Kaum noch für möglich gehalten: Bierabsatz steigt im März wieder an

Kaum noch für möglich gehalten: Bierabsatz steigt im März wieder an

Der März bricht aus! Zum ersten Mal seit mehr als 1,5 Jahren präsentieren sich die Absatzzahlen positiv. Mit einem Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem Vormonat verbessern sich die Zahlen deutlich. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz zeigt sich ein noch erfreulicheres Bild: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) gewinnt dieser 10,3 Prozent im Vergleich zum Februar 2026. Auch der Export sorgt für freudestrahlende Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er 5,6 Prozent hinzu.

19 Monate in Folge war der Absatz schlechter als im Vorjahresmonat. Zuletzt gab es im Juli 2024 mit plus 5,5 Prozent gesamt bzw. plus 4,7 Prozent steuerpflichtig schwarze Zahlen. Im 20. Monat ist die Negativserie nun endlich beendet. Der Gesamtabsatz liegt im März um 9,4 Prozent oder ca. 570.000 Hektoliter über dem Vorjahr. Beim steuerpflichtigen Absatz sind es sogar 10,3 Prozent bzw. 500.000 Hektoliter. Das Minus springt von 6,9 Prozent auf 1,1 Prozent. Im Inland geht es von -9,4 Prozent auf -2,5 Prozent zurück. Bei den Ausfuhren hält der positive Trend der Vormonate an: 5,6 Prozent im März summieren sich auf insgesamt 5,4 Prozent. Der Ausfuhranteil in EU-Länder liegt im März sogar 9,1 Prozent und insgesamt 8,5 Prozent über dem Vorjahr.

Mecklenburg-Vorpommern vermeldet ein Plus von 14,9 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Nordrhein-Westfalen mit einem Gewinn von 14,3 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 40,4 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Großhandel im Februar weiter im Abwärtstrend

Großhandel im Februar weiter im Abwärtstrend

Das Jahr 2026 läuft weiter nicht wie gewünscht: Im Februar sinken die Umsätze gegenüber Januar um 5,3 Prozent (nominal minus 5,6 Prozent).

Der Vorjahresvergleich fällt neutral aus: Der Getränkefachgroßhandel schließt den Februar 2026 mit einer realen Veränderung von 0,0 Prozent (nominal plus 1,9 Prozent) ab.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Gemeinsame Stellungnahme der Verbände der Lebensmittelwirtschaft zur Einführung einer Zuckersteuer

Gemeinsame Stellungnahme der Verbände der Lebensmittelwirtschaft zur Einführung einer Zuckersteuer

Bild: © BV GFGH/KI-generiert

Gemeinsam mit 37 weiteren Verbänden der Lebensmittelbranche spricht sich der BV GFGH gegen eine Zuckersteuer aus. Mit dem Antrag des Landes Schleswig-Holstein zur Einführung einer Zuckersteuer steht ein weitreichender staatlicher Eingriff zur Entscheidung, den unser Verband als Teil der „Allianz der Lebensmittelwirtschaft” ablehnt. Aus unserer Sicht folgt der Vorschlag einer Logik, die auf symbolische Steuerpolitik statt auf evidenzbasierte Lösungen setzt. Im Gegenteil: Er greift tief in Konsumfreiheit, Marktmechanismen und bewährte Kooperationsansätze ein – ohne dass seine Wirksamkeit wissenschaftlich belastbar belegt wäre.

In einem gemeinsamen Positionspapier appellieren wir eindringlich an die Politik, auf faktenbasierte Maßnahmen, statt auf symbolische Eingriffe zu setzen und lehnen die Einführung einer Zuckersteuer ab.

Gastgewerbe im Februar mit leichtem Aufschwung

Gastgewerbe im Februar mit leichtem Aufschwung

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Februar 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 0,5 Prozent (nominal plus 0,9 Prozent) mehr umgesetzt als im Januar 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 4,5 Prozent und nominal ein Plus von 2,4 Prozent.

Die Umsatzdaten im Überblick:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vormonat real um 0,5 Prozent (nominal plus 0,9 Prozent) gestiegen.
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht ein Umsatzminus von 0,7 Prozent (nominal minus 0,3 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Im Vergleich zum Januar 2026 steigt der reale Umsatz um 1,2 Prozent (nominal plus 1,4 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzminus von 1,1 Prozent (nominal minus 0,9 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Gegenüber Januar 2026 kommt die Branche im Februar 2026 auf einen realen Umsatzgewinn von 4,6 Prozent (nominal ein Plus von 5,3 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Vormonat verbucht die Branche ein reales Minus von 3,1 Prozent (nominal minus 2,7 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Bundesamt

„Auf Top-Niveau – GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2026“ – Artikel im GFGH

„Auf Top-Niveau – GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2026“ – Artikel im GFGH