Bierabsatz blickt im November weiter stürmischen Zeiten entgegen
Das Jahr 2025 ist ein Desaster: Auch im November präsentieren sich die Absatzzahlen tiefrot. Mit einem deutlichen Minus von 8,5 Prozent gegenüber dem Vormonat verschlechtern sich die Zahlen weiterhin. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz sieht es nicht anders aus. Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 8,2 Prozent im Vergleich zum ebenfalls mauen September 2025. Der Export sorgt ebenfalls für Sorgenfalten: Im Vergleich zum Vormonat verliert er 8,3 Prozent.
Mit einem Minus von jeweils 8,2 Prozent beim Gesamt- bzw. steuerpflichtigen Absatz fehlen im November allein 468.000 bzw. 386.000 Hektoliter im Vergleich zum Vorjahresmonat. Aufgelaufen summieren sich die 6,4 bzw. 6,2 Prozent Absatzrückgang gegenüber 2024 auf 4,9 Mio. bzw. 3,8 Mio. Hektoliter. Auch in den beiden Vorjahren zeigte sich der November mit einem Absatzminus von 9,4 bzw. 10,9 Prozent im Jahr 2024 und von 8,6 bzw. 7,9 Prozent im Jahr 2023 von einer schlechten Seite. Seit 2022, dem letzten Jahr mit positivem Vorjahresvergleich in diesem Monat, ging der Novemberabsatz insgesamt um 24,2 Prozent oder 1,7 Millionen Hektoliter und steuerpflichtig um 24,9 Prozent oder 1,5 Millionen Hektoliter zurück. In den letzten drei Jahren verlor die Branche insgesamt knapp 9,5 Mio. Hektoliter (-11,6 Prozent) und steuerpflichtig fast 7,9 Mio. Hektoliter (-11,7 Prozent).
Rheinland-Pfalz und das Saarland vermelden ein Plus von 6 Prozent und führen damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Nordrhein-Westfalen mit einem Verlust von 2,5 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Sachsen-Anhalt mit einem Minus von 34,4 Prozent.
Quelle: Deutscher Brauer Bund



