Pro Mineralwasser: Weltwassertag am 22. März 2026 – Water and gender

Pro Mineralwasser: Weltwassertag am 22. März 2026 – Water and gender

​Am 22. März findet der Weltwassertag der Vereinten Nationen unter dem Motto „Water and Gender“ statt. Der Weltwassertag 2026 betont die enge Verbindung zwischen Wasserzugang und Geschlechtergleichstellung. Ohne Zugang zu sicheren Wasser-, Sanitär- und Hygieneeinrichtungen in der Nähe ihres Zuhauses tragen Frauen und Mädchen eine größere Last als Männer und Jungen.

Der BV GFGH unterstützt den Weltwassertag und erinnert daran, dass Wasser ein lebenswichtiger Bestandteil des globalen Wasserkreislaufs und auch das Mineralwasser als reines Naturprodukt besonders schützenswert ist. In Deutschland können wir uns glücklich schätzen, diese ausreichende Versorgung mit Wasser zu haben – insbesondere auch durch die einzigartigen Vorkommen an natürlich reinem Mineralwasser.

Der Durstlöscher gehört für viele Menschen zum Alltag dazu und ist ein fester Bestandteil ihrer Trinkkultur. Es erfrischt und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung. In Deutschland gibt es über 500 verschiedene Mineralwässer, jedes mit einer individuellen Zusammensetzung und einem unverwechselbaren Geschmack, geprägt durch die Region, aus der es stammt. Diese Vielfalt ist weltweit einmalig.

GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2026 – Alle Jahre wieder: Klassentreffen der Getränkebranche bei GGH

GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2026 – Alle Jahre wieder: Klassentreffen der Getränkebranche bei GGH

Fotos: © BV GFGH/Jan Düfelsiek

„GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. hat sich zu dem führenden Branchen-Happening entwickelt“, sagte Dirk Reinsberg im Vorfeld der Veranstaltung. Und er sollte Recht behalten: Über 600 Gäste, 33 Präsentationsstände sowie acht Referentinnen und Referenten in fünf hochklassigen Vorträgen untermauern diese Einschätzung. Beim Kommunikationsabend war den Teilnehmenden die Freude über diese Veranstaltung deutlich anzumerken.

Auch die #NetzwerkJunioren des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels trafen sich erneut im Vorfeld des Events. Dabei stand die gegenseitige Vernetzung und das „voneinander lernen“ im Fokus. Das Haus der Deutschen Geschichte in Bonn bot der jungen Generation spannende Eindrücke.

Turnusgemäß startete GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2026 für die Mitglieder des Verbandes mit der internen Mitgliederversammlung. Nach einer kurzen Begrüßung durch Dirk Reinsberg machte Beiratsvorsitzender Eric Boecken deutlich: Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, Deutschland befindet sich in der Rezession und auch 2026 wird voraussichtlich von Stagnation geprägt sein. Der Bierabsatz verzeichnet den stärksten Rückgang seit 1993 – für viele eine echte Zäsur. Auch Wein und Spirituosen sind rückläufig. Mineralwasser bleibt hingegen Durstlöscher Nummer eins in Deutschland und auch die Kampagne „Pro Mineralwasser“ in der Gastronomie wird konsequent fortgeführt. Klar ist: Die Branchenlandschaft wird sich verändern – und genau deshalb gilt es, Chancen aktiv zu nutzen. Der Getränkefachgroßhandel hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er wandlungsfähig ist.

Zu den strategischen Schwerpunkten zählen:

  • die Weiterentwicklung von Mehrweg-Dienstleistungen,
  • die politische Arbeit rund um PPWR und Verpackungsdurchführungsgesetz,
  • intensive Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern,
  • sowie der Ausbau des neuen BV GFGH Kompetenzzentrums.

Eine vorgestellte Umfrage zum Thema Mehrweg-Littering zeigte zudem: Viele Städte sehen kein relevantes Littering-Problem bei Mehrweg-Glasflaschen. Mehrweg bleibt damit ein zentraler Baustein nachhaltiger Getränkelogistik.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung führte Dirk Reinsberg durch die Tagesordnung. Neben Regularien, Jahresabschlüssen sowie der Entlastung von Beirat und Vorstand standen auch Wahlen auf dem Programm: Frank Hartung und Lisa Behn wurden einstimmig als KassenprüferInnen wiedergewählt. Dem ehemaligen und langjährigen Kassenprüfer Hermann J. Schreiber wurde ausdrücklich für sein jahrzehntelanges Engagement gedankt.

Auftakt mit Auszeichnung und starkem Bekenntnis zu Mehrweg 

Die Preisverleihung „Deutschlands beste Getränkehändler“ eröffnete den offiziellen Teil von GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. in diesem Jahr. In Kooperation mit der Rundschau für den Lebensmittelhandel wurden herausragende Konzepte in den Kategorien Getränkefachmarkt (Getränkehaus Plöchl, Weiden), Weinwelt (Kaufland Steinheim an der Murr) und Filialkonzept (FRISTO SE, Buchloe) prämiert – bewertet nach Sortimentsleistung, -pflege, Gestaltung und Gesamterscheinungsbild.

In seiner anschließenden Eröffnungsrede betonte Dirk Reinsberg die gewachsene Bedeutung von GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. als Plattform für Austausch, Impulse und strategische Orientierung. Ein besonderer Dank galt den Ausstellern und Sponsoren für ihre langjährige Partnerschaft des Kommunikationsabends.

Inhaltlich stand ein Thema klar im Mittelpunkt: Mehrweg. Es ist die Grundlage eines erfolgreichen Geschäftsmodells im Getränkefachgroßhandel – ökologisch wie ökonomisch. Entscheidend ist die systematische Vernetzung entlang der gesamten Supply Chain. Abfallvermeidung durch Wiederverwendung bleibt die zukunftsfähigste Lösung. Seit über 20 Jahren steht das Mehrwegzeichen für eine deutsche Erfolgsgeschichte – getragen von regionalen wie nationalen Marken.

Gleichzeitig wurde die angespannte wirtschaftspolitische Lage deutlich benannt: Rezession, steigende Insolvenzen, hohe Energiepreise, stockende Digitalisierung und zunehmende Bürokratie belasten viele mittelständische Betriebe erheblich. Klare Forderung der Branche: verlässliche Rahmenbedingungen, strukturelle Reformen und spürbare Entlastungen.

Digitalisierung und KI: Vom Experiment zur strategischen Kompetenz 

Am Donnerstagabend setzte Digitalökonomin Katrin-Cécile Ziegler einen starken Impuls für die Zukunftsfähigkeit der Branche. Die Digitalisierung im Getränkefachgroßhandel ist derzeit noch heterogen – gleichzeitig verfügen die Unternehmen über ausgeprägte Risiko-Intelligenz und damit gute Voraussetzungen für strategische Transformation.

Ihre Botschaft: Daten werden nur besser, wenn man beginnt die KI zu nutzen und mit ihr experimentiert. KI ist kein disruptives Großprojekt, sondern ein Instrument zur Unterstützung bestehender Entscheidungsprozesse. Besonders stark ist sie bei Mikroentscheidungen – beim Erkennen von Mustern, beim Systematisieren von Erfahrungswissen und bei Marktvergleichen. Voraussetzung sind eine konsistente Datenbasis, klare Zielsetzungen, Transparenz und eine Unternehmenskultur, die Lernen ermöglicht.

Anschließend bot sich den Teilnehmenden der Veranstaltung viel Zeit zum gemeinsamen Austausch und Netzwerken beim Kommunikationsabend. Es ist schön zu sehen, wie positiv und ausgelassen die Branche miteinander ins Gespräch kommt. Das macht Mut für die Zukunft.

Galerien mit Impressionen der gesamten Veranstaltung finden Sie am Ende des Beitrags.

Am nächsten Morgen knüpfte Pascal Salmen, Geschäftsführer der KI-Plattform acto GmbH, inhaltlich und praxisnah an den Vortrag von Katrin-Cécile Ziegler an und zeigte, wie KI im Vertriebsalltag konkret eingesetzt werden kann. Seine Botschaft: 44 Prozent der Außendienstler gehen in den kommenden 15 Jahren in den Ruhestand – mit ihnen droht wertvolles Erfahrungswissen verloren zu gehen. KI kann helfen, dieses implizite Wissen zu sichern, Chancen sichtbar zu machen und Vertrieb strategisch zu stärken. Der Außendienst bleibt zentral – wird jedoch datenbasiert unterstützt.

Neue Konsumrealitäten und veränderte Kundenbedürfnisse 

Mit seinem Vortrag „Zwischen Kiste und Kontext“ zeigte Marketing-Experte Dr. Uwe Lebok von KONTEXT + ANALYSE eindrucksvoll, wie stark sich Getränkeindustrie und Getränkefachgroßhandel im Wandel befinden – und warum wir neue Kunden gewinnen müssen, wenn andere verloren gehen. Mit Blick auf die statistische Erhebung im Sachon-Barometer wurde deutlich, dass der Konsum von Alkohol zurückgeht. Die Trinkanlässe bleiben weiterhin bestehen. Alkoholfreies Bier wächst dynamisch, Mineralwasser legt zu, klassische Bier- und Weinsegmente sind rückläufig. 82 Prozent der Konsumenten achten auf zuckerreduzierte Produkte. Die Gen Z konsumiert situativ, funktional und weniger traditionsgebunden – sie sucht Inspiration.

Für den Getränkefachgroßhandel bedeutet das: Es reicht nicht mehr, nur Kisten zu bewegen. Entscheidend ist, Konsumkontexte aktiv mitzugestalten.

Nachhaltigkeit bleibt wirtschaftlich relevant 

Wie kann nachhaltiges Wirtschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette gelingen? Dieser Frage widmete sich die hochkarätig besetzte Runde mit Dr. Axel Kölle (Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung), Markus Frieben (Nachhaltigkeitsbeauftragter bei Borussia Mönchengladbach), Thomas Nuhn (Geschäftsführer trinkkontor) und Stefan Kauß (Leiter Nachhaltigkeit bei Bitburger Braugruppe) – mit spannenden Einblicken aus Industrie, Großhandel und Profifußball.

Ja, es stimmt: Nachhaltigkeit hat in der öffentlichen Wahrnehmung zuletzt an Präsenz verloren – ist aber wirtschaftlich relevanter denn je. Gerade regulatorische Vorgaben erhöhen den Handlungsdruck entlang der gesamten Lieferkette. Beim Getränkefachgroßhändler trinkkontor wird Nachhaltigkeit strategisch für alle Standorte gedacht – mit konkretem Ziel- und Maßnahmenplan. Mitarbeitende werden aktiv eingebunden, digitale Tools wie AI Sales oder AI Beverage sorgen für Transparenz und wirtschaftlichere Prozesse. Ein wichtiger Nebeneffekt: Nachhaltigkeit stärkt die Mitarbeiterbindung und -gewinnung spürbar.

Ein besonderes Praxisbeispiel lieferte Markus Frieben von Borussia Mönchengladbach: Nachhaltigkeit wird im Club interdisziplinär gedacht – auf dem Platz wie in der Geschäftsstelle. Täglich ist eine Schulklasse zur gesellschaftspolitischen Bildung zu Gast. Nachhaltige Partnerschaften, etwa mit Bitburger, werden sichtbar gelebt – zum Beispiel im „Bitburger Blühgarten“ am Stadion.

Die Botschaft ist klar: Nachhaltigkeit funktioniert dann besonders wirksam, wenn Industrie, Großhandel und Anwender eng zusammenarbeiten. Gerade der Getränkefachgroßhandel spielt dabei als Bindeglied eine entscheidende Rolle.

Zukunftstrends waren Teil von GGH 

Zum Abschluss unseres Branchenevents richtete Marktforscher und Geschäftsführer des IFH Köln, Dr. Kai Hudetz den Blick auf das Kaufverhalten der Zukunft: Viele Verbraucher befinden sich im Krisenmodus. Gleichzeitig wächst der Online-Handel, Social Media prägt Kaufimpulse und für fast die Hälfte der Konsumenten beginnt die Customer Journey digital. Wer online nicht sichtbar ist, findet in der Kaufentscheidung nicht statt. Preis-Leistungs-Führerschaft bedeutet heute: Bequemlichkeit, Inspiration, Verfügbarkeit und digitale Präsenz strategisch zu verbinden.

Herzlichen Dank an alle, die dabei waren – ob auf der Bühne oder im Publikum. Es war uns eine große Freude!

 

Schon jetzt im Kalender vormerken: GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2027 findet am 22. & 23. Februar im INFINITY Hotel & Conference Resort Munich in Unterschleißheim bei München statt.

 

Hier finden Sie Galerien mit Impressionen der Veranstaltung (© BV GFGH/Jan Düfelsiek)

Bierabsatz: Dry January sorgt für miesen Start ins Jahr 2026

Bierabsatz: Dry January sorgt für miesen Start ins Jahr 2026

Der Trend setzt sich in 2026 fort: Auch im Januar präsentieren sich die Absatzzahlen tiefrot. Mit einem Minus von 11,9 Prozent gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 verschlechtern sich die Zahlen weiterhin. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz sieht es nicht anders aus. Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 12,6 Prozent im Vergleich zum ebenfalls mauen Dezember 2025. Der Export sorgt ebenfalls für Sorgenfalten: Im Vergleich zum Vormonat verliert er 8,4 Prozent.

Wer glaubt, dass gesellschaftliche Strömungen wie der „Dry January” lediglich temporäre Erscheinungen sein könnten, sieht sich angesichts der Absatzzahlen des Januars mit dem Beweis des Gegenteils konfrontiert. So fehlen bereits im ersten Monat des Jahres insgesamt mehr als 650.000 hl, was einem Rückgang von 11,9 Prozent entspricht. Steuerpflichtig sind es knapp 600.000 Hektoliter, was einem Minus von 12,6 Prozent entspricht. Die Differenz von 75.000 hl ergibt bei den Ausfuhren einen Fehlbetrag von 8,4 Prozent. Der Januar war vergleichsweise kalt, aber das reicht als Erklärung nicht aus. Der Januar 2025 als Referenzmonat war mit einem Rückgang von 1,7 Prozent noch vergleichsweise stabil.

Sachsen-Anhalt vermeldet ein Plus von 28 Prozent und führen damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgen Rheinland-Pfalz und das Saarland mit einem Verlust von 0,1 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 50 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

„GFGH vor tiefgreifendem Strukturwandel“ – Interview mit Dirk Reinsberg in Getränke News

„GFGH vor tiefgreifendem Strukturwandel“ – Interview mit Dirk Reinsberg in Getränke News

Branche steht vor Strukturwandel: BV GFGH gibt mit neu geschaffenem Kompetenzzentrum Lösungen an die Hand 

Steigende Kosten, rückläufige Mengen und ein anhaltender Strukturwandel setzen den Getränkefachgroßhandel unter Druck. Im Interview mit Getränke News erklärt unser geschäftsführender Vorstand Dirk Reinsberg, warum die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist, wie sich das Geschäftsmodell verändert – und weshalb Unternehmensnachfolge zu einer der zentralen Zukunftsfragen der Branche geworden ist.

Dabei erläutert Reinsberg, dass der GFGH und der Getränkeeinzelhandel seit Jahren unter strukturellem Druck stünden. Steigende Kosten und ein verändertes Konsumverhalten prägen die wirtschaftliche Situation, eine schnelle Entspannung ist nicht absehbar. Entsprechend angespannt ist die Lage in vielen Betrieben. Gleichzeitig gibt es insbesondere im gastronomieorientierten Getränkefachgroßhandel und im Getränkefachhandel weiterhin Chancen. Diese liegen vor allem in einer großen Dienstleistungstiefe und einer breiten Sortimentsvielfalt, mit denen sich zusätzliche Potenziale erschließen lassen.

Gestiegene Kosten und sinkende Absätze 

Zu den größten Herausforderungen zählen weiterhin steigende Kosten, insbesondere für Energie und bei den Löhnen. Zwar liegt die Inflationsrate inzwischen wieder bei rund zwei Prozent, dennoch haben die Unternehmen in der Branche erhebliche Kostensteigerungen zu bewältigen. Gleichzeitig ist eine spürbare Kaufzurückhaltung zu beobachten.

Die Versorgung des Außer-Haus-Marktes war über viele Jahrzehnte ein tragfähiges Geschäftsmodell und bleibt dies grundsätzlich auch weiterhin. Allerdings setzt es heute eine deutlich größere Dienstleistungstiefe und Sortimentsvielfalt voraus. Neben Bier, Mineralwasser und Erfrischungsgetränken gehören inzwischen auch Wein und Spirituosen zum Standardangebot. Zudem werden weitere Segmente stärker nachgefragt. Das Geschäftsmodell des Getränkefachgroßhandels entwickelt sich deshalb weiter. Neue Anforderungen ergeben sich unter anderem aus dem Thema Verpackungen, insbesondere Mehrwegverpackungen, sowie aus dem Einsatz von Großgebinden in der Gastronomie. Daraus entstehen neue Dienstleistungsfelder, die es in der aktuellen Phase inhaltlich zu begleiten gilt, um entsprechende Leistungen aufbauen zu können.

Neues Angebot: Kompetenzzentrum für Unternehmensnachfolge und Zukunftsfähigkeit 

„Die Idee dazu ist unmittelbar aus dem Tagesgeschäft entstanden“, erklärt Dirk Reinsberg. Insbesondere die Nachfrage nach Begleitung, Unterstützung, fachlichem Rat und Expertise rund um das Thema Unternehmensnachfolge ist in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen. Viele Unternehmen stehen vor einem Generationenwechsel und suchen Orientierung. Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden, proaktiv zu handeln und uns bekannte Berater und Dienstleister aus unterschiedlichen Themenfeldern in einem Kompetenzzentrum zusammenzuführen.

„Unser Ansatz ist es, sowohl konkrete Nachfolgeprozesse zu begleiten als auch Unternehmen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, frühzeitig Impulse zu geben. Über die Verbandsplattform stehen zahlreiche Kontakte zur Verfügung, die weiterhelfen können. Wir verstehen uns dabei als Brücke, um Fragestellungen der Unternehmensnachfolge strukturiert zu tragfähigen Lösungen zu führen“, sagt Reinsberg.

Die Beraterinnern und Berater, mit denen der BV GFGH im Kompetenzzentrum zusammenarbeitet, sind seit vielen Jahren in der Getränkebranche tätig. Sie verfügen über eine ausgewiesene Expertise, kennen die spezifischen Herausforderungen der Branche und sprechen die Sprache der Unternehmen. Es handelt sich nicht um branchenfremde Anbieter, sondern um Fachleute, die ihre Erfahrung über Jahre hinweg in der Getränkewirtschaft aufgebaut haben und deshalb schnell und praxisnah unterstützen können. Weitere Experten mit entsprechender Branchenkompetenz sind ausdrücklich eingeladen, diesen Kreis zu ergänzen.

Das vollständige Interview aus den Getränke News vom 04.02.2026 können Sie hier lesen:

Gastgewerbe kommt im Oktober nicht auf die Beine

Gastgewerbe kommt im Oktober nicht auf die Beine

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Oktober 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 2,3 Prozent (nominal minus 2,8 Prozent) weniger umgesetzt als im September 2025. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 0,4 Prozent und nominal ein Plus von 2,9 Prozent.

Die Umsatzdaten im Überblick:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vormonat real um 2,3 Prozent (nominal minus 2,8 Prozent) gesunken.
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht ein Umsatzminus von 2,3 Prozent (nominal minus 2,8 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Im Vergleich zum September 2025 sinkt der reale Umsatz um 3,8 Prozent (nominal minus 2,9 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzminus von 1,9 Prozent (nominal minus 1,4 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Gegenüber September 2025 kommt die Branche im Oktober 2025 auf einen realen Umsatzverlust von 2,7 Prozent (nominal ein Minus von 5,1 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Vormonat verbucht die Branche ein reales Minus von 5,4 Prozent (nominal minus 10,5 Prozent).

 Kumulierte Zahlen im Überblick:

Kumuliert betrachtet ergeben sich folgende Daten für die bisherigen Monate im Jahr 2025 im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2024:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe sinkt real um 3,4 Prozent (nominal minus 0,1 Prozent).
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht einen realen Umsatzrückgang von 4,2 Prozent (nominal ein Minus von 0,4 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Die Branche kommt auf ein reales Minus von 5,7 Prozent (nominal minus 2,0 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Minus von 4,0 Prozent (nominal ein Minus von 0,1 Prozent).
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Der reale Umsatz der Branche sinkt um 2,7 Prozent (nominal keine Veränderung).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Kumuliert betrachtet, verbucht die Branche einen realen Umsatzverlust von 3,0 Prozent (nominal plus 1,3 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Bundesamt