um den eigenen Brauereistandort in Neukölln verkauft.

Mit Tipps und Tricks zu mehr Wertschätzung

Den dritten Impuls des Tages gab Axel Zimmermann, geschäftsführender Gesellschafter von baruschke!zimmermann – Agentur für Zukunftsgestaltung. In seinem Vortrag ging er u. a. auf die Wünsche der Generation Z im beruflichen Kontext ein. Laut einer Gallup-Studie zur Mitarbeiterbindung seien rund 15 Prozent der Befragten aus dieser Zielgruppe unzufrieden mit ihrem aktuellen Job und hätten „innerlich schon gekündigt“. Doch wie kann es besser werden? Die jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer legen Wert auf offene und ehrliche Kommunikation, Anerkennung von Leistung, flexible Arbeitszeiten und eine positive Unternehmenskultur. Außerdem plädierte der Organisationsentwickler dafür, mehr zuzuhören, um zu verstehen. Im Arbeitsalltag sei es wichtig, Menschen mitzunehmen, ihre Meinung zu akzeptieren und durch gemeinsame Entscheidungsfindung Wertschätzung auszudrücken. Die Erfüllung dieser Faktoren führe zu einem längeren Verbleib im Unternehmen. Zur Wertschätzung gehören neben der Anerkennung auch ein durchdachter Einarbeitungsprozess, verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Teamevents und der persönliche Kontakt – die im Übrigen auch zu einem besseren Teamklima beitragen. Nach den drei Vorträgen von Wolfgang Bosbach, Michéle Hengst und Axel Zimmermann kam Dr. Werner Gloßner von der Doemens Akademie auf die Bühne. Er gab den Zuhörern einen Einblick in die Inhalte des Studiums zum Betriebswirt der Getränkewirtschaft, welches vor 30 Jahren ins Leben gerufen wurde. Am 7. März 2024 lädt die Doemens Akademie zum digitalen Infotag ein und stellt speziell auf die Brau- und Getränkewirtschaft zugeschnittene Weiterbildungen vor.

Parallel zu den Reden fand im Rahmen von GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. erstmals das Format „#Die NetzwerkJunioren“ statt. Gemeinsam mit unseren Partnern und Mitgliedsunternehmen haben wir Ideen und Ansätze diskutiert, wie der Austausch der jungen Generation im Getränkefachgroßhandel ausgebaut werden kann.

Ein großes Dankeschön richten wir an dieser Stelle auch noch einmal an alle Besucherinnen und Besucher sowie Rednerinnen und Redner. Es war uns ein Fest und hat großen Spaß gemacht! Wir freuen uns bereits jetzt darauf, Sie im nächsten Jahr am 24. und 25. März zu GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2025 in Unterschleißheim/München begrüßen zu dürfen.

Hinweis: Das Branchenmagazin GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL hat anlässlich unseres 125. Jubiläums eine Sonderausgabe veröffentlicht. Das Magazin ist über folgenden Link abrufbar:

https://emag-getraenke-fachgrosshandel.krammergroup.de/125_jahre_bv_gfgh_2024/

Hier finden Sie Galerien mit Impressionen der Veranstaltung (© Jan Düfelsiek Photography)

Symposium „Werkzeugkasten zum profitablen Wachstum in degressiven Märkten“ von Huesch & Partner Logistikberater mit BV GFGH

Symposium „Werkzeugkasten zum profitablen Wachstum in degressiven Märkten“ von Huesch & Partner Logistikberater mit BV GFGH

Unter dem Motto „Werkzeugkasten zum profitablen Wachstum in degressiven Märkten“ findet am 12. März 2024 in Köln ein Symposium für die Getränkebranche statt das aufzeigt, welche Innovationen die Branche bei Inflation, sich verändernden Arbeitsmärkten mit Fachkräftemangel sowie zunehmenden gesetzlichen Anforderungen nutzen kann. Der Veranstalter Huesch & Partner Logistikberater hat unter der Schirmherrschaft des BV GFGH ein Programm mit namhaften Referenten und branchenspezifischen Themen zusammengestellt. Es gibt außerdem einen Vorabendtreff im „Gilden im Zims“ in der Kölner Altstadt.

Die Teilnehmenden erfahren, wie die Top-Player die Zukunft ihrer Unternehmen profitabel gestalten, die Supply Chain zu ihren Gunsten vertikalisieren, innovative Tools wie beispielsweise LowCode-Programmierung, Sustainability-Kalkulation, KI-basierte Unternehmenssteuerung einsetzen und gleichzeitig damit ihre Mitarbeiter motivieren und Talente rekrutieren.

Referenten und Ansprechpartner sind – in alphabetischer Reihenfolge – u. a. Jens Berberich von der Radeberger Gruppe, Torsten Hiller von LOGIPACK, Lars Junker und Christopher Messina von der flaschenpost, Michael Kröhl von der Krombacher Brauerei, Thomas Nuhn und Joachim Ehlers von trinkkontor, Michael Schiekofer von Ziegler Gruppe, Walter Steffens von der REWE für Sie und Dirk Reinsberg vom BV-GFGH.

Mitglieder des BV GFGH können sich zum Vorteilspreis anmelden.

Nachstehend finden Sie weitere Informationen, eine ausführliche Agenda sowie den Anmeldelink. 

BrauBeviale 2023: Wegweisende Impulse für die Branche

BrauBeviale 2023: Wegweisende Impulse für die Branche

Endlich wieder BrauBeviale: Nach der coronabedingten Pause fand vom 28. bis 30. November in Nürnberg erstmals wieder eine der wichtigsten internationalen Fachmessen für die Getränkewirtschaft statt. Neun Messehallen, über 950 Aussteller aus 42 Ländern und acht Schwerpunktangebote bildeten das Rahmenprogramm für 2023. Erstmals in diesem Jahr mit dabei auch der BV GFGH in Kooperation mit unserem langjährigen Förderpartner LOGIPACK, in der LOGISTIK LOUNGE in Halle 4.

Alle Bilder © Jan Düfelsiek

„Logistik ist auf der BrauBeviale angekommen“

Da die Logistik über die gesamte Getränkebranche hinweg an Bedeutung gewinnt, wurde hierfür eigens die LOGISTIK LOUNGE ins Leben gerufen. Die Sonderfläche bot unter der Überschrift „Nachhaltige Mehrweg-Logistik“ einen Treffpunkt für Interessierte und lockte mit vielen Kurzvorträgen und einem anregenden Meinungsaustausch. Die Moderation der LOGISTIK LOUNGE übernahm der Poolsystem-Betreiber und Mehrwegpartner LOGIPACK.

Das Podium der LOGISTIK LOUNGE eröffnete eine Diskussionsrunde mit dem Thema „Digitalisierung der Supply Chain“. Als Intro zitierte der Moderator der LOUNGE, Peter Meyer, den Logistikexperten Bernd Huesch von Huesch & Partner, von dem die Aussage stammt: „Digitalisierung ist die Zwillingsschwester der Logistik“; damit war die Dimension der Herausforderung kurz und knapp beschrieben.

Max Huesch gab sodann einen Überblick über ein idealtypisches Szenario des Mehrwegsystems aus Sicht eines Logistikexperten und zeigte Möglichkeiten und Chancen auf, wie dieses durch digitale Werkzeuge optimiert werden kann. Interessant dabei war der ideale Weg der Daten und Prozesse von der Produktionsplanung bis hin zur Leergutsortierung, wenn die Potenziale der Digitalisierung über Unternehmensgrenzen hinweg genutzt werden.

Andreas Leikeim vom Brauhaus Leikeim setzt gerade in seinem Unternehmen eine Digitalisierungsstrategie um und weiß, welche Anforderungen aus der Sicht einer Brauerei erfüllt werden müssen, damit Digitalisierung einen echten wirtschaftlichen und strategischen Nutzen schafft. Ebenso Günther Membarth vom Neumarkter Lammsbräu, der insbesondere die logistischen Herausforderungen und Fragestellungen kennt, die an eine mittelständische Brauerei mit nationalem Vertrieb im Mehrwegsystem gestellt werden. Dabei ist die Frage „Wo sind meine Flaschen und Kisten“ allgegenwärtig und Stand heute nur sehr schwer zu beantworten.

Das Beiratsmitglied des BV GFGH, Michael Schiekofer von Getränke Ziegler, beschrieb in der Diskussion sehr eindringlich die Rolle des GFGH in der Mehrweglogistik und machte deutlich, welche Anforderungen er als Getränkefachgroßhändler an die Hersteller stellt, damit Logistik auch digital geschmeidig laufen kann.

Im Zuge der Diskussion mit den zahlreichen Gästen der LOGISTIK LOUNGE meldet sich u. a. Ingo Pankoke von VLB Berlin zu Wort und verwies auf die Ansätze der VLB zur Optimierung der Leergutlogistik durch Schaffung eines digitalen Zwillings für Getränkekästen, Ladeeinheiten und Mehrwegflaschen. Mit  dieser Grundlage könnten Leergutströme und Leergutbestände transparent gemacht werden. Ein Ansatz, der die richtige Richtung aufzeigt.

Der Nachmittag des ersten Messetages in Halle 4 stand dann ganz im Zeichen des „LOGICircle 6.0“. Vor über 200 Zuhörer*innen gab Bernd Huesch von Huesch & Partner zunächst einen Einblick in die sog. Big Wheels der Getränkebranche: Rohstoffe, Innovationen, Politik und Demografie werden die Wertschöpfungskette in den nächsten Jahren durcheinanderwirbeln. Zunehmende Wasserknappheit, Maut und die steigende CO2-Steuer belasten den Getränkefachgroßhandel zusätzlich. Bernd Huesch zeigte in seinem Impulsvortrag Maßnahmen auf, wie die Wertschöpfungskette zum Erfolgsfaktor wird: Unternehmen bräuchten eine klare Strategie, müssten projektorientiert arbeiten und auf Software und KI setzen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion zeigte sich unser geschäftsführender Vorstand Dirk Reinsberg sehr erfreut, dass das Thema Getränkelogistik auf der BrauBeviale angekommen ist – das sei gut für die gesamte Branche, auch im Sinne der weiteren Optimierung des Wirtschaftszweigs. Die Getränkebranche sei groß genug für Innovationen und eine Ausweitung des Dienstleistungsangebotes des Getränkefach-großhandels, zusätzlich habe der seit jeher mehrwegorientierte GFGH aktuell Rückenwind durch sich ändernde politische Rahmenbedingungen, die auf mehr Mehrweg setzen.

Ebenfalls mit auf der Bühne zur Diskussion um das Thema „Getränke-Logistik als strategischer Erfolgsfaktor“ waren das Beiratsmitglied des BV GFGH Matthias Heurich von Getränke Heurich, Jürgen Nordmann von der Störtebeker Braumanufaktur, Walter Steffens von REWE Für Sie und Mirco Wolf Wiegert von Fritz-Kulturgüter.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit ebnen den Weg für neue Geschäftsfelder

Am zweiten Tag der LOGISTIK LOUNGE ging es im Rahmen der Vortragsrunde „Topics to Talk About“ u. a. um „Neue Geschäftsfelder für den (nachhaltigen) GFGH“. Der GFGH ist als das logistische Bindeglied der gesamten Branche besonders von veränderten Rahmenbedingungen betroffen. Steigende Energiekosten, Fahrermangel und hohe Konzentrationstendenzen im Markt sind nur einige der relevanten Faktoren. Das erhöht den Druck zu strukturellen Veränderungen. Aber in welche Richtung sollen diese gehen?

Hierzu skizzierte Max Huesch, warum sich ein GFGH verändern sollte, welche Chancen sich bieten und warum Nachhaltigkeit und Diversifizierung entscheidende Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Zukunft sind. Dirk Reinsberg machte in seinem Beitrag deutlich, dass sich alle Unternehmen mit nachhaltigem Wirtschaften auseinandersetzen müssten. Bereits vor 2,5 Jahren habe der BV GFGH gemeinsame Projekte aus dem Green Deal der Europäischen Kommission abgeleitet. Daraus ist in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung fjol der Nachhaltigkeitsmanager leadity entstanden, mit dem sich der GFGH nachhaltiger ausrichtet. Neue Anforderungen an den Klimaschutz sowie steigende Energie- und Rohstoffkosten erfordern ein Umdenken in den Unternehmen der Getränkebranche. Digitalisierung, Transparenz und ein verbesserter Datenaustausch werden immer wichtiger für eine nachhaltige Getränkewirtschaft. Dies gilt sowohl für den Getränkefachgroßhandel als auch für die Zusammenarbeit mit den Herstellern. Mehrweg, Digitalisierung und Nachhaltigkeit bilden das Fundament des Getränkefachgroßhandels in Deutschland, dies gilt es zu sichern und auszubauen. Dazu gehört u. a., das Dienstleistungsangebot des Leergutmanagements weiter auszubauen und zu technisieren sowie neue Angebote zu formulieren. Zu den neuen Angeboten kann u. a. eine aktive Rolle im Mehrweg-Kreislauf des Außermarktes gehören.

Wein-Mehrweg – Ein Erfolgsweg mit Zukunft?

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen von Wein in Mehrweg – ein Thema, das derzeit vielfach diskutiert wird. Einer Verbraucherstudie zu Folge sind Verbraucher*innen grundsätzlich Wein in Mehrweg gegenüber sehr aufgeschlossen. U. a ein Beweggrund für den Glashersteller Verallia, sich in diesem Bereich zu engagieren. Aber bekanntlich liegt ja der Teufel im Detail und das neue System bringt besonders für die Logistik einige Herausforderungen mit sich. Auf dem Podium wurden daher die Potenziale und Herausforderungen aus unterschiedlichen Sichtweisen betrachtet. Es diskutierten Winzer, Großhändler und ein Vertreter eines Glasherstellers, der sich auch gleichzeitig als Poolbetreiber für ein Wein-Mehrwegsystem engagiert, unter der Überschrift „Wein-Mehrweg – Ein Erfolgsweg mit Zukunft?“. Im Gespräch wurden die unterschiedlichen Modelle des genossenschaftlichen Ansatzes der Wein-Mehrweg eG und der Poolansatz der Verallia vorgestellt. Ferner wurden Details über die Akzeptanz des Verbrauchers in Bezug auf Preiselastizität und Pfandhöhe sowie mögliche Logistikkonzepte diskutiert.

Karsten Fuchs von Verallia Deutschland ist überzeugt, dass im Wein-Mehrweg die Zukunft liegt, weil es Ressourcen schont, den Winzer entlastet und es der Konsument schätzt.

Ulrich Breutner von der Wein-Mehrweg eG (ein Zusammenschluss von Winzern bzw. Genossenschaften, die aus bestehenden Strukturen organisch mit und durch Wein in Mehrwegflaschen wachsen wollen) sieht ebenfalls den langfristigen Erfolg von Wein in Mehrweg und setzt dabei insbesondere auch auf die Unterstützung durch den Getränkefachgroßhandel, sowohl in Sachen Vermarktung als auch in Sachen Leergutmanagement.

Henry Mühlbauer von Peter Riegel Weinimport, der über sehr viel Erfahrungen beim Vertrieb besonders von Bio-Weinen im Mehrwegsystem verfügt, hat bereits große Player als Piloten gewonnen – auch auf Trays als Pool-Ladungsträger bei Schorlen – und kennt die Herausforderungen der Vermarktung von Wein in Mehrweg.

Heiner Müller vom Einkaufsring der deutschen Getränkemärkte unterstrich, dass „Mehrweg und Logistik“ zur Kernkompetenz des Fachgroßhandels zählt und Wein in Mehrweg eine ideale Kombination darstellt, die im Fachhandel sicherlich für Nachfrage sorgen wird.

Die besondere Herausforderung einer komplexen Mehrweglogistik und die Anforderungen des Fachhandels an ein nachhaltig funktionierendes System wurden in der anschließenden Diskussion deutlich. Dabei ging es insbesondere auch um das Thema der Bepfandung der Flaschen und der sich aus einer hohen Bepfandung ergebenen wirtschaftlichen Risiken für den Fachhandel.

Wertvoller Austausch

Zusammenfassend bot die LOGISTIK LOUNGE mit ihren zahlreichen Diskussionsrunden und Austauschmöglichkeiten viele Impulse für die zukünftige Ausrichtung der Logistikkette der gesamten Getränkebranche. Auch das breitgefächerte Programm im Forum der Messe sorgte für viele Impulse – von der Rohstoffsicherung in Zeiten des Klimawandels bis hin zu Best-Practice-Beispielen aus dem Marketing. Einen ebenso starken Start legte das „Young Talents Camp“ auf der BrauBeviale hin: Das neue Lounge-Konzept zur Vernetzung der Generation Z für die Nachwuchsgewinnung in allen Bereichen und Ebenen der Getränkebranche sei laut den Veranstaltern ein voller Erfolg.

Gut, dass sich die Branche nach der coronabedingten Pause wieder in dem Umfang treffen konnte. Dieser Austausch bringt neue Impulse und die Getränkewirtschaft nach vorne. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2023 – Wichtige Impulse für die Branche

GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2023 – Wichtige Impulse für die Branche

Fotos: © Jan Düfelsiek Photography

- Galerien mit Impressionen der Veranstaltung finden Sie am Ende der Seite -

„Wir wollen weiter Mut machen, in der Getränkebranche zu arbeiten, zu handeln und sich dafür zu engagieren.“ Mit diesen Worten eröffnete unser geschäftsführender Vorstand, Dirk Reinsberg das diesjährige Branchenevent GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. im INFINITY Hotel & Conference Resort Munich in Unterschleißheim. An der zweitägigen Veranstaltung nahmen rund 550 Gäste aus den Bereichen Getränkeindustrie, Getränkefachgroßhandel, Wirtschaft und Verbände teil.

Im Rahmen der Verranstaltung wurde zudem in der Mitgliederversammlung mit Eric Boecken und Martin Dreyer der Vorsitz und stellvertretende Vorsitz des BV-GFGH-Beirats neu gewählt. Gleichzeitig konnten wir den Rahmen nutzen, um Peter Sagasser als stellvertretenden Beiratsvorsitzenden zu verabschieden – nach vielen Jahren des Engagements als Beiratsvorsitzender und auch stellvertretender Vorsitzender für die Belange des GFGH. Vielen Dank für den Einsatz! Als Regionalsprecher für die Region 4: Süd ist er weiterhin im Beirat vertreten.

Wie auch im letzten Jahr bildete die Ehrung Deutschlands bester Getränkehändler 2023 im Rahmen von GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. den Auftakt für das Branchenevent. In Kooperation zwischen der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel und dem BV GFGH wurde das besondere Engagement und die Kreativität von insgesamt sieben Lebensmitteleinzelhändlern gewürdigt.

In seiner Begrüßungsrede sprach BV-GFGH-Vorstand Drk Reinsberg vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, der Globalisierung und dem Anstieg der Energiepreise von ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderungen – auch für den Getränkefachgroßhandel. Insbesondere das Mehrweg-Pooling sei eine wegweisende Möglichkeit, um eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu implementieren. Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg: Die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen für einen Mehrwegkreislauf. Die Vereinheitlichung der Gebinde sei dabei ein erster und zwingend notwendiger Schritt. Auch wurde erneut deutlich, welche elementare Bedeutung der Logistik für das Getränkemehrwegsystem und die Zukunft des Getränkehandels zukommt. Dabei steht unter anderem die Digitalisierung der Lieferkette und eine nachhaltigere Auslieferung auf der Agenda.

Visionen für die Zukunft

Wie ein positiver Blick in die bevorstehende Zeit gelingen kann, veranschaulichte im Anschluss Dr. Daniel Dettling in seinem Vortrag „Zukunftswende – Wie wir die Epoche der Krisen meistern“. Der Zukunftsforscher und Gründer der Denkfabrik Institut für Zukunftspolitik sprach in seinem Impulsvortrag von dem Leben in einer Zeit des stetigen Wandels, von Megatrends und ineinanderlaufenden Krisen. Während die Lebenserwartung der Bevölkerung steigt, nimmt auch die Anzahl der Klimakatastrophen zu – wie es in diesem Sommer bereits zu beobachten ist. Doch wie können wir trotz unsicherer Zeiten trotzdem positiv in die Zukunft blicken? In Dettlings Vortrag wurde eines ganz deutlich: Wir können aus jeder Krise etwas lernen und resilienter daraus hervorgehen. Die eigentliche Herausforderung ist laut dem Politikexperten, die stetige Anpassung an neue Herausforderungen. Was dabei hilft, ist der sogenannte kritische Optimismus. Also ein positiver Blick in die Zukunft, in dem dennoch Gegebenheiten hinterfragt werden, um aus ihnen zu lernen.

An den inspirierenden Vortrag anschließend tauschten sich die Teilnehmenden bei einem Get-together und Kommunikationsabend aus. Im Auditorium des Ballhausforums waren über 35 Präsentationsstände von unterschiedlichen Industriepartnern aufgebaut.

Erste Rednerin am darauffolgenden Vormittag war Prof. Dr. Anabel Ternés, Autorin und Professorin für Kommunikationsmanagement sowie geschäftsführende Direktorin des Berliner SRH-Instituts für Nachhaltiges Management. Sie machte in ihrem Vortrag „Nachhaltiges Leadership als Erfolgsfaktor: Groß denken, durchstarten und gemeinsam zum Ziel“, ähnlich wie Daniel Dettling deutlich, dass Routinen und liebgewonnene Angewohnheiten zunehmend durch Veränderungen und Krisen „durchgeschüttelt“ werden. Die erfolgreiche Speakerin setzt sich aktiv für den Umweltschutz ein und gab den Teilnehmenden den Apell, stetiges wirtschaftliches Wachstum zu überdenken. Die Werte „höher, schneller, weiter“ stünden in einer direkten Konkurrenz zum Umweltschutz. Dabei erläuterte sie, wie wichtig es sei, bestehende Strukturen aufzubrechen – um auch nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Erde zu bieten. In ihrem Beitrag ludt Ternés die Anwesenden dazu ein, mit ihr durch drei Unternehmensbrillen zu blicken. Insbesondere bei betrieblichen Veränderungen sei es besonders wertvoll, Mitarbeitende von Anfang an einzubeziehen und ihnen eigene Entwicklungspotenziale zuzugestehen. Auch kleine Schritte und Anfänge können zu etwas Größerem werden und zur Gestaltung einer nachhaltigen und klimafreundlichen Zukunft beitragen – im Einklang mit Wirtschaft und Natur.

Exklusive Studienergebnisse zum Konsumverhalten in der Getränkebranche

Um die Zukunft ging es auch im anschließenden Auftritt von Sabine Rogg. Die Direktorin für Trends und Strategien beim Trendbüro hatte exklusive Studienergebnisse im Gepäck: In ihrem Vortrag stellte sie die vom BV GFGH in Auftrag gegebene Befragung zum Konsum- und Einkaufsverhalten bei Getränken vor. Direkt zu Beginn machte sie die Zuhörerinnen und Zuhörer auf einen spannenden Widerspruch aufmerksam. Der Schutz des Planeten war vielen Befragten wichtig, dennoch sollen Produkte möglichst billig und jederzeit verfügbar sein. Insbesondere das Bedürfnis nach Regionalität, Nachhaltigkeit und Mehrwegverpackungen steigt bei Konsumenten weiter an. Das verdeutlichen auch nachfolgende Ergebnisse: Knapp 66 Prozent der Befragten finden es sehr wichtig, dass Mehrwegverpackungen bei mehreren Einzel- oder Großhändlern zurückgegeben werden können. Und sogar 85 Prozent der Teilnehmenden würden Getränke in Mehrwegverpackungen im Discounter einkaufen – wenn sie vorhanden sind. Insbesondere bei der jüngeren Zielgruppe werden Unterschiede deutlich: So fokussiert sich die Generation Z beim Konsumverhalten vor allem auf Inhaltsstoffe, trinkt im Schnitt weniger Alkohol und achtet beim Kauf auch auf den Look eines Produkts. Zudem stehen sowohl der Genuss als auch eine Reduzierung von Zucker hoch im Kurs.

Best Practice: Wie Nachhaltigkeit im Getränkehandel gelingt

Wie umweltfreundliches Wirtschaften im Getränkehandel tatsächlich aussehen kann und täglich umgesetzt wird, erläuterte Maria Blume, Leiterin der Stabsstelle Nachhaltigkeit der Getränke Hoffmann GmbH. In dem abschließenden Beitrag des Vortragsteils zum Thema „Nachhaltige Getränkewirtschaft“ unterschied sie in der Nachhaltigkeitsstrategie von Getränke Hoffmann zunächst drei Dimensionen der Nachhaltigkeit und betonte die Wichtigkeit der wirtschaftlichen und sozialen Komponente. Bei der Umsetzung der Strategie priorisierte sie zunächst Themen und ging diese im Unternehmen Schritt für Schritt an. Eines wurde besonders deutlich: Wenn gemeinsam an einem Strang gezogen wird, es eine funktionierende Organisation gibt und der Wille besteht, die identifizierten Ziele umzusetzen, ist es einfach, Nachhaltigkeit in einem Unternehmen zu leben und umzusetzen.

Hier finden Sie Galerien mit Impressionen der Veranstaltung (© Jan Düfelsiek Photography)

BV GFGH meets PRO FachHANDEL am 19. September 2023 in Nürnberg

BV GFGH meets PRO FachHANDEL am 19. September 2023 in Nürnberg

Anlässlich der PRO FachHANDEL in Nürnberg laden der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V. und die GES Großeinkaufsring des Süßwaren- und Getränkehandels eG alle Mitglieder des BV GFGH und Besucher der PRO FachHANDEL zu einem Informations- und Diskussionsforum zu brandaktuellen Themen der Branche ein:

„Geht es ums Eingemachte oder doch nur um die Verpackung?“

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Gesetzesinitiativen der EU zur PPWR sowie des Bundesumweltministeriums zur Novellierung des deutschen Verpackungsgesetzes.

Was plant der Gesetzgeber und welche Auswirkungen haben geplante Angebots- und Rücknahmeverpflichtungen auf den Getränkefachgroß- und -einzelhandel? Das möchten wir mit Ihnen diskutieren.

In einem zweiten Teil steht ebenfalls die Verpackung im Mittelpunkt, allerdings nicht die Getränkeverpackung, sondern die Mehrwegverpackung im To-go-Bereich.

Seit dem 1. Januar 2023 gilt hier die Mehrwegangebotspflicht. Das bedeutet, dass bestimmte Restaurants, Supermärkte, Imbisse und Kioske seit Jahresbeginn Mehrwegverpackungen für Getränke und Speisen anbieten müssen. In der Umsetzung hinken viele Anbieter aber hinterher. Ebenso fehlt vielfach die Akzeptanz der Verbraucher*innen hinsichtlich der Mehrwegangebote.

Die Initiative Reusable To-Go will hier durch die Schaffung verbraucherorientierter Lösungen unter vorrangiger Einbeziehung existierender Mehrwegstrukturen und -prozesse Abhilfe schaffen. Wie das gehen kann, welche erste Erfahrungen im Pilotmarkt Mainz/Wiesbaden gesammelt werden konnten und welche entscheidende Rolle dabei der Getränkefachgroßhandel spielt, präsentiert exklusiv die Initiative Reusable To-Go.

Wo: PRO FachHANDEL, Messe Nürnberg
Wann: Dienstag, der 19. September 2023 von 13:00 bis 15:00 Uhr

Ihre formlose Anmeldung senden Sie bitte an info@bv-gfgh.de.

Wie freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine spannende Diskussion!

CEGROBB-Generalversammlung in Brüssel

CEGROBB-Generalversammlung in Brüssel

Am 11. und 12. Mai trafen sich die Vertreter*innen von sechs europäischen GFGH-Verbänden, um gemeinsam über internationale Chancen und Herausforderungen des Getränkefachgroßhandels zu diskutieren und gesammelte Erfahrungen in den einzelnen Ländern auszutauschen. Die diesjährige Generalversammlung der CEGROBB fand in Brüssel statt.

Diskutiert wurden u. a. verbandsinterne Themen. Michel Haelterman (Belgien) und Rafael Perez Rivero (Spanien) wurden als Präsident und Vizepräsident bestätigt. Das neue Corporate Design und der neue Internetauftritt wurden von der Arbeitsgruppe vorgestellt und verabschiedet. Wichtiges Thema auf der Agenda war der Entwurf zur Europäischen Verpackungsverordnung (Packaging & Packaging Waste Regulation (PPWR)) und seine Auswirkungen für das Mehrwegsystem in Deutschland und Europa – die Zeit drängt. Unter dem Thema „Best Practice“ standen Betriebsbesichtigung der belgischen Kollegen auf der Agenda. Besichtigt wurde das Unternehmen von Michel Haelterman, HLS Ternant sowie das von Marc De Keyzer, Keyzer Drinks.

Foto: BV GFGH – v. l. n. r.: Dirk Reinsberg – BV GFGH (DE); Antonio Portaccio – ITALGROB (IT); Jose Manuel Fernandez Echevarria – Fedis Horeca (ES); Jef Keersmaekers – Berater FEBED (BE); Rafael Perez Rivero – Vizepräsident CEGROBB; Pascal Homberger – Generalsekretär CEGROBB; Michel Haelterman – Präsident CEGROBB; Jean-Jaques Mespoulet – FNB (FR); Guy Dewulf – FEBED (BE) und Radia Mercha – FNB (FR).

Foto: BV GFGH – CEGROBB-Vorstand v. l. n. r.: Rafael Perez Rivero – Vizepräsident; Pascal Homberger – Generalsekretär sowie Michel Haelterman – Präsident CEGROBB