Gemeinsame Stellungnahme der Verbände der Lebensmittelwirtschaft zur Einführung einer Zuckersteuer

Gemeinsame Stellungnahme der Verbände der Lebensmittelwirtschaft zur Einführung einer Zuckersteuer

Bild: © BV GFGH/KI-generiert

Gemeinsam mit 37 weiteren Verbänden der Lebensmittelbranche spricht sich der BV GFGH gegen eine Zuckersteuer aus. Mit dem Antrag des Landes Schleswig-Holstein zur Einführung einer Zuckersteuer steht ein weitreichender staatlicher Eingriff zur Entscheidung, den unser Verband als Teil der „Allianz der Lebensmittelwirtschaft” ablehnt. Aus unserer Sicht folgt der Vorschlag einer Logik, die auf symbolische Steuerpolitik statt auf evidenzbasierte Lösungen setzt. Im Gegenteil: Er greift tief in Konsumfreiheit, Marktmechanismen und bewährte Kooperationsansätze ein – ohne dass seine Wirksamkeit wissenschaftlich belastbar belegt wäre.

In einem gemeinsamen Positionspapier appellieren wir eindringlich an die Politik, auf faktenbasierte Maßnahmen, statt auf symbolische Eingriffe zu setzen und lehnen die Einführung einer Zuckersteuer ab.

Gastgewerbe im Februar mit leichtem Aufschwung

Gastgewerbe im Februar mit leichtem Aufschwung

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Februar 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 0,5 Prozent (nominal plus 0,9 Prozent) mehr umgesetzt als im Januar 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 4,5 Prozent und nominal ein Plus von 2,4 Prozent.

Die Umsatzdaten im Überblick:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vormonat real um 0,5 Prozent (nominal plus 0,9 Prozent) gestiegen.
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht ein Umsatzminus von 0,7 Prozent (nominal minus 0,3 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Im Vergleich zum Januar 2026 steigt der reale Umsatz um 1,2 Prozent (nominal plus 1,4 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzminus von 1,1 Prozent (nominal minus 0,9 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Gegenüber Januar 2026 kommt die Branche im Februar 2026 auf einen realen Umsatzgewinn von 4,6 Prozent (nominal ein Plus von 5,3 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Vormonat verbucht die Branche ein reales Minus von 3,1 Prozent (nominal minus 2,7 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Bundesamt

„Auf Top-Niveau – GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2026“ – Artikel im GFGH

„Auf Top-Niveau – GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2026“ – Artikel im GFGH

Interview mit BV GFGH-Mitglied Getränkehaus Plöchl im Branchenmagazin GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL erschienen

Interview mit BV GFGH-Mitglied Getränkehaus Plöchl im Branchenmagazin GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL erschienen

Der GVP Getränkefachmarkt Plöchl in Weiden setzt neue Maßstäbe im deutschen Getränkefachhandel: Mit einem innovativen Store-Konzept, einem außergewöhnlich breiten Sortiment und einem klaren Fokus auf das Einkaufserlebnis wurde der Markt im Rahmen unseres Branchenevents GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. als „Deutschlands bester Getränkefachmarkt“ ausgezeichnet. Hinter diesem Erfolg steht das Familienunternehmen Getränkehaus Plöchl, das Tradition und moderne Handelskonzepte erfolgreich verbindet. Das Unternehmen ist Mitglied beim BV GFGH.

Im Interview mit dem Branchenmagazin gewähren Ludwig Plöchl und Ludwig Maximilian Plöchl spannende Einblicke in ihre Erfolgsstrategie: von durchdachtem Design und Sortimentsvielfalt bis hin zu Digitalisierung und Kundenansprache. Dabei machen die beiden Geschäftsführer deutlich, dass Begeisterung nicht erst beim Produkt entsteht, sondern bereits beim Betreten des Marktes. Ein außergewöhnliches Design und über 1.400 Artikel unterstreichen die Vielfalt und Kompetenz des Marktes. Dazu gehören außerdem die aufwendig gestalteten Regale und Themenwelten, rund 150 Schilder mit Wissenswertem, Geschichten und humorvollen Elementen sowie das ausgeklügelte Beleuchtungskonzept mit über 230 Lichtpunkten.

Das vollständige Interview aus Ausgabe 4/2026 des Magazins GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL können Sie hier lesen:

Großhandel startet mit dickem Minus ins neue Jahr

Großhandel startet mit dickem Minus ins neue Jahr

Beim Großhandel heißt es Trübsal blasen: Im Januar sinken die Umsätze gegenüber Dezember 2025 um 24,1 Prozent (nominal minus 23,8 Prozent).

Der Vorjahresvergleich fällt ebenfalls schlecht aus: Der Getränkefachgroßhandel schließt den Januar 2026 mit einem realen Minus von 1,6 Prozent (nominal plus 1,0 Prozent) ab.

Quelle: Statistisches Bundesamt