Zwei Tage mit den NetzwerkJunioren in Berlin: Neue Impulse und ein starkes Netzwerk

Zwei Tage mit den NetzwerkJunioren in Berlin: Neue Impulse und ein starkes Netzwerk

alle Fotos: © Jan Düfelsiek Photography

Kreativer Austausch, aktuelle Branchentrends und zahlreiche neue Kontakte: Beim Treffen der NetzwerkJunioren in Berlin standen das gemeinsame Lernen und der Blick über den eigenen Tellerrand im Mittelpunkt. Zu den Höhepunkten der zwei Tage zählten ein Graffiti-Workshop, der Besuch des BRLO Brwhouse und der Bar Convent Berlin.

 

Kreativer Auftakt beim Graffiti-Workshop

Zum Start des Treffens wurde es kreativ: Beim Graffiti-Workshop erfuhren die NetzwerkJunioren zunächst, was ein gutes Graffiti ausmacht. Gemeinsam betrachteten und sammelten sie verschiedene Beispiele. Eine wichtige Erkenntnis: Beim Graffiti geht es vor allem darum, einen eigenen, unverwechselbaren Style zu entwickeln. Nach der Theorie folgte die Praxis. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilten sich in zwei Teams auf und durften selbst zu den Spraydosen greifen. Jedes Team gestaltete ein großes Plakat und brachte dabei eigene Ideen, Perspektiven und gestalterische Ansätze ein.

Neben Kreativität waren vor allem Zusammenarbeit und eine gute Abstimmung gefragt. So bot der Workshop eine ideale Gelegenheit, sich abseits des Berufsalltags besser kennenzulernen und gemeinsam etwas Bleibendes zu schaffen. Die beiden Ergebnisse werden die NetzwerkJunioren auch über das Treffen hinaus begleiten: Im Februar werden die Plakate beim Branchenevent GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. in München zu sehen sein.

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Unternehmensgeschichte und Bierkultur bei BRLO 

Anschließend besuchte die Gruppe das BRLO Brwhouse. Dort erhielten wir eine Einführung in die Geschichte des Unternehmens und erfuhren mehr über das ungewöhnliche Konzept des Standorts. Besonders spannend: Ursprünglich war der Ort am Berliner Gleisdreieck für die Brauerei nur als temporäre Lösung vorgesehen. Deshalb ließen die vier Gründerinnen und Gründer das Gebäude aus großen Frachtcontainern errichten. Die besondere Bauweise ermöglicht es, den Standort bei Bedarf wieder abzubauen und an einem anderen Ort neu zu errichten.

Auch inhaltlich geht BRLO bewusst neue Wege. Das Unternehmen greift typische Stereotype rund um Bier auf, hinterfragt sie und interpretiert sie neu. Ein Beispiel dafür ist das Engagement für das Frauenfußballteam von Viktoria Berlin. Damit setzt BRLO ein klares Zeichen gegen das überholte Klischee, Bier gehöre vor allem zum Männerfußball.

Natürlich durfte auch eine Verkostung nicht fehlen: Die NetzwerkJunioren probierten verschiedene BRLO-Biere und konnten sich dabei über unterschiedliche Sorten, Geschmacksprofile und das Brauhandwerk austauschen. In entspannter Atmosphäre klang der erste Tag anschließend mit vielen Gesprächen und neuen Kontakten aus.

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Zu Gast beim Bar Convent Berlin 

Am zweiten Tag stand mit dem Besuch des Bar Convent Berlin ein weiteres Highlight auf dem Programm. Die internationale Fachmesse zählt zu den wichtigsten Treffpunkten der Bar- und Getränkebranche. Hersteller, Händler, Gastronomen und Barkeeper kommen hier zusammen, um neue Produkte vorzustellen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen.

Dank der VIP-Tickets und eines exklusiven Rundgangs erhielten die NetzwerkJunioren vielfältige Einblicke in die internationale Getränkewelt. Im direkten Gespräch mit den Ausstellern konnten sie neue Konzepte kennenlernen, Fragen stellen und zahlreiche Anregungen für ihre eigenen Unternehmen sammeln. Der geführte Messerundgang führte die Gruppe unter anderem zu CAP Gin, Los Hermanos Spirits und Diversa. Dort konnten die Teilnehmenden mit „Mallorange“ einen neuen Likör probieren, der gerade auf den Markt gekommen ist.

Weitere Stationen waren Mellow Rush mit neuartigen Mood Drinks, Cooh Liquids mit Alternativen zu klassischem Zitronen- und Limettensaft sowie Lavabelle, wo aromatischer Lavendelschnaps vorgestellt wurde. Auch ein Besuch beim neuen BV GFGH-Fördermitglied Caffo durfte nicht fehlen. Beim italienischen Spirituosenhersteller wird mit dem Cinzano Vermouth eine traditionsreiche Marke mit einem modernen Layout neu ausgerollt werden. Lediglich für die Pizza kamen die jungen Erwachsenen zu spät – ein guter Grund, beim nächsten Mal wieder vorbeizuschauen.

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Austausch, der über den Messebesuch hinausreicht 

Neben den Produktneuheiten waren es vor allem die persönlichen Gespräche, die den Besuch besonders wertvoll machten. Die NetzwerkJunioren konnten Kontakte zu zahlreichen Branchenvertreterinnen und Branchenvertretern aufbauen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und sich über aktuelle Trends und Herausforderungen austauschen. Gleichzeitig bot das Treffen viel Raum für Gespräche innerhalb der Gruppe. Erfahrungen wurden geteilt, Ideen weiterentwickelt und mögliche Anknüpfungspunkte für eine zukünftige Zusammenarbeit entdeckt. Genau dieser offene und vertrauensvolle Austausch bildet die Grundlage eines starken Netzwerks.

Die zwei Tage in Berlin haben einmal mehr gezeigt, mit wie viel Begeisterung und Engagement sich junge Menschen im Getränkefachgroßhandel einbringen. Sie wollen voneinander lernen, neue Wege gehen und die Zukunft der Branche aktiv mitgestalten.

Als Verband möchten wir diesen Austausch fördern und jungen Nachwuchskräften die Möglichkeit geben, über den eigenen Tellerrand zu schauen, neue Perspektiven zu gewinnen und gemeinsam zu wachsen. Denn die jungen Menschen, die unsere Branche heute mitgestalten, sind diejenigen, die sie morgen führen werden.

Unser herzlicher Dank gilt dem Team des Bar Convent Berlin für die VIP-Tickets, den exklusiven Rundgang und die gelungene Organisation. Ebenso danken wir allen besuchten Ausstellern sowie den Teams des Graffiti-Workshops und von BRLO für die spannenden Einblicke und offenen Gespräche – und natürlich unseren NetzwerkJunioren für ihre Neugier, ihre Begeisterung und zwei rundum gelungene Tage in Berlin.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Wiedersehen!

Zwischen Elefanten, Giraffen und Zapfhähnen: NetzwerkJunioren treffen sich in Leipzig

Zwischen Elefanten, Giraffen und Zapfhähnen: NetzwerkJunioren treffen sich in Leipzig

Das zweite NetzwerkJunioren-Treffen des Bundesverbands des Deutschen Getränkefachgroßhandels dieses Jahres, das in Kooperation mit GetränkeBizzNet organisiert wurde, fand am vergangenen Freitag in Leipzig statt. Die jungen Vertreterinnen und Vertreter der Getränkefachgroßhandelsbetriebe starteten den gemeinsamen Tag mit einer kompetenzorientierten Kurzvorstellung während der Busfahrt zur traditionsreichen Brauerei Ur-Krostitzer.

Im Rahmen einer spannenden Brauereivorstellung erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Markenwelt und Erfolgsstrategie von Ur-Krostitzer. Die Brauerei zeigte eindrucksvoll, wie ihre konsequente Markenführung und enorme Verbundenheit mit der Region zum Erfolg führen. Mit rund 1,3 Millionen Hektolitern Jahresproduktion ist Ur-Krostitzer das absatzstärkste Bier in der Region – ein Ergebnis starker Partnerschaften (unter anderem mit RB Leipzig) und kreativer Kampagnen wie „Wahre Helden“. Besonders der Fokus auf lokale Verwurzelung und gezieltes Marketing für die junge Zielgruppe faszinierte die Teilnehmenden. Es wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig die Identifikation der Kundschaft mit den Produkten ist. Das Bier wird von vielen Konsumentinnen und Konsumenten liebevoll „Uri“ genannt und der Verkauf von Merchandise-Artikeln erreichte im Jahr 2025 ein Rekordhoch.

Nach dem Exkurs in die Brauwelt referierte Max Huesch über die Chancen des Kombinierten Verkehrs im Getränkefachgroßhandel. Er betonte, dass Nachhaltigkeit und Effizienz zunehmend Schlüsselthemen der Logistik sind. Durch die Verbindung der Flexibilität des Lkw mit der Umweltfreundlichkeit der Bahn können CO₂-Emissionen signifikant gesenkt werden – ein Güterzug ersetzt bis zu 35 Lkw-Fahrten. Beispiele aus der Praxis, etwa die Kooperation zwischen der Radeberger Gruppe, Getränke Ziegler und Doktor Cargo, zeigten eindrucksvoll, dass innovative Transportlösungen nicht mehr nur Zukunftsmusik sind, sondern in der Branche bereits erfolgreich umgesetzt werden.

Konkrete Umsetzungsmodelle und weitere Impulse kamen von Norbert Durugy und Michael Schiekofer, die über aktuelle Entwicklungen im Markt und praxisnahe Herausforderungen des Getränkefachgroßhandels berichteten. Einig waren sich alle darin, dass eine nachhaltige Veränderung hin zum Kombinierten Verkehr nur funktioniert und sich rentiert, wenn in der Kooperation die Innovationen in der Supply Chain vorangetrieben werden.

Nach dem fachlichen Teil stand das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt: Eine unterhaltsame Brauereiführung bot spannende Einblicke hinter die Kulissen der Ur-Krostitzer Produktion. Die Teilnehmenden staunten nicht schlecht, dass in einem vergleichsweise kleinen Brauhaus diese Mengen an Gerstensaft produziert werden. Das funktioniert auch aufgrund des 24/7 Schichtbetriebs im Unternehmen.

Den gemeinsamen Abend genossen die NetzwerkJunioren im Leipziger Zoo bei einer exklusiven Privatführung und ließen den Tag in entspannter Atmosphäre bei einem gemeinsamen Abendessen in der Kiwara Lodge mit angeregten Gesprächen ausklingen.

Mit frischen Ideen, praxisnahen Impulsen und einem starken Gemeinschaftsgefühl ging das Treffen zu Ende – voller Freude auf das nächste NetzwerkJunioren-Event Ende Februar bei GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. in Bonn.

Bier, Networking und Know-how: Erstes Netzwerktreffen der NetzwerkJunioren bei der Warsteiner Brauerei war ein voller Erfolg

Bier, Networking und Know-how: Erstes Netzwerktreffen der NetzwerkJunioren bei der Warsteiner Brauerei war ein voller Erfolg

Bild: © Julia Frerichs
Am vergangenen Freitag fand das erste Netzwerktreffen der #NetzwerkJunioren des BV GFGH statt. Der Kick-off erfolgte Anfang des Jahres beim Branchentreff GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. in Berlin.

Das Netzwerktreffen wurde von der Warsteiner Brauerei organisiert und brachte rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen. Der gemeinsame Austausch über Branchenthemen stand im Fokus der Netzwerkveranstaltung.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Raphael Rauer, Geschäftsführer der Haus Cramer Gruppe, alle Teilnehmenden. In seinem Kurzvortrag stellte er die Innovationskraft des Unternehmens vor und betonte die Wichtigkeit von Netzwerken in der heutigen Zeit. „Ein starkes Netzwerk der Junioren sichert einen Austausch von Ideen und stärkt die Zukunft der Branche,“ sagte Rauer und ermutigte alle Anwesenden, sich aktiv einzubringen und Kontakte zu knüpfen.

Zu den Höhepunkten des Tages gehörte der informative Brauereirundgang, bei dem die Junioren die Produktionsprozesse und die Philosophie der Brauerei aus erster Hand erlebten. Der technische Direktor Sascha Wunderlich führte die Gruppe durch die Produktion der Waldpark-Brauerei. Im Anschluss ermöglichte Logistik-Chef Dimitri Lagun einen spannenden Einblick hinter die Kulissen der Brauereilogistik – in Verbindung mit dem eigenständigen Bahnlogistik-Systemanbieter „BOXX“. Im Anschluss an den Rundgang fanden im Besucherzentrum „Warsteiner Welt“ vertiefende Vorträge zum Software-Tool „CANEI“ und dem Branchen-Thema Tankbier statt. Während der Themen-Deep-Dives stellten die Anwesenden spezifische Fragen und setzten sich intensiv mit den Themen auseinander.

Den Abschluss des NetzwerkJunioren-Events bildete ein sog. Networking Dinner. In entspannter Atmosphäre knüpften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönliche Kontakte, tauschten sich aus und diskutierten Ideen.

Das Feedback der Personen vor Ort fiel durchweg positiv aus – und hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Austausch innerhalb der Branche ist. „Wir möchten uns auch noch einmal ganz herzlich bei der Warsteiner Brauerei für die hervorragende Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke bedanken“, erzählt Dirk Reinsberg. Die #NetzwerkJunioren bekamen an diesem Tag einen Einblick und Austausch auf Augenhöhe in die Warsteiner Welt.

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