GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2023 – Wichtige Impulse für die Branche

GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2023 – Wichtige Impulse für die Branche

Fotos: © Jan Düfelsiek Photography

- Galerien mit Impressionen der Veranstaltung finden Sie am Ende der Seite -

„Wir wollen weiter Mut machen, in der Getränkebranche zu arbeiten, zu handeln und sich dafür zu engagieren.“ Mit diesen Worten eröffnete unser geschäftsführender Vorstand, Dirk Reinsberg das diesjährige Branchenevent GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. im INFINITY Hotel & Conference Resort Munich in Unterschleißheim. An der zweitägigen Veranstaltung nahmen rund 550 Gäste aus den Bereichen Getränkeindustrie, Getränkefachgroßhandel, Wirtschaft und Verbände teil.

Im Rahmen der Verranstaltung wurde zudem in der Mitgliederversammlung mit Eric Boecken und Martin Dreyer der Vorsitz und stellvertretende Vorsitz des BV-GFGH-Beirats neu gewählt. Gleichzeitig konnten wir den Rahmen nutzen, um Peter Sagasser als stellvertretenden Beiratsvorsitzenden zu verabschieden – nach vielen Jahren des Engagements als Beiratsvorsitzender und auch stellvertretender Vorsitzender für die Belange des GFGH. Vielen Dank für den Einsatz! Als Regionalsprecher für die Region 4: Süd ist er weiterhin im Beirat vertreten.

Wie auch im letzten Jahr bildete die Ehrung Deutschlands bester Getränkehändler 2023 im Rahmen von GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. den Auftakt für das Branchenevent. In Kooperation zwischen der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel und dem BV GFGH wurde das besondere Engagement und die Kreativität von insgesamt sieben Lebensmitteleinzelhändlern gewürdigt.

In seiner Begrüßungsrede sprach BV-GFGH-Vorstand Drk Reinsberg vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, der Globalisierung und dem Anstieg der Energiepreise von ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderungen – auch für den Getränkefachgroßhandel. Insbesondere das Mehrweg-Pooling sei eine wegweisende Möglichkeit, um eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu implementieren. Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg: Die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen für einen Mehrwegkreislauf. Die Vereinheitlichung der Gebinde sei dabei ein erster und zwingend notwendiger Schritt. Auch wurde erneut deutlich, welche elementare Bedeutung der Logistik für das Getränkemehrwegsystem und die Zukunft des Getränkehandels zukommt. Dabei steht unter anderem die Digitalisierung der Lieferkette und eine nachhaltigere Auslieferung auf der Agenda.

Visionen für die Zukunft

Wie ein positiver Blick in die bevorstehende Zeit gelingen kann, veranschaulichte im Anschluss Dr. Daniel Dettling in seinem Vortrag „Zukunftswende – Wie wir die Epoche der Krisen meistern“. Der Zukunftsforscher und Gründer der Denkfabrik Institut für Zukunftspolitik sprach in seinem Impulsvortrag von dem Leben in einer Zeit des stetigen Wandels, von Megatrends und ineinanderlaufenden Krisen. Während die Lebenserwartung der Bevölkerung steigt, nimmt auch die Anzahl der Klimakatastrophen zu – wie es in diesem Sommer bereits zu beobachten ist. Doch wie können wir trotz unsicherer Zeiten trotzdem positiv in die Zukunft blicken? In Dettlings Vortrag wurde eines ganz deutlich: Wir können aus jeder Krise etwas lernen und resilienter daraus hervorgehen. Die eigentliche Herausforderung ist laut dem Politikexperten, die stetige Anpassung an neue Herausforderungen. Was dabei hilft, ist der sogenannte kritische Optimismus. Also ein positiver Blick in die Zukunft, in dem dennoch Gegebenheiten hinterfragt werden, um aus ihnen zu lernen.

An den inspirierenden Vortrag anschließend tauschten sich die Teilnehmenden bei einem Get-together und Kommunikationsabend aus. Im Auditorium des Ballhausforums waren über 35 Präsentationsstände von unterschiedlichen Industriepartnern aufgebaut.

Erste Rednerin am darauffolgenden Vormittag war Prof. Dr. Anabel Ternés, Autorin und Professorin für Kommunikationsmanagement sowie geschäftsführende Direktorin des Berliner SRH-Instituts für Nachhaltiges Management. Sie machte in ihrem Vortrag „Nachhaltiges Leadership als Erfolgsfaktor: Groß denken, durchstarten und gemeinsam zum Ziel“, ähnlich wie Daniel Dettling deutlich, dass Routinen und liebgewonnene Angewohnheiten zunehmend durch Veränderungen und Krisen „durchgeschüttelt“ werden. Die erfolgreiche Speakerin setzt sich aktiv für den Umweltschutz ein und gab den Teilnehmenden den Apell, stetiges wirtschaftliches Wachstum zu überdenken. Die Werte „höher, schneller, weiter“ stünden in einer direkten Konkurrenz zum Umweltschutz. Dabei erläuterte sie, wie wichtig es sei, bestehende Strukturen aufzubrechen – um auch nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Erde zu bieten. In ihrem Beitrag ludt Ternés die Anwesenden dazu ein, mit ihr durch drei Unternehmensbrillen zu blicken. Insbesondere bei betrieblichen Veränderungen sei es besonders wertvoll, Mitarbeitende von Anfang an einzubeziehen und ihnen eigene Entwicklungspotenziale zuzugestehen. Auch kleine Schritte und Anfänge können zu etwas Größerem werden und zur Gestaltung einer nachhaltigen und klimafreundlichen Zukunft beitragen – im Einklang mit Wirtschaft und Natur.

Exklusive Studienergebnisse zum Konsumverhalten in der Getränkebranche

Um die Zukunft ging es auch im anschließenden Auftritt von Sabine Rogg. Die Direktorin für Trends und Strategien beim Trendbüro hatte exklusive Studienergebnisse im Gepäck: In ihrem Vortrag stellte sie die vom BV GFGH in Auftrag gegebene Befragung zum Konsum- und Einkaufsverhalten bei Getränken vor. Direkt zu Beginn machte sie die Zuhörerinnen und Zuhörer auf einen spannenden Widerspruch aufmerksam. Der Schutz des Planeten war vielen Befragten wichtig, dennoch sollen Produkte möglichst billig und jederzeit verfügbar sein. Insbesondere das Bedürfnis nach Regionalität, Nachhaltigkeit und Mehrwegverpackungen steigt bei Konsumenten weiter an. Das verdeutlichen auch nachfolgende Ergebnisse: Knapp 66 Prozent der Befragten finden es sehr wichtig, dass Mehrwegverpackungen bei mehreren Einzel- oder Großhändlern zurückgegeben werden können. Und sogar 85 Prozent der Teilnehmenden würden Getränke in Mehrwegverpackungen im Discounter einkaufen – wenn sie vorhanden sind. Insbesondere bei der jüngeren Zielgruppe werden Unterschiede deutlich: So fokussiert sich die Generation Z beim Konsumverhalten vor allem auf Inhaltsstoffe, trinkt im Schnitt weniger Alkohol und achtet beim Kauf auch auf den Look eines Produkts. Zudem stehen sowohl der Genuss als auch eine Reduzierung von Zucker hoch im Kurs.

Best Practice: Wie Nachhaltigkeit im Getränkehandel gelingt

Wie umweltfreundliches Wirtschaften im Getränkehandel tatsächlich aussehen kann und täglich umgesetzt wird, erläuterte Maria Blume, Leiterin der Stabsstelle Nachhaltigkeit der Getränke Hoffmann GmbH. In dem abschließenden Beitrag des Vortragsteils zum Thema „Nachhaltige Getränkewirtschaft“ unterschied sie in der Nachhaltigkeitsstrategie von Getränke Hoffmann zunächst drei Dimensionen der Nachhaltigkeit und betonte die Wichtigkeit der wirtschaftlichen und sozialen Komponente. Bei der Umsetzung der Strategie priorisierte sie zunächst Themen und ging diese im Unternehmen Schritt für Schritt an. Eines wurde besonders deutlich: Wenn gemeinsam an einem Strang gezogen wird, es eine funktionierende Organisation gibt und der Wille besteht, die identifizierten Ziele umzusetzen, ist es einfach, Nachhaltigkeit in einem Unternehmen zu leben und umzusetzen.

Hier finden Sie Galerien mit Impressionen der Veranstaltung (© Jan Düfelsiek Photography)

CEGROBB-Generalversammlung 2023 in Brüssel

CEGROBB-Generalversammlung 2023 in Brüssel

Am 11. und 12. Mai trafen sich die Vertreter*innen von sechs europäischen GFGH-Verbänden, um gemeinsam über internationale Chancen und Herausforderungen des Getränkefachgroßhandels zu diskutieren und gesammelte Erfahrungen in den einzelnen Ländern auszutauschen. Die diesjährige Generalversammlung der CEGROBB fand in Brüssel statt.

Diskutiert wurden u. a. verbandsinterne Themen. Michel Haelterman (Belgien) und Rafael Perez Rivero (Spanien) wurden als Präsident und Vizepräsident bestätigt. Das neue Corporate Design und der neue Internetauftritt wurden von der Arbeitsgruppe vorgestellt und verabschiedet. Wichtiges Thema auf der Agenda war der Entwurf zur Europäischen Verpackungsverordnung (Packaging & Packaging Waste Regulation (PPWR)) und seine Auswirkungen für das Mehrwegsystem in Deutschland und Europa – die Zeit drängt. Unter dem Thema „Best Practice“ standen Betriebsbesichtigung der belgischen Kollegen auf der Agenda. Besichtigt wurde das Unternehmen von Michel Haelterman, HLS Ternant sowie das von Marc De Keyzer, Keyzer Drinks.

Foto: BV GFGH – v. l. n. r.: Dirk Reinsberg – BV GFGH (DE); Antonio Portaccio – ITALGROB (IT); Jose Manuel Fernandez Echevarria – Fedis Horeca (ES); Jef Keersmaekers – Berater FEBED (BE); Rafael Perez Rivero – Vizepräsident CEGROBB; Pascal Homberger – Generalsekretär CEGROBB; Michel Haelterman – Präsident CEGROBB; Jean-Jaques Mespoulet – FNB (FR); Guy Dewulf – FEBED (BE) und Radia Mercha – FNB (FR).

Foto: BV GFGH – CEGROBB-Vorstand v. l. n. r.: Rafael Perez Rivero – Vizepräsident; Pascal Homberger – Generalsekretär sowie Michel Haelterman – Präsident CEGROBB

BV GFGH auf der drinktec 2022

BV GFGH auf der drinktec 2022

Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand, war auf der Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie in München zu Gast.

Auf LinkedIn haben wir darüber berichtet. Er referierte im Rahmen des Drink Innovation Campus (DICA) zu Chancen und Herausforderungen des Mehrwegsystems. Der Drink Innovation Campus (DICA) ist der erste Start-up-Accelerator für die Getränkewirtschaft. Eine Initiative von Strascheg Center for Entrepreneurship und INSIDE Getränke mit den Partnern Ardagh Group, Bitburger Braugruppe, drinktec, FrankenBrunnen und dem BV GFGH.

In der Gesprächsrunde auf der drinktec 2022 diskutierte er mit Torsten Hiller (LOGIPACK) und Stephan Rösgen (Ardagh) über die Zukunft der Kreislaufwirtschaft in der Lebensmittelindustrie. Mit Einführung des Mehrwegsystems 2023 in der Gastronomie sei man sich einig, dass alle jungen Unternehmen zusammenarbeiten sollen. Es sei wichtig, die Verpackungen an möglichst vielen Stellen zurück geben zu können, so Reinsberg. Er betonte aber, dass sich das etablierte System mit Themen wie Pfanderhöhung sowie Rückverfolgung von Kästen und Flaschen schwertue.

Symposium „Nachhaltige Logistik“ von Huesch & Partner Logistikberater in Zusammenarbeit mit BV GFGH

Symposium „Nachhaltige Logistik“ von Huesch & Partner Logistikberater in Zusammenarbeit mit BV GFGH

​Nachhaltige Logistik sichert der Industrie nationale Distribution und Marke und eröffnet dem GFGH neue profitable Dienstleistungen

In 5 Jahren sieht die Getränkebranche völlig anders aus!

Die Getränkebranche befindet sich in einem Zeitenwechsel von Überflusskonsum und verwaltenden Geschäftsmodellen hin zu Ressourcenknappheit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Das erfordert resiliente Supply Chains, Verflüssigung von Fixkosten, ressourcenschonende Equipment- und Lagerlayouts sowie neue agile projektorientierte Organisationskonzepte.

Das Seminar gibt Antwort auf die zentrale Frage “Wie lassen sich CO2-Belastung in KG pro Kasten und Kosten pro Kasten über die gesamte Supply Chain gleichzeitig senken?” und zeigt, wer das Rennen überlebt!

Die komplette Einladung sowie eine detaillierte Agenda finden Sie nachstehend.

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung ausschließlich den folgenden Link.

GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2022.

GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2022.

Der 5. und 6. September 2022 standen in Unterschleißheim/München ganz im Zeichen des Getränkefachgroßhandels. Denn an diesen beiden Tagen fand unser Branchenevent GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. statt – mit über 500 anwesenden Vertreter*innen der Branche.

Neben dem Austausch untereinander, über 35 Präsentationsständen der Industriepartner und der Ehrung von „Deutschlands besten Getränkehändlern 2021 & 2022“, dem Praxispanel über „Nutzen und Wirkung von Artikelstammdaten in der Getränkewirtschaft“ war vor allem das hochkarätig besetzte Podium ein Highlight. So sprachen u. a. der langjährige Bundes- und Landesminister Dr. Thomas de Maizière und die Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Maren Urner auf der Veranstaltung.

Eine Zusammenfassung von GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2022. und einen ausführlichen Rückblick auf die Veranstaltung hat Thomas Eisler vom Verlag W. Sachon veröffentlicht.

Pressemitteilung: Corona-Hilfen für Getränkefachgroßhandel nicht ausreichend

Pressemitteilung: Corona-Hilfen für Getränkefachgroßhandel nicht ausreichend

Corona-Hilfen für Getränkefachgroßhandel nicht aussreichend

Pressemitteilung vom 12.05.2021

Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V. stellt Ergebnisse der aktuellen Mitgliederbefragung vor:

  • Getränkefachgroßhandel rechnet auch langfristig mit Umsatzverlusten und erheblichen Strukturveränderungen durch die Corona-Pandemie
  • Anpassungen der Überbrückungshilfe III gefordert: Etwa 32 Prozent der befragten Unternehmen erhalten keine Wirtschaftshilfen und fallen durchs Raster

Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V. erfasst in seinem aktuellen Trendbarometer aus April 2021 das Stimmungsbild von über 200 Mitgliedern in Bezug auf die Corona-Pandemie. Die Ergebnisse zeigen: Neben Herausforderungen finanzieller wie organisatorischer Natur rechnen die Befragten 2021 und 2022 mit Einbußen aufgrund von Betriebsschließungen durch Insolvenz in der Gastronomie oder verändertem Kaufverhalten der Kosumentinnen und Konsumenten. „Die Rücklaufquote dieser Mitgliederbefragung war mit weit über 40 Prozent sehr hoch und gibt somit ein gutes Stimmungsbild der Branche wieder“, erläutert Dirk Reinsberg, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V.

Überbrückungshilfe III: Mehr als ein Drittel der Unternehmen erhalten nichts

Über 80 Prozent der befragten Getränkefachgroßhändler geben an, stark von der Schließung der Gastronomie und der Absage von Veranstaltungen durch die Pandemie betroffen zu sein. Nur knapp 18 Prozent tangiert das weniger stark oder kaum und lediglich 2 Prozent haben aufgrund ihrer unternehmerischen Ausrichtung (LEH-Streckengeschäft oder Getränkeeinzelhandel) gar keine Einschränkungen zu verzeichnen.

Im Vergleich zu 2019 verzeichnen die Unternehmen in 2020 im Durchschnitt jedoch rund 30 Prozent Umsatzeinbußen. Dirk Reinsberg: „Ein temporärer Umsatzrückgang in dieser Größenordnung ist für die Betriebe zu verkraften – aber über einen Zeitraum von sechs Monaten, wie wir ihn aktuell in der zweiten Phase des Lockdowns erleben müssen, ist das nicht zu stemmen.“

Das Problem: Überbrückungshilfe erhalten nur die Unternehmen, die mehr als 30 Prozent Umsatzrückgang verzeichnen. „Wer auch nur einen Prozentpunkt darunter liegt, erhält nichts. Dabei belasten diese fehlenden Einnahmen den Betrieb über Monate und haben teilweise erhebliche wirtschaftliche Folgen. Entlassungen oder gar Unternehmensschließungen könnten die Folge sein.“

Hinzu kommt: Die Unternehmen haben nicht nur über Monate hinweg finanzielle Verluste zu verkraften, sondern müssen zur Zeit darüber hinaus miterleben, wie die Wirtschaftshilfen zu einer Wettbewerbsverzerrung führen. Direkte Mitbewerber, die Überbrückungshilfen in Anspruch nehmen können, können darüber nicht nur richtigerweise einen Teil ihrer Verluste ausgleichen, sondern erhalten auch gezielte Investitionen in die Zukunft (Digitalisierung und betriebsnotwendige Anschaffungen) erstattet. Etwa 32 Prozent der befragten Unternehmen sind davon betroffen und haben in Bezug auf finanzielle Unterstützung das Nachsehen. „Die Zugangsvoraussetzungen für die Überbrückungshilfe III sind und bleiben unser Hauptkritikpunkt! Hier bedarf es einer Anpassung, um allen Betrieben entsprechend ihrer Betroffenheit den Zugang zu Wirtschafts- und Investitionshilfen zu ermöglichen. Unternehmen, die lange Zeit Umsatzverluste auch unter 30 Prozent erleiden mussten, müssen hier gleichgestellt werden“, fordert der Verbandsvorstand.

Weitere Ergebnisse im Überblick:

  • Etwa 80 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen beanspruchen Kurzarbeit.
  • Knapp 20 Prozent sehen ihre Existenz gefährdet.
  • Nur für ca. 28 Prozent sind die Hilfen von Bund und Ländern zur Bewältigung der wirtschaftlichen Schäden ausreichend oder voll und ganz ausreichend. Die Mehrheit (57 Prozent) empfindet sie als nicht oder ganz und gar nicht ausreichend.
  • Für 84 Prozent ist eine der größten Herausforderungen für die Zeit nach der Pandemie die veränderte Nachfrage, da gastronomische Betriebe und somit Kunden des Getränkefachgroßhandels schließen werden.
  • 75 Prozent befürchten ein verändertes Kaufverhalten, z. B. durch Lieferdienste und 74 Prozent erwarten eine weitere Konzentration der Branche.
  • Etwa die Hälfte der Befragten gibt an, dass der Fachkräftemangel vor allem bei Kraftfahrerinnen und Kraftfahrern künftig wieder eine der großen Herausforderungen darstellt.
  • Die Digitalisierung von Prozessen (40 Prozent) und die zunehmende Relevanz der Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit (31 Prozent) sind ebenfalls Herausforderungen, denen die Mitglieder des Bundesverbandes entgegenblicken und die für die Branche mit erheblichen Kosten verbunden sein werden.

Pressekontakt:

Julian Schwarzat
Tel.: + 49 211 633938
E-Mail: schwarzat@bv-gfgh.de