Umsatz im Gastgewerbe sinkt im August

Umsatz im Gastgewerbe sinkt im August

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im August 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 3,3 Prozent (nominal minus 3,2 Prozent) weniger umgesetzt als im Juli 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 4,8 Prozent und nominal stieg er um 2,1 Prozent.

 

Die Umsatzdaten im Überblick:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vormonat real um 3,3 Prozent (nominal minus 3,2 Prozent) gesunken.
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht ein Umsatzminus von 2,2 Prozent (nominal minus 1,9 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Im Vergleich zum Juli 2026 sinkt der reale Umsatz um 2,8 Prozent (nominal minus 2,6 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzminus von 4 Prozent (nominal minus 3,8 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Gegenüber Juli kommt die Branche im August 2026 auf einen realen Umsatzverlust von 1,2 Prozent (nominal ein Minus von 1,4 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Vormonat verbucht die Branche ein reales Minus von 11 Prozent (nominal minus 10,9 Prozent).

 

Kumulierte Zahlen im Überblick:

Kumuliert betrachtet ergeben sich folgende Daten für die bisherigen Monate im Jahr 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2025:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe sinkt real 4,9 Prozent (nominal plus 2,3 Prozent).
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht einen realen Umsatzrückgang von 6,2 Prozent (nominal ein Plus von 2,6 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Die Branche kommt auf ein reales Minus von 3,1 Prozent (nominal plus 1,8 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Minus 3,9 Prozent (nominal ein Plus von 2,4 Prozent).
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Der reale Umsatz der Branche sinkt um 2,3 Prozent (nominal plus 2,8 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Kumuliert betrachtet, verbucht die Branche einen realen Umsatzverlust von 3,2 Prozent (nominal plus 1,6 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Bundesamt

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Zwei Tage mit den NetzwerkJunioren in Berlin: Neue Impulse und ein starkes Netzwerk

Zwei Tage mit den NetzwerkJunioren in Berlin: Neue Impulse und ein starkes Netzwerk

alle Fotos: © Jan Düfelsiek Photography

Kreativer Austausch, aktuelle Branchentrends und zahlreiche neue Kontakte: Beim Treffen der NetzwerkJunioren in Berlin standen das gemeinsame Lernen und der Blick über den eigenen Tellerrand im Mittelpunkt. Zu den Höhepunkten der zwei Tage zählten ein Graffiti-Workshop, der Besuch des BRLO Brwhouse und der Bar Convent Berlin.

 

Kreativer Auftakt beim Graffiti-Workshop

Zum Start des Treffens wurde es kreativ: Beim Graffiti-Workshop erfuhren die NetzwerkJunioren zunächst, was ein gutes Graffiti ausmacht. Gemeinsam betrachteten und sammelten sie verschiedene Beispiele. Eine wichtige Erkenntnis: Beim Graffiti geht es vor allem darum, einen eigenen, unverwechselbaren Style zu entwickeln. Nach der Theorie folgte die Praxis. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilten sich in zwei Teams auf und durften selbst zu den Spraydosen greifen. Jedes Team gestaltete ein großes Plakat und brachte dabei eigene Ideen, Perspektiven und gestalterische Ansätze ein.

Neben Kreativität waren vor allem Zusammenarbeit und eine gute Abstimmung gefragt. So bot der Workshop eine ideale Gelegenheit, sich abseits des Berufsalltags besser kennenzulernen und gemeinsam etwas Bleibendes zu schaffen. Die beiden Ergebnisse werden die NetzwerkJunioren auch über das Treffen hinaus begleiten: Im Februar werden die Plakate beim Branchenevent GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. in München zu sehen sein.

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Unternehmensgeschichte und Bierkultur bei BRLO 

Anschließend besuchte die Gruppe das BRLO Brwhouse. Dort erhielten wir eine Einführung in die Geschichte des Unternehmens und erfuhren mehr über das ungewöhnliche Konzept des Standorts. Besonders spannend: Ursprünglich war der Ort am Berliner Gleisdreieck für die Brauerei nur als temporäre Lösung vorgesehen. Deshalb ließen die vier Gründerinnen und Gründer das Gebäude aus großen Frachtcontainern errichten. Die besondere Bauweise ermöglicht es, den Standort bei Bedarf wieder abzubauen und an einem anderen Ort neu zu errichten.

Auch inhaltlich geht BRLO bewusst neue Wege. Das Unternehmen greift typische Stereotype rund um Bier auf, hinterfragt sie und interpretiert sie neu. Ein Beispiel dafür ist das Engagement für das Frauenfußballteam von Viktoria Berlin. Damit setzt BRLO ein klares Zeichen gegen das überholte Klischee, Bier gehöre vor allem zum Männerfußball.

Natürlich durfte auch eine Verkostung nicht fehlen: Die NetzwerkJunioren probierten verschiedene BRLO-Biere und konnten sich dabei über unterschiedliche Sorten, Geschmacksprofile und das Brauhandwerk austauschen. In entspannter Atmosphäre klang der erste Tag anschließend mit vielen Gesprächen und neuen Kontakten aus.

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Zu Gast beim Bar Convent Berlin 

Am zweiten Tag stand mit dem Besuch des Bar Convent Berlin ein weiteres Highlight auf dem Programm. Die internationale Fachmesse zählt zu den wichtigsten Treffpunkten der Bar- und Getränkebranche. Hersteller, Händler, Gastronomen und Barkeeper kommen hier zusammen, um neue Produkte vorzustellen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen.

Dank der VIP-Tickets und eines exklusiven Rundgangs erhielten die NetzwerkJunioren vielfältige Einblicke in die internationale Getränkewelt. Im direkten Gespräch mit den Ausstellern konnten sie neue Konzepte kennenlernen, Fragen stellen und zahlreiche Anregungen für ihre eigenen Unternehmen sammeln. Der geführte Messerundgang führte die Gruppe unter anderem zu CAP Gin, Los Hermanos Spirits und Diversa. Dort konnten die Teilnehmenden mit „Mallorange“ einen neuen Likör probieren, der gerade auf den Markt gekommen ist.

Weitere Stationen waren Mellow Rush mit neuartigen Mood Drinks, Cooh Liquids mit Alternativen zu klassischem Zitronen- und Limettensaft sowie Lavabelle, wo aromatischer Lavendelschnaps vorgestellt wurde. Auch ein Besuch beim neuen BV GFGH-Fördermitglied Caffo durfte nicht fehlen. Beim italienischen Spirituosenhersteller wird mit dem Cinzano Vermouth eine traditionsreiche Marke mit einem modernen Layout neu ausgerollt werden. Lediglich für die Pizza kamen die jungen Erwachsenen zu spät – ein guter Grund, beim nächsten Mal wieder vorbeizuschauen.

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Austausch, der über den Messebesuch hinausreicht 

Neben den Produktneuheiten waren es vor allem die persönlichen Gespräche, die den Besuch besonders wertvoll machten. Die NetzwerkJunioren konnten Kontakte zu zahlreichen Branchenvertreterinnen und Branchenvertretern aufbauen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und sich über aktuelle Trends und Herausforderungen austauschen. Gleichzeitig bot das Treffen viel Raum für Gespräche innerhalb der Gruppe. Erfahrungen wurden geteilt, Ideen weiterentwickelt und mögliche Anknüpfungspunkte für eine zukünftige Zusammenarbeit entdeckt. Genau dieser offene und vertrauensvolle Austausch bildet die Grundlage eines starken Netzwerks.

Die zwei Tage in Berlin haben einmal mehr gezeigt, mit wie viel Begeisterung und Engagement sich junge Menschen im Getränkefachgroßhandel einbringen. Sie wollen voneinander lernen, neue Wege gehen und die Zukunft der Branche aktiv mitgestalten.

Als Verband möchten wir diesen Austausch fördern und jungen Nachwuchskräften die Möglichkeit geben, über den eigenen Tellerrand zu schauen, neue Perspektiven zu gewinnen und gemeinsam zu wachsen. Denn die jungen Menschen, die unsere Branche heute mitgestalten, sind diejenigen, die sie morgen führen werden.

Unser herzlicher Dank gilt dem Team des Bar Convent Berlin für die VIP-Tickets, den exklusiven Rundgang und die gelungene Organisation. Ebenso danken wir allen besuchten Ausstellern sowie den Teams des Graffiti-Workshops und von BRLO für die spannenden Einblicke und offenen Gespräche – und natürlich unseren NetzwerkJunioren für ihre Neugier, ihre Begeisterung und zwei rundum gelungene Tage in Berlin.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Wiedersehen!

Bierabsatz im August: Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Bierabsatz im August: Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Nach einem insgesamt durchwachsenen Sommer steigt der Bierabsatz im August 2026 immerhin etwas. Mit einem Plus von 0,4 Prozent verbessern sich die Zahlen ein wenig im Vergleich zum Vormonat. Der steuerpflichtige Bierabsatz hingegen, kommt nicht aus der Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 1,2 Prozent gegenüber dem Juli 2026. Immerhin der Export sorgt für lächelnde Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er starke 8,3 Prozent.

Während der Gesamtabsatz der Brauereien im August noch leicht um 0,4 % gestiegen ist, steht beim Inlandsabsatz unter dem Strich ein Minus von 1,2 %. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es 14,4 %. In absoluten Zahlen lag der Gesamtbierabsatz im August 2026 bei 6,64 Millionen Hektolitern (hl), der Inlandsabsatz bei 5,39 Millionen hl. Der Export erholt sich weiter und verzeichnet ein Plus von 8,1 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Innerhalb der EU liegt der Zuwachs sogar bei 9,9 %, in Drittstaaten immerhin noch bei 6,7 %.

In der Gesamtbewertung ist festzustellen, dass das schlechte Konsumklima, die von innen- und außenpolitischen Krisen getriebene Kaufzurückhaltung der Verbraucher und die anhaltende Konjunkturflaute weiterhin voll auf den Bierabsatz und das Gastronomie-Geschäft durchschlagen. Die Zahl der Sonnenstunden war im August praktisch identisch mit 2025, während die Durchschnittstemperatur deutlich höher lag. Wettertechnisch waren die Voraussetzungen für einen guten Bierabsatz im August 2026 somit mindestens ebenso gut wie im Vorjahr.

Sachsen vermeldet ein Plus von 11,7 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Bayern mit einem Gewinn von 6,3 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 26,8 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Großhandel meldet auch im Juli eine positive Tendenz

Großhandel meldet auch im Juli eine positive Tendenz

Der Juli zeigt sich von seiner Sonnenseite: Im siebten Monat des Jahres steigen die Umsätze gegenüber Juni um 5,5 Prozent (nominal plus 5,4 Prozent).

Der Vorjahresvergleich fällt ebenfalls positiv aus: Der Getränkefachgroßhandel schließt den Juli 2026 mit einer realen Veränderung von plus 0,2 Prozent (nominal plus 2,0 Prozent) ab.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Tag des Mineralwassers am 7. Oktober 2026: Naturprodukt, Durstlöscher und fester Bestandteil unseres Alltags

Tag des Mineralwassers am 7. Oktober 2026: Naturprodukt, Durstlöscher und fester Bestandteil unseres Alltags

Am 7. Oktober ist Tag des Mineralwassers. Ein guter Anlass, den Blick auf ein Getränk zu richten, das für die meisten Menschen in Deutschland ganz selbstverständlich zum Alltag gehört – und hinter dem doch weit mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermuten könnte.

Mineralwasser ist Natur pur: Es entsteht aus Niederschlägen, die über viele Jahre durch unterschiedliche Gesteins- und Erdschichten sickern, dabei natürlich gefiltert werden und Mineralstoffe aufnehmen. Geschützt in unterirdischen Wasservorkommen gelangt es schließlich direkt an der Quelle in die Flasche.

Wie fest Mineralwasser in Deutschland verankert ist, zeigen auch die Zahlen: 95 Prozent der Menschen greifen zu Mineralwasser. Zwei von drei geben an, das Naturprodukt vorwiegend zu konsumieren. Durchschnittlich trinkt jeder Mensch hierzulande täglich ein großes Glas Mineralwasser. Mit rund 150 Mineralbrunnenbetrieben und mehr als 500 verschiedenen Mineralwässern verfügt Deutschland zugleich über eine außergewöhnliche Vielfalt. Dahinter stehen vielfach regional verwurzelte Unternehmen, die Verantwortung für ihre Quellen und deren langfristigen Schutz übernehmen.

 

Mineralwasser und Mehrweg gehören zusammen 

Für den Getränkefachgroßhandel ist Mineralwasser darüber hinaus eng mit einem weiteren Thema verbunden: Mehrweg.

Nachdem der Mehrweganteil bei Mineralwasser seit Einführung des Pflichtpfands auf Einweg-Getränkeverpackungen im Jahr 2003 über längere Zeit zurückging, hat er sich in den vergangenen Jahren stabilisiert. Mit kleineren Schwankungen liegt die Mehrwegquote heute bei rund 30 Prozent. Eine besondere Bedeutung haben dabei die Pool-Mehrwegsysteme der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB): Mehr als 70 Prozent des Mehrwegmarktes bei Mineralwasser entfallen auf Poolflaschen aus Glas oder PET. Der Anteil individueller Mehrwegflaschen liegt entsprechend bei weniger als 30 Prozent.

Gerade diese gemeinschaftlich genutzten Systeme zeigen, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktionieren kann. Mehrwegflaschen werden nach ihrer Rückgabe gereinigt und erneut befüllt. Dadurch können Verpackungen vielfach genutzt werden, statt nach nur einer Verwendung aus dem Kreislauf auszuscheiden. Mehrweg vermeidet damit Verpackungsabfälle und schont Ressourcen – ein Grund, weshalb sich der BV GFGH seit vielen Jahren für leistungsfähige Mehrwegsysteme starkmacht.

Damit Mineralwasser täglich dort ankommt, wo es gebraucht wird, braucht es funktionierende Logistik und leistungsfähige Kreisläufe. Hier übernimmt der Getränkefachgroßhandel eine zentrale Aufgabe: Er verbindet Mineralbrunnen mit Handel, Gastronomie und weiteren Abnehmern, organisiert die Belieferung und sorgt gleichzeitig dafür, dass Leergut zurückgeführt und wieder in die Mehrwegkreisläufe eingespeist wird.

 

Ein Tag für ein besonderes Naturprodukt 

Der Tag des Mineralwassers wurde 2022 ins Leben gerufen, um die Bedeutung des natürlichen Durstlöschers stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Denn dass uns Mineralwasser jederzeit und in großer Vielfalt zur Verfügung steht, ist keineswegs selbstverständlich.

Es braucht geschützte natürliche Ressourcen, verantwortungsvoll wirtschaftende Mineralbrunnen – und eine leistungsfähige Getränkewirtschaft, die dafür sorgt, dass das Mineralwasser seinen Weg zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern findet und Mehrwegverpackungen anschließend wieder zurück in den Kreislauf gelangen.

 

Weitere Informationen zum „Tag des Mineralwassers“ finden Sie unter: http://www.mineralwasser.com/tag-des-mineralwassers/