Interview mit BV GFGH-Mitglied Getränkehaus Plöchl im Branchenmagazin GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL erschienen
Der GVP Getränkefachmarkt Plöchl in Weiden setzt neue Maßstäbe im deutschen Getränkefachhandel: Mit einem innovativen Store-Konzept, einem außergewöhnlich breiten Sortiment und einem klaren Fokus auf das Einkaufserlebnis wurde der Markt im Rahmen unseres Branchenevents GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. als „Deutschlands bester Getränkefachmarkt“ ausgezeichnet. Hinter diesem Erfolg steht das Familienunternehmen Getränkehaus Plöchl, das Tradition und moderne Handelskonzepte erfolgreich verbindet. Das Unternehmen ist Mitglied beim BV GFGH.
Im Interview mit dem Branchenmagazin gewähren Ludwig Plöchl und Ludwig Maximilian Plöchl spannende Einblicke in ihre Erfolgsstrategie: von durchdachtem Design und Sortimentsvielfalt bis hin zu Digitalisierung und Kundenansprache. Dabei machen die beiden Geschäftsführer deutlich, dass Begeisterung nicht erst beim Produkt entsteht, sondern bereits beim Betreten des Marktes. Ein außergewöhnliches Design und über 1.400 Artikel unterstreichen die Vielfalt und Kompetenz des Marktes. Dazu gehören außerdem die aufwendig gestalteten Regale und Themenwelten, rund 150 Schilder mit Wissenswertem, Geschichten und humorvollen Elementen sowie das ausgeklügelte Beleuchtungskonzept mit über 230 Lichtpunkten.
Das vollständige Interview aus Ausgabe 4/2026 des Magazins GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL können Sie hier lesen:
Großhandel startet mit dickem Minus ins neue Jahr
Beim Großhandel heißt es Trübsal blasen: Im Januar sinken die Umsätze gegenüber Dezember 2025 um 24,1 Prozent (nominal minus 23,8 Prozent).
Der Vorjahresvergleich fällt ebenfalls schlecht aus: Der Getränkefachgroßhandel schließt den Januar 2026 mit einem realen Minus von 1,6 Prozent (nominal plus 1,0 Prozent) ab.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Trotz schwachem Jahresstart: Bierexporte im Februar machen Hoffnung
Der Trend bleibt bestehen: Auch im Februar präsentieren sich die Absatzzahlen tiefrot. Mit einem Minus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vormonat verschlechtern sich die Zahlen weiterhin – aber immerhin nicht mehr so dramatisch. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz zeigt sich ein ähnliches Bild: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 6,9 Prozent im Vergleich zum ebenfalls mauen Januar 2026. Der Export hingegen sorgt für freudestrahlende Gesichter und neue Hoffnung: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er 17,6 Prozent hinzu.
Während sich die Ausfuhren im Januar ähnlich schwach präsentierten wie der Inlandsabsatz, zeigt der Februar ein deutlich anderes Bild: National fehlen 300.000 Hektoliter bzw. 6,9 Prozent. Die Ausfuhren in die EU legten im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 100.000 Hektoliter bzw. 21,8 Prozent zu. Auch die Exporte in Drittstaaten konnten mit ca. 60.000 Hektoliter bzw. 12,8 Prozent verlorenes Terrain gutmachen. Insgesamt liegen die Ausfuhren mit 5,4 Prozent bzw. 100.000 Hektolitern im Plus, während im Inland bereits wieder 850.000 Hektoliter bzw. 9,4 Prozent fehlen. Es scheint, als ob sich die externen Märkte trotz der aktuellen globalen Verwerfungen langsam wieder konsolidieren, während der Absatz in Deutschland seit mehr als eineinhalb Jahren nicht aus der Abwärtsspirale kommt.
Die Aussichten für das Frühjahr sind trübe: Der Iran-Krieg und die Sorge vor steigenden Energiepreisen belasten die Stimmung der deutschen Verbraucher spürbar. So sank das GfK-Barometer für das Konsumklima im April auf minus 28 Punkte und damit um 3,2 Zähler gegenüber dem Vormonat. Laut GfK ist die Kauflaune noch relativ stabil, allerdings trüben sich die Erwartungen der Verbraucher an ihr künftiges Einkommen und die Konjunktur spürbar ein. Vor diesem Hintergrund sind Diskussionen über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer das vollkommen falsche Signal. Laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) befindet sich der Konsum bereits heute „in einer Schockstarre“. Dringend notwendig ist deshalb die Umsetzung der angekündigten Entlastungen für Privatverbraucher und Unternehmen, anstatt eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 19 auf 21 Prozent zu diskutieren.
Bayern vermeldet ein Plus von 1,7 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Sachsen mit einem Gewinn von 0,8 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 43,5 Prozent.
Quelle: Deutscher Brauer Bund
Gastgewerbe startet gedämpft ins neue Jahr
Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Januar 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 20,6 Prozent (nominal minus 17,5 Prozent) weniger umgesetzt als im Dezember 2025. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 4,4 Prozent und nominal ein Plus von 2,6 Prozent.
Die Umsatzdaten im Überblick:
- Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vormonat real um 20,6 Prozent (nominal minus 17,5 Prozent) gesunken.
- Gaststätten:Das Gaststättengewerbe verbucht ein Umsatzminus von 23,2 Prozent (nominal minus 17,9 Prozent).
- Schankwirtschaften:Im Vergleich zum Dezember 2025 sinkt der reale Umsatz um 27,9 Prozent (nominal minus 26,6 Prozent).
- Gastronomie:Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzminus von 20 Prozent (nominal minus 15,6 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
- Hotels und sonstige Beherbergungsstätten:Gegenüber Dezember 2025 kommt die Branche im Januar 2026 auf einen realen Umsatzverlust von 21,6 Prozent (nominal ein Minus von 21,5 Prozent).
- Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Vormonat verbucht die Branche ein reales Minus von 8,6 Prozent (nominal minus 6,7 Prozent).
Quelle: Statistisches Bundesamt