KI, Marken und jede Menge Praxis: BV GFGH beim VDM-Marketingforum in Frankfurt

KI, Marken und jede Menge Praxis: BV GFGH beim VDM-Marketingforum in Frankfurt

alle Fotos: © VDM

Wie verändert Künstliche Intelligenz das Marketing? Was bedeutet sie für die Sichtbarkeit von Marken? Und wo kann KI schon heute ganz konkret unterstützen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigte sich das VDM-Marketingforum in Frankfurt. Für den BV GFGH waren Kerstin Weigel und Nicolas Schiffler vor Ort – und nahmen nach einem intensiven Tag vor allem eines mit: Die Möglichkeiten von KI entwickeln sich rasant. Gleichzeitig wird der Mensch dadurch keineswegs überflüssig.

Das Programm bot eine spannende Mischung aus Impulsvorträgen, Best-Practice-Beispielen und Deep-Dive-Sessions. Dabei ging es nicht nur darum, was technisch inzwischen möglich ist, sondern vor allem um die praktische Frage: Wie lässt sich KI sinnvoll im Marketing einsetzen?

 

Vom Hype zum echten Helfer 

Passend dazu stand der Vortrag von Daniel Swoboda unter dem Titel „Vom Hype zum Helfer“. Denn während vor einiger Zeit noch grundsätzlich darüber diskutiert wurde, was KI überhaupt leisten kann, ist sie mittlerweile für viele Menschen zum alltäglichen Werkzeug geworden.

Die Frage lautet deshalb zunehmend nicht mehr: Kann KI das? Sondern vielmehr: Wie können wir sie sinnvoll einsetzen?

Dabei machte der Vortrag auch deutlich, dass mehr technische Möglichkeiten nicht automatisch bedeuten, dass Unternehmen einfach mehr Inhalte produzieren sollten. Im Gegenteil: Wenn mithilfe von KI immer schneller Texte, Bilder und Videos entstehen können, gewinnt die Fähigkeit zur Differenzierung an Bedeutung.

Drei Gedanken blieben dabei besonders hängen: Briefings werden zur Kernkompetenz, Kuratierung wird zum neuen Handwerk und Differenzierung beginnt dort, wo KI allein nicht mehr weiterkommt. Oder etwas einfacher gesagt: Die KI kann inzwischen ziemlich viel – aber irgendjemand muss ihr immer noch sagen, was eigentlich gut ist.

Enorme Zeitersparnis – aber kein Selbstläufer 

Verschiedene Anwendungsbeispiele zeigten eindrucksvoll, wie KI bereits heute im Marketing genutzt werden kann – bis hin zur Erstellung von Werbespots und Kampagneninhalten.

Das Potenzial zur Zeitersparnis ist enorm. Gleichzeitig wurde deutlich: Wer glaubt, KI erledige nach einem kurzen Prompt die komplette Arbeit, dürfte schnell enttäuscht werden. Gute Ergebnisse benötigen häufig mehrere Schleifen, präzise Briefings und einiges an Feintuning. Ein spannender Gedanke für die tägliche Arbeit: Je leistungsfähiger die Werkzeuge werden, desto wichtiger wird die Fähigkeit, sie richtig zu steuern.

Passend dazu endete der Vortrag mit einer durchaus pikanten Frage:

„Was bleibt das, was nur Sie können?“

Eine Frage, die vermutlich noch etwas länger nachwirkt.

 

Best Practice Spreequell: Wenn Berlin plötzlich Berge bekommt 

Wie kreativ der Einsatz von KI aussehen kann, zeigte das Best-Practice-Beispiel von Spreequell. Vorgestellt wurde die Kampagne „Trink dir Berlin bergig“. Die Leitidee: Die Kräuterbrause sollte surreal und überraschend zum Leben erweckt und Berlin mithilfe von KI-Elementen kurzerhand in eine Bergwelt versetzt werden. Humor spielte dabei eine zentrale Rolle.

Besonders interessant war der Blick hinter die Kulissen: Auch das ursprüngliche Briefing an die Agentur wurde vorgestellt. Damit wurde nachvollziehbar, wie aus einer Idee Schritt für Schritt eine KI-gestützte Kampagne entsteht.

Gleichzeitig räumte das Beispiel mit einer verbreiteten Vorstellung auf: KI bedeutet nicht automatisch weniger Aufwand. Rund drei Monate dauerte die Umsetzung der Kampagne. Und auch die Reaktionen zeigten, dass KI-generierte Werbung durchaus polarisiert – neben viel positivem Feedback gab es auch kritische Stimmen.

Gerade das macht solche Best Practices wertvoll: Sie zeigen nicht nur die glänzende Oberfläche, sondern auch den tatsächlichen Prozess dahinter.

Kondrauer: Mittelknappheit macht kreativ 

Einen anderen Ansatz präsentierte Kondrauer. Dort wurde die Social-Media-Präsenz der Marke neu aufgebaut und gezielt verjüngt. Ein wichtiger Gedanke dabei: Mittelknappheit kann Kreativität fördern.

Statt ausschließlich auf große Produktionen zu setzen, spielen Authentizität und Nahbarkeit eine wichtige Rolle. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Nano-Influencern. Inhalte müssen nicht bis ins letzte Detail perfektioniert sein, wenn sie dafür glaubwürdig sind und zur Marke passen.

Das Beispiel zeigte, dass erfolgreiche Markenkommunikation nicht zwangsläufig vom größten Budget abhängt. Kreativität braucht vielmehr Freiräume – und manchmal auch den Mut, nicht alles perfekt aussehen zu lassen.

 

Was erzählt KI eigentlich über unsere Marken? 

Besonders spannend wurde es bei der Frage, wie sich die zunehmende Nutzung von KI auf Marken auswirkt. Denn die Art, wie Menschen nach Informationen suchen, verändert sich. Während früher verschiedene Suchergebnisse aufgerufen, Websites besucht und Informationen selbst zusammengetragen wurden, liefert eine KI häufig direkt eine formulierte Antwort.

Für Unternehmen entsteht damit eine neue Herausforderung: Kommt die eigene Marke in dieser Antwort überhaupt vor?

In einer Deep-Dive-Session wurde genau diese Frage behandelt. KI-Systeme können Informationen aus ganz unterschiedlichen Quellen heranziehen – beispielsweise von der eigenen Website, aus Produktinformationen und Analysen, aber auch von Händlern, Testportalen oder Foren.

Für eine Marke können sich daraus vereinfacht drei Situationen ergeben:

  • Sie wird von der KI empfohlen.
  • Sie wird lediglich erwähnt.
  • Oder sie kommt überhaupt nicht vor.

Gerade der letzte Punkt dürfte Marketingverantwortliche künftig noch stärker beschäftigen.

Kontext schlägt Stichwort 

Auch für die direkte Arbeit mit KI gab es einige praktische Erkenntnisse. Eine der wichtigsten: Kontext schlägt Stichwort. Wer einer KI lediglich einige Schlagwörter vorgibt, erhält entsprechend allgemeine Ergebnisse. Wer dagegen Rolle, Ziel, Hintergrundinformationen und konkrete Beispiele mitliefert, schafft eine deutlich bessere Ausgangslage.

Damit verändert sich auch unsere Eingabelogik. Während eine klassische Google-Suche häufig aus wenigen Stichworten besteht, werden gute Prompts ausführlicher. Das Briefing, das früher vielleicht an eine Agentur oder einen Kollegen ging, wird damit zunehmend auch Bestandteil der Kommunikation mit der KI.

Für Marken ist außerdem entscheidend, welche Informationen über sie digital vorhanden sind und wie konsistent diese zur gewünschten Positionierung passen. Markenarchitekturen und bestehende Inhalte könnten daher künftig auch unter der Fragestellung betrachtet werden: Wie eindeutig versteht eine KI eigentlich, wofür unsere Marke steht?

 

Gerolsteiner: Marke muss auch im KI-Zeitalter erlebbar bleiben 

Dass bei allen digitalen Möglichkeiten der direkte Kontakt zu Menschen nicht an Bedeutung verliert, zeigte das Best-Practice-Beispiel von Gerolsteiner beim Festival Parookaville. Das Ziel war klar: Die Marke sollte für eine junge Zielgruppe erlebbar werden.

Mit dem „Brandlöscher“ und dem „Zwischenwasser“ wurde eine Aktivierung geschaffen, die unmittelbar zum Festival passte – gegen Durst, Hitze und den möglichen Kater am nächsten Morgen. Eine eigene Brandlöscher-Crew aus dem Unternehmen verteilte Getränke vor Ort, während die Aktion über Social Media begleitet wurde.

Das Beispiel zeigte: Digitalisierung und KI sind wichtige Werkzeuge. Erfolgreiches Marketing entsteht aber weiterhin dort, wo Marken einen konkreten Bezug zum Leben ihrer Zielgruppen herstellen.

 

Blick nach vorne: Next Economy 2040 

Zum Abschluss ging der Blick deutlich über das aktuelle Marketing hinaus. In der Keynote „Next Economy 2040: Die Innovationen der kommenden Generationen“ stand die Frage im Mittelpunkt, welche Entwicklungen Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahren prägen könnten.

Der Ausgangspunkt: Wir befinden uns in einer Phase großer Veränderungen. Wirtschaftliche, politische und globale Herausforderungen treffen auf technologische Entwicklungen, die sich mit enormer Geschwindigkeit vollziehen. Dabei wurde die These aufgestellt, dass wir uns aktuell in einer Übergangsphase vom alten zum neuen Normal befinden.

Für die Zukunft wurden unter anderem drei Entwicklungsfelder skizziert. Produkte müssten ihren Wert und Zusatznutzen künftig noch deutlicher vermitteln. Themen wie „Healthy Hedonism“ – also Genuss beispielsweise mit weniger Zucker oder Alkohol –, regionale Produkte, individualisierte Angebote sowie Sortimente rund um Aging und Care könnten an Bedeutung gewinnen.

Gleichzeitig könnten AI Services die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden verändern: durch individuellere Kommunikation, personalisierten Vertrieb und situationsabhängige Empfehlungen.

Und schließlich gehe es darum, Innovation nicht nur technologisch zu verstehen, sondern neue Lösungen für gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.

Unser Fazit: KI kann viel – entscheidend bleibt, was wir daraus machen

Nach einem Tag voller Vorträge, Beispiele und Diskussionen steht für uns vor allem fest: KI ist im Marketing längst mehr als ein Hype. Sie kann Prozesse beschleunigen, Ideen liefern, Inhalte produzieren und völlig neue kreative Möglichkeiten eröffnen. Gleichzeitig nimmt sie uns eine zentrale Aufgabe nicht ab: zu entscheiden, was zu unserer Marke, zu unserer Zielgruppe und zu unserem Unternehmen passt.

Vielleicht liegt genau darin die spannende Entwicklung der kommenden Jahre. Wenn immer mehr technisch möglich wird, werden gute Ideen, klare Positionierungen, Kreativität und menschliches Urteilsvermögen nicht weniger wichtig – sondern möglicherweise sogar wichtiger.

Vielen Dank an den Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) und die Genossenschaft Deutscher Brunnen für das spannende Marketingforum, die zahlreichen Best-Practice-Einblicke und einen Tag mit vielen Impulsen, die definitiv Lust darauf gemacht haben, weiter auszuprobieren, was mit KI möglich ist.

Und die Frage „Was bleibt das, was nur Sie können?“ nehmen wir auf jeden Fall mit nach Hause.

No results found.
Umsatz im Gastgewerbe steigt im Juli nach schwachem Vormonat wieder an

Umsatz im Gastgewerbe steigt im Juli nach schwachem Vormonat wieder an

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Juli 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 4,2 Prozent (nominal plus 3,9 Prozent) mehr umgesetzt als im Juni 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 3,3 Prozent und nominal stieg er um 3,9 Prozent.

Die Umsatzdaten im Überblick:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vormonat real um 4,2 Prozent (nominal plus 3,9 Prozent) gestiegen.
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht ein Umsatzplus von 10,3 Prozent (nominal plus 10,5 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Im Vergleich zum Juni 2026 steigt der reale Umsatz um 1,9 Prozent (nominal plus 2,4 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzplus von 6,5 Prozent (nominal plus 6,6 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Gegenüber Juni kommt die Branche im Juni 2026 auf einen realen Umsatzverlust von 1,6 Prozent (nominal ein Minus von 3,7 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Vormonat verbucht die Branche ein reales Minus von 5,5 Prozent (nominal minus 5,4 Prozent).

Kumulierte Zahlen im Überblick:

Kumuliert betrachtet ergeben sich folgende Daten für die bisherigen Monate im Jahr 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2025:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe sinkt real 4,9 Prozent (nominal plus 2,4 Prozent).
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht einen realen Umsatzrückgang von 6 Prozent (nominal ein Plus von 2,8 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Die Branche kommt auf ein reales Minus von 2,8 Prozent (nominal plus 2,1 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Minus 3,5 Prozent (nominal ein Plus von 2,5 Prozent).
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Der reale Umsatz der Branche sinkt um 2,5 Prozent (nominal plus 2,7 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Kumuliert betrachtet, verbucht die Branche einen realen Umsatzverlust von 3,4 Prozent (nominal plus 1,4 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Bundesamt

No results found.
PRESSEMITTEILUNG: BV GFGH trauert um Ehrenmitglied Heinrich Hahn

PRESSEMITTEILUNG: BV GFGH trauert um Ehrenmitglied Heinrich Hahn

Langjähriger Präsident und Beiratsvorsitzender des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels im Alter von 91 Jahren verstorben 

Frielendorf/Düsseldorf, 7. September 2026 – Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH) trauert um seinen ehemaligen Präsidenten und Beiratsvorsitzenden Heinrich Hahn. Der langjährige Unternehmer und engagierte Vertreter des Getränkefachgroßhandels ist am vergangenen Samstag im Alter von 91 Jahren friedvoll in seinem Geburtshaus verstorben.

Mit Heinrich Hahn verlieren wir einen Unternehmer, Kommunalpolitiker, Verbandsvertreter und engagierten Bürger, der über viele Jahrzehnte Verantwortung übernommen und seine Heimat sowie die Getränkebranche nachhaltig mitgestaltet hat.

Heinrich Hahn wurde am 10. Oktober 1934 in Frielendorf geboren. Sein gesamtes Leben blieb eng mit seiner Heimat verbunden.

Unternehmer mit Weitblick

1958 übernahm Heinrich Hahn das traditionsreiche Familienunternehmen im Getränkefachgroßhandel und entwickelte es erfolgreich weiter.

Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 gründete er gemeinsam mit seinen Söhnen Dietrich und Thomas Hahn zwei Getränkefachgroßhandlungen in Thüringen – in Barchfeld und Erfurt. Damit gehörte Heinrich Hahn zu den Unternehmern, die früh die Chancen der deutschen Einheit erkannten und den wirtschaftlichen Austausch zwischen Hessen und Thüringen aktiv mitgestalteten.

Gestalter der deutschen Getränkebranche

1985 wurde er zum Vorsitzenden des Hessischen Bier- und Getränkefachgroßhandels-verband gewählt. In dieser Funktion entwickelte er den Verband Anfang der 90er Jahre zum Mitteldeutschen Getränkegroßhandelsverband weiter.

Von 1991 bis 1995 war Heinrich Hahn Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH) und von 2001 bis 2004 Beiratsvorsitzender des zwischenzeitlich mit allen Landesverbänden fusionierten Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels.

Wegbereiter der CDU in Frielendorf

1970 gründete Heinrich Hahn den CDU-Ortsverband Frielendorf. In den folgenden mehr als zwei Jahrzehnten engagierte er sich im Kreistag und im Kreisausschuss und setzte sich dort für die Belange seiner Heimatgemeinde und der Region ein.

Darüber hinaus war Heinrich Hahn über viele Jahre ehrenamtlicher Beigeordneter der Gemeinde Frielendorf. Dieses Amt übte er bis zu seinem 80. Geburtstag aus.

Sein politisches Engagement war geprägt von Bodenständigkeit, Sachlichkeit und dem Anspruch, Verantwortung langfristig wahrzunehmen.

Auszeichnung und gesellschaftliches Engagement

Für seine vielfältigen Verdienste wurde Heinrich Hahn bereits 1999 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Auch im Vereinsleben engagierte er sich über Jahrzehnte. Besonders dem TuSpo Frielendorf war Heinrich Hahn eng verbunden und übernahm dort Verantwortung im Fußballbereich.

Ein Leben für Frielendorf und die Gemeinschaft

Heinrich Hahn vereinte unternehmerischen Weitblick mit kommunalpolitischem und gesellschaftlichem Engagement. Er war Unternehmer, Verbandsvertreter, Kommunalpolitiker und vor allem ein Frielendorfer, der seiner Heimat über Jahrzehnte verbunden blieb.

Mit Heinrich Hahn verliert Frielendorf eine Persönlichkeit, die über mehr als ein halbes Jahrhundert hinweg Verantwortung übernommen und ihre Heimat nachhaltig geprägt hat.

Besonders berührend ist, dass sich sein Lebenskreis nun dort geschlossen hat, wo er vor 91 Jahren begann. Heinrich Hahn ist am 5. September 2026 friedvoll in seinem Geburtshaus in Frielendorf verstorben.

Sein Name und sein Wirken werden in Frielendorf, in der Region und in der deutschen Getränkebranche in Erinnerung bleiben.

„Wir sind Heinrich Hahn für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für unseren Verband zu großem Dank verpflichtet. In einer entscheidenden Phase der Entwicklung des BV GFGH hat er Verantwortung übernommen und nicht nur den Verband, sondern auch die gesamte Getränkebranche maßgeblich mitgeprägt“, würdigt Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand des BV GFGH, das Wirken Heinrich Hahns.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen Menschen, die Heinrich Hahn verbunden waren.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren. 

 

Über den BV GFGH:

Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V. setzt sich seit über 125 Jahren für die politischen und wirtschaftlichen Interessen aller mittelständischen Getränkefachgroßhändler ein. Als moderner Interessenverband vertreten wir rund 450 mittelständische Unternehmen, die über 70 Prozent aller Biere, 40 Prozent aller Mineralwässer, 30 Prozent aller Erfrischungsgetränke sowie 20 Prozent aller fruchthaltigen Getränke managen.

Weitere Infos unter: www.bv-gfgh.de

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Nicolas Schiffler
Referent für Öffentlichkeitsarbeit | Pressesprecher
E-Mail: Schiffler@bv-gfgh.de
Telefon: +49 211 683938
Mobil: +49 152 04940347

No results found.

Großhandel gewinnt im Juni deutlich dazu

Großhandel gewinnt im Juni deutlich dazu

Der Juni zeigt sich von seiner besten Seite: Zur Mitte des Jahres steigen die Umsätze gegenüber Mai um 11,7 Prozent (nominal plus 12,1 Prozent).

Der Vorjahresvergleich fällt ebenfalls positiv aus: Der Getränkefachgroßhandel schließt den Juni 2026 mit einer realen Veränderung von plus 2,5 Prozent (nominal plus 4,3 Prozent) ab.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Nach dem Aufschwung beim Bierabsatz kommt die Ernüchterung im Juli

Nach dem Aufschwung beim Bierabsatz kommt die Ernüchterung im Juli

Nach einem starken Juni fällt der Bierabsatz im Juli 2026 wieder in alte Muster. Mit einem Minus von 1,6 Prozent verschlechtern sich die Zahlen wieder. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz rutscht wieder in die Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 2,1 Prozent im Vergleich zum Juni 2026. Immerhin der Export sorgt für lächelnde Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er 0,4 Prozent.

Anders als von vielen erhofft, zeigt der Juliabsatz kein positives Bild. Zwar lagen die Temperaturen bundesweit über dem langjährigen Mittel, doch insbesondere im Norden war das Wetter sehr unbeständig, während es im Süden äußerst heiß war. Gegenüber dem bereits mit -4,1 Prozent bzw. -4,8 Prozent unbefriedigenden Vorjahresmonat fehlen erneut 1,6 Prozent beim Gesamtabsatz und 2,1 Prozent beim steuerpflichtigen Absatz. Insgesamt liegt der Absatz mit -2,1 Prozent und im Inland mit -2,9 Prozent gut eine Million Hektoliter unter dem Vorjahr. Einzig die Ausfuhren liegen mit einem Plus von 0,4 Prozent denkbar knapp über dem Jahr 2025: Mit 1,7 Prozent stehen hier Ende Juli knapp 150.000 Hektoliter mehr in der Statistik als zur selben Zeit ein Jahr zuvor.

Sachsen-Anhalt vermeldet ein Plus von 17,3 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Mecklenburg-Vorpommern mit einem Gewinn von 9,9 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 38,6 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund