Bierabsatz im Mai weiter im Aufwind

Bierabsatz im Mai weiter im Aufwind

Im Vergleich zum Mai des Vorjahres hat sich der Bierabsatz im Inland um 20 Prozent gesteigert. Auch bei den Zahlen zu den Gesamtbierabsätzen gibt es Grund zur Freude. Im Vergleich zum Vormonat konnte der Deutsche Brauer-Bund e.V. (DBB) für Mai einen Zuwachs von 14,4 Prozent vermelden. Ein Minus von 27,8 Prozent bei den Ausfuhren in Drittländer zeigt allerdings deutlich, welche Auswirkungen der Ukraine-Krieg auf den Bierabsatz hat. 

Wie schon in den vergangenen Monaten gelingt es der Brauwirtschaft auch im Mai, die aufgrund der Corona-Pandemie verlorengegangenen Bierabsätze sukzessive zurückzugewinnen. Aufgrund eines sehr umsatzschwachen Mai 2019, muss für einen realistischen Vergleich auf den Mai 2018 zurückgeblickt werden. Im Gegensatz dazu liegen die aktuellen Werte beim Gesamtabsatz um 950.000 Hektoliter und beim steuerpflichtigen Absatz um 730.000 Hektoliter zurück. Aufsummiert von Januar bis Mai liegen die Absätze der Brauwirtschaft hierzulande immer noch 3 Millionen Hektoliter hinter den Werten von 2018.

Den Bundesländervergleich für den Mai 2022 führt Baden-Württemberg mit einem Plus von 30,2 Prozent an. Nordrhein-Westfalen liegt mit einer positiven Veränderung von 30,1 Prozent auf dem zweiten Platz. Schlusslicht in der Statistik ist aktuell Thüringen mit einer Steigerung von 1,6 Prozent im Vergleich zum Mai 2021.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Getränkefachgroßhandelsumsatz steigt im März erneut an

Getränkefachgroßhandelsumsatz steigt im März erneut an

Im März 2022 kann der Getränkefachgroßhandel, wie schon zu Beginn des Jahres, eine Umsatzsteigerung verbuchen: Im Vergleich zum Vormonat erwirtschaftet die Branche ein reales Plus von 28,7 Prozent (nominal 29,2 Prozent).

Auch der Vergleich zum Vorjahresmonat – der noch im Zeichen der Corona-Pandemie stand – stellt sich positiv dar. So schließt der Getränkefachgroßhandel den diesjährigen März mit einem realen Plus von 4,8 Prozent (nominal 7,6 Prozent) gegenüber März 2021 ab.

Quelle: Statistisches Bundesamt​

 

 
Gastgewerbe kann Umsatzsteigerung im März verbuchen

Gastgewerbe kann Umsatzsteigerung im März verbuchen

Der Umsatz im Gastgewerbe steigt im März 2022 im Vergleich zum Vormonat noch einmal um 6,2 Prozent (nominal 6,7 Prozent) an. Im Vergleich zum Lockdown-März 2021 kann sich der Gastgewerbeumsatz verdoppeln, bleibt aber insgesamt noch real 27,7 Prozent unter dem Niveau des Februar 2020, also dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Im Gaststättengewerbe wird ein Umsatzplus von 17,5 Prozent (nominal 18,2 Prozent) im Vergleich zum Vormonat verbucht. Auch die Schankwirtschaften steigern ihren Umsatz gegenüber Februar 2022 um real von 33,4 Prozent (nominal 34,7 Prozent). Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen kommen im März 2022 auf ein reales Umsatzplus von knapp 29 Prozent im Vergleich zum Vormonat (nominal 29,5 Prozent). In der Gastronomie steigt der reale Umsatz im März 2022 im Vormonatsvergleich um real deutliche 16,6 Prozent (nominal 17,3 Prozent). Die Cateringunternehmen und sonstigen Verpflegungsdienstleitungen legen um real knapp 13 Prozent zu (nominal knapp 14 Prozent).

Kumuliert betrachtet (Januar bis März) steigt im Gastgewerbe der Umsatz 2022 um real 111,2 Prozent (nominal 120,4 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allerdings bestand in den Vergleichsmonaten 2021 noch immer ein Lockdown. Die Beherbergungsunternehmen verzeichnen insgesamt ein reales Plus von 212,4 Prozent (nominal 225 Prozent), die Gastronomen verbuchen ein reales Plus von 84,1 Prozent (nominal 94 Prozent), die Caterer ein kumuliertes Plus von real 31,4 Prozent (nominal 37 Prozent) und das getränkeintensive Gaststättengewerbe ein reales Plus von 109,6 Prozent (nominal minus 120,4 Prozent). Die Schankwirtschaften verbuchen ein kumuliertes reales Plus von 299,1 Prozent (nominal 322 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt

Gastgewerbe kann Umsatzsteigerung im März verbuchen

Gastgewerbeumsatz steigt im Februar an

Im Vergleich zu Januar 2022 konnte das Gastgewerbe im Februar dieses Jahres den Umsatz um real rund 3,5 Prozent (nominal 4,2 Prozent) steigern. Wie das Statistische Bundesamt aber auch mitteilt, lag der Gastgewerbeumsatz (nach vorläufigen Ergebnissen) im Februar 2022 real um 32,8 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Ebenfalls im Plus, wenn auch nur leicht, im Vergleich zum Januar liegt das Gaststättengewerbe: real wird ein Umsatzplus von 0,8 Prozent erzielt (nominal 1,2 Prozent). Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen kommen im Februar 2022 auf ein reales Umsatzplus von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat (nominal 13,7 Prozent). Auch die Schankwirtschaften steigern den Umsatz im Vergleich zum Vormonat: real um plus 8,1 Prozent (nominal 8,5 Prozent). In der Gastronomie steigt der reale Umsatz im Februar 2022 im Vormonatsvergleich um real 1,8 Prozent (nominal 2,3 Prozent). Die Cateringunternehmen und sonstigen Verpflegungsdienstleitungen legen um real 5,3 Prozent zu (nominal 6,5 Prozent).

Kumuliert betrachtet (Januar bis Februar 2021 zu 2022) steigt im Gastgewerbe der Umsatz um real 108 Prozent (nominal 116,7 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allerdings bestand in den Vergleichsmonaten 2021 auch ein Lockdown. Die Beherbergungsunternehmen verzeichnen insgesamt ein reales Plus von 201,9 Prozent (nominal 211,8 Prozent), die Gastronomen verbuchen ein reales Plus von 84 Prozent (nominal 93,2 Prozent), die Caterer ein kumuliertes Plus von real 30,6 Prozent (nominal 35,5 Prozent) und das getränkeintensive Gaststättengewerbe ein reales Plus von 110 Prozent (nominal minus 120,4 Prozent). Die Schankwirtschaften verbuchen ein kumuliertes reales Plus von 277 Prozent (nominal 299 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt