PRESSEMITTEILUNG: BV GFGH trauert um Ehrenmitglied Heinrich Hahn

PRESSEMITTEILUNG: BV GFGH trauert um Ehrenmitglied Heinrich Hahn

Langjähriger Präsident und Beiratsvorsitzender des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels im Alter von 91 Jahren verstorben 

Frielendorf/Düsseldorf, 7. September 2026 – Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH) trauert um seinen ehemaligen Präsidenten und Beiratsvorsitzenden Heinrich Hahn. Der langjährige Unternehmer und engagierte Vertreter des Getränkefachgroßhandels ist am vergangenen Samstag im Alter von 91 Jahren friedvoll in seinem Geburtshaus verstorben.

Mit Heinrich Hahn verlieren wir einen Unternehmer, Kommunalpolitiker, Verbandsvertreter und engagierten Bürger, der über viele Jahrzehnte Verantwortung übernommen und seine Heimat sowie die Getränkebranche nachhaltig mitgestaltet hat.

Heinrich Hahn wurde am 10. Oktober 1934 in Frielendorf geboren. Sein gesamtes Leben blieb eng mit seiner Heimat verbunden.

Unternehmer mit Weitblick

1958 übernahm Heinrich Hahn das traditionsreiche Familienunternehmen im Getränkefachgroßhandel und entwickelte es erfolgreich weiter.

Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 gründete er gemeinsam mit seinen Söhnen Dietrich und Thomas Hahn zwei Getränkefachgroßhandlungen in Thüringen – in Barchfeld und Erfurt. Damit gehörte Heinrich Hahn zu den Unternehmern, die früh die Chancen der deutschen Einheit erkannten und den wirtschaftlichen Austausch zwischen Hessen und Thüringen aktiv mitgestalteten.

Gestalter der deutschen Getränkebranche

1985 wurde er zum Vorsitzenden des Hessischen Bier- und Getränkefachgroßhandels-verband gewählt. In dieser Funktion entwickelte er den Verband Anfang der 90er Jahre zum Mitteldeutschen Getränkegroßhandelsverband weiter.

Von 1991 bis 1995 war Heinrich Hahn Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH) und von 2001 bis 2004 Beiratsvorsitzender des zwischenzeitlich mit allen Landesverbänden fusionierten Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels.

Wegbereiter der CDU in Frielendorf

1970 gründete Heinrich Hahn den CDU-Ortsverband Frielendorf. In den folgenden mehr als zwei Jahrzehnten engagierte er sich im Kreistag und im Kreisausschuss und setzte sich dort für die Belange seiner Heimatgemeinde und der Region ein.

Darüber hinaus war Heinrich Hahn über viele Jahre ehrenamtlicher Beigeordneter der Gemeinde Frielendorf. Dieses Amt übte er bis zu seinem 80. Geburtstag aus.

Sein politisches Engagement war geprägt von Bodenständigkeit, Sachlichkeit und dem Anspruch, Verantwortung langfristig wahrzunehmen.

Auszeichnung und gesellschaftliches Engagement

Für seine vielfältigen Verdienste wurde Heinrich Hahn bereits 1999 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Auch im Vereinsleben engagierte er sich über Jahrzehnte. Besonders dem TuSpo Frielendorf war Heinrich Hahn eng verbunden und übernahm dort Verantwortung im Fußballbereich.

Ein Leben für Frielendorf und die Gemeinschaft

Heinrich Hahn vereinte unternehmerischen Weitblick mit kommunalpolitischem und gesellschaftlichem Engagement. Er war Unternehmer, Verbandsvertreter, Kommunalpolitiker und vor allem ein Frielendorfer, der seiner Heimat über Jahrzehnte verbunden blieb.

Mit Heinrich Hahn verliert Frielendorf eine Persönlichkeit, die über mehr als ein halbes Jahrhundert hinweg Verantwortung übernommen und ihre Heimat nachhaltig geprägt hat.

Besonders berührend ist, dass sich sein Lebenskreis nun dort geschlossen hat, wo er vor 91 Jahren begann. Heinrich Hahn ist am 5. September 2026 friedvoll in seinem Geburtshaus in Frielendorf verstorben.

Sein Name und sein Wirken werden in Frielendorf, in der Region und in der deutschen Getränkebranche in Erinnerung bleiben.

„Wir sind Heinrich Hahn für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für unseren Verband zu großem Dank verpflichtet. In einer entscheidenden Phase der Entwicklung des BV GFGH hat er Verantwortung übernommen und nicht nur den Verband, sondern auch die gesamte Getränkebranche maßgeblich mitgeprägt“, würdigt Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand des BV GFGH, das Wirken Heinrich Hahns.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen Menschen, die Heinrich Hahn verbunden waren.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren. 

 

Über den BV GFGH:

Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V. setzt sich seit über 125 Jahren für die politischen und wirtschaftlichen Interessen aller mittelständischen Getränkefachgroßhändler ein. Als moderner Interessenverband vertreten wir rund 450 mittelständische Unternehmen, die über 70 Prozent aller Biere, 40 Prozent aller Mineralwässer, 30 Prozent aller Erfrischungsgetränke sowie 20 Prozent aller fruchthaltigen Getränke managen.

Weitere Infos unter: www.bv-gfgh.de

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Nicolas Schiffler
Referent für Öffentlichkeitsarbeit | Pressesprecher
E-Mail: Schiffler@bv-gfgh.de
Telefon: +49 211 683938
Mobil: +49 152 04940347

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Großhandel gewinnt im Juni deutlich dazu

Großhandel gewinnt im Juni deutlich dazu

Der Juni zeigt sich von seiner besten Seite: Zur Mitte des Jahres steigen die Umsätze gegenüber Mai um 11,7 Prozent (nominal plus 12,1 Prozent).

Der Vorjahresvergleich fällt ebenfalls positiv aus: Der Getränkefachgroßhandel schließt den Juni 2026 mit einer realen Veränderung von plus 2,5 Prozent (nominal plus 4,3 Prozent) ab.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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Nach dem Aufschwung beim Bierabsatz kommt die Ernüchterung im Juli

Nach dem Aufschwung beim Bierabsatz kommt die Ernüchterung im Juli

Nach einem starken Juni fällt der Bierabsatz im Juli 2026 wieder in alte Muster. Mit einem Minus von 1,6 Prozent verschlechtern sich die Zahlen wieder. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz rutscht wieder in die Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 2,1 Prozent im Vergleich zum Juni 2026. Immerhin der Export sorgt für lächelnde Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er 0,4 Prozent.

Anders als von vielen erhofft, zeigt der Juliabsatz kein positives Bild. Zwar lagen die Temperaturen bundesweit über dem langjährigen Mittel, doch insbesondere im Norden war das Wetter sehr unbeständig, während es im Süden äußerst heiß war. Gegenüber dem bereits mit -4,1 Prozent bzw. -4,8 Prozent unbefriedigenden Vorjahresmonat fehlen erneut 1,6 Prozent beim Gesamtabsatz und 2,1 Prozent beim steuerpflichtigen Absatz. Insgesamt liegt der Absatz mit -2,1 Prozent und im Inland mit -2,9 Prozent gut eine Million Hektoliter unter dem Vorjahr. Einzig die Ausfuhren liegen mit einem Plus von 0,4 Prozent denkbar knapp über dem Jahr 2025: Mit 1,7 Prozent stehen hier Ende Juli knapp 150.000 Hektoliter mehr in der Statistik als zur selben Zeit ein Jahr zuvor.

Sachsen-Anhalt vermeldet ein Plus von 17,3 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Mecklenburg-Vorpommern mit einem Gewinn von 9,9 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 38,6 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

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Interview mit Getränke Behn im GFGH: „Wir haben etwas gegen den Durst!“

Interview mit Getränke Behn im GFGH: „Wir haben etwas gegen den Durst!“

Als Mitgliedsunternehmen unseres Verbandes steht Getränke Behn für regional verwurzelten Getränkefachhandel und eine lange unternehmerische Tradition. In der Ausgabe 7–8/2026 des Branchenmagazins GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL ist unter dem Titel „Wir haben etwas gegen den Durst!“ ein Interview mit Geschäftsführerin Lisa Behn erschienen. Darin erläutert sie, wie sich das Familienunternehmen im Wettbewerb positioniert und seine Getränkefachmärkte weiterentwickelt. 

Familienunternehmen mit langer Tradition

Die Geschichte der Behn-Unternehmensfamilie reicht bis ins Jahr 1892 zurück. Aus den Anfängen mit einem Pferdefuhrwerk und einer Brauerei in Eckernförde ist über fünf Generationen ein bedeutender Getränkefachgroßhändler in Schleswig-Holstein entstanden. Gleichzeitig ist die Unternehmensfamilie mit der Waldemar Behn GmbH als Spirituosenhersteller tätig.

Die beiden Behn Getränkewelten in Eckernförde und Kappeln sind wichtige Kontaktpunkte zu den Endverbraucherinnen und Endverbrauchern. Ihr Sortiment verbindet bekannte Klassiker mit regionalen Spezialitäten und aktuellen Getränketrends. Eine besondere Stärke liegt in der großen Auswahl an Weinen und Spirituosen sowie in der individuellen Beratung. Der Anfang 2025 modernisierte Markt in Kappeln bietet zudem ein zeitgemäßes Einkaufserlebnis mit breiten Gängen, übersichtlicher Warenpräsentation und einer einladenden Atmosphäre.

Beratung und Erlebnis als Wettbewerbsvorteil

Um regelmäßig neue Besuchsanlässe zu schaffen, setzt Getränke Behn auf wechselnde Angebote, das „Getränk des Monats“, Gewinnspiele und Open-Bottle-Verkostungen. Bei diesen Veranstaltungen können Kundinnen und Kunden ausgewählte Weine, Biere und Spirituosen probieren. Ergänzt wird das Angebot durch Serviceleistungen wie den Kofferraumservice, die Veranstaltungsberatung sowie den Verleih von Bierzeltgarnituren und Zapfanlagen.

Der Getränkefachhandel steht nach Einschätzung von Lisa Behn vor großen Herausforderungen. Das saisonale Geschäft, der Wettbewerb mit Discountern, Lebensmitteleinzelhandel und Onlinehandel sowie eine abnehmende Markentreue erhöhen den Druck. Umso wichtiger sei eine klare Differenzierung über Kompetenz, Sortimentsvielfalt, Service und regionale Verwurzelung.

Eine zentrale Rolle spielen dabei die langjährigen Mitarbeitenden. Sie nehmen sich Zeit für persönliche Gespräche und beraten zu Klassikern, aktuellen Drink-Trends, Food-Pairings oder Geschenkideen. Diese Nähe zu den Kundinnen und Kunden ist für Getränke Behn ein entscheidender Vorteil gegenüber stärker standardisierten Handelsformaten.

Digitale Inspiration trifft persönliche Beratung

Instagram und Facebook nutzt Getränke Behn vor allem als lokale Aktivierungskanäle. Dort informiert das Unternehmen über Angebote, Aktionen, Gewinnspiele und besondere Produkte. Entscheidend ist die Verbindung von digitaler Kommunikation und stationärem Erlebnis: Ein online vorgestelltes Getränk kann anschließend im Markt entdeckt, probiert und gemeinsam mit den Mitarbeitenden besprochen werden.

Auch künftig konzentriert sich Getränke Behn auf die Weiterentwicklung der bestehenden Standorte. Neue Märkte sind derzeit nicht geplant. Stattdessen sollen Sortiment, Beratung, Service und kleinere Veranstaltungen wie Tastings weiter gestärkt werden. Nachhaltiges Wachstum bedeutet für das Unternehmen vor allem starke Märkte, loyale Kundinnen und Kunden und ein unverwechselbares Profil.

Das vollständige Interview aus Ausgabe 7-8/2026 des Magazins GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL können Sie hier lesen:

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Interview mit Getränke Hörl im GFGH: „Regional verwurzelt, strategisch auf Kurs“

Interview mit Getränke Hörl im GFGH: „Regional verwurzelt, strategisch auf Kurs“

Im Branchenmagazin „GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL“ ist ein Beitrag über unser Mitgliedsunternehmen Getränke Hörl erschienen, den wir gerne mit Ihnen teilen möchten. 

Getränke Hörl setzt auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld konsequent auf Regionalität, Sortimentsvielfalt und persönliche Kundennähe. Das inhabergeführte Unternehmen betreibt 51 Getränkefachmärkte in Ober- und Niederbayern, Schwaben, Mittelfranken sowie der Oberpfalz. Die Standorte werden individuell auf das regionale Markenangebot und die Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten. Rund 80 Prozent des Sortiments entfallen auf Mehrwegprodukte.

Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist die enge Verbundenheit mit der Region. Unter dem Motto „Regional fair, von Hier für Hier“ unterstützt Getränke Hörl Vereine, Feuerwehren, Schulen, Kindergärten und weitere ehrenamtliche Organisationen. Marktleiter und Agenturpartner fungieren dabei als persönliche Ansprechpartner. Helle, modern gestaltete Märkte, ein breites und tiefes Sortiment sowie eine unkomplizierte Leergutannahme sollen zusätzlich für ein angenehmes Einkaufserlebnis sorgen.

Wachstum verzeichnet das Unternehmen insbesondere bei alkoholfreien Bieren, zuckerfreien Erfrischungsgetränken und Getränken mit Zusatznutzen. Auch die Hörli-Eigenmarken sowie eigene Bier- und Sektmarken spielen eine wichtige Rolle: Sie schaffen Wiedererkennung, stärken die Kundenbindung und grenzen das Angebot vom Lebensmitteleinzelhandel und von Discountern ab. Jüngere Zielgruppen möchte Hörl außerdem mit aktuellen Trendgetränken, digitaler Kommunikation und regionalem Engagement erreichen.

Strategisch setzt das Unternehmen auf die Digitalisierung interner Prozesse, ein modernes Warenwirtschafts- und Lagerverwaltungssystem sowie die geplante Hörl-App. Gleichzeitig sollen bestehende Märkte modernisiert, Sortimente durch Category Management weiterentwickelt und der Großhandelsbereich ausgebaut werden. Trotz steigender Kosten, zunehmenden Wettbewerbs und der schwierigen Suche nach geeigneten Flächen hält Getränke Hörl an einem gesunden Wachstum fest: Nach der Eröffnung in Hilpoltstein im Februar 2026 sind weitere Standorte geplant.

Das vollständige Interview aus Ausgabe 7-8/2026 des Magazins GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL können Sie hier lesen:

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