Tag des Mineralwassers am 7. Oktober 2026: Naturprodukt, Durstlöscher und fester Bestandteil unseres Alltags

Tag des Mineralwassers am 7. Oktober 2026: Naturprodukt, Durstlöscher und fester Bestandteil unseres Alltags

Am 7. Oktober ist Tag des Mineralwassers. Ein guter Anlass, den Blick auf ein Getränk zu richten, das für die meisten Menschen in Deutschland ganz selbstverständlich zum Alltag gehört – und hinter dem doch weit mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermuten könnte.

Mineralwasser ist Natur pur: Es entsteht aus Niederschlägen, die über viele Jahre durch unterschiedliche Gesteins- und Erdschichten sickern, dabei natürlich gefiltert werden und Mineralstoffe aufnehmen. Geschützt in unterirdischen Wasservorkommen gelangt es schließlich direkt an der Quelle in die Flasche.

Wie fest Mineralwasser in Deutschland verankert ist, zeigen auch die Zahlen: 95 Prozent der Menschen greifen zu Mineralwasser. Zwei von drei geben an, das Naturprodukt vorwiegend zu konsumieren. Durchschnittlich trinkt jeder Mensch hierzulande täglich ein großes Glas Mineralwasser. Mit rund 150 Mineralbrunnenbetrieben und mehr als 500 verschiedenen Mineralwässern verfügt Deutschland zugleich über eine außergewöhnliche Vielfalt. Dahinter stehen vielfach regional verwurzelte Unternehmen, die Verantwortung für ihre Quellen und deren langfristigen Schutz übernehmen.

 

Mineralwasser und Mehrweg gehören zusammen 

Für den Getränkefachgroßhandel ist Mineralwasser darüber hinaus eng mit einem weiteren Thema verbunden: Mehrweg.

Nachdem der Mehrweganteil bei Mineralwasser seit Einführung des Pflichtpfands auf Einweg-Getränkeverpackungen im Jahr 2003 über längere Zeit zurückging, hat er sich in den vergangenen Jahren stabilisiert. Mit kleineren Schwankungen liegt die Mehrwegquote heute bei rund 30 Prozent. Eine besondere Bedeutung haben dabei die Pool-Mehrwegsysteme der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB): Mehr als 70 Prozent des Mehrwegmarktes bei Mineralwasser entfallen auf Poolflaschen aus Glas oder PET. Der Anteil individueller Mehrwegflaschen liegt entsprechend bei weniger als 30 Prozent.

Gerade diese gemeinschaftlich genutzten Systeme zeigen, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktionieren kann. Mehrwegflaschen werden nach ihrer Rückgabe gereinigt und erneut befüllt. Dadurch können Verpackungen vielfach genutzt werden, statt nach nur einer Verwendung aus dem Kreislauf auszuscheiden. Mehrweg vermeidet damit Verpackungsabfälle und schont Ressourcen – ein Grund, weshalb sich der BV GFGH seit vielen Jahren für leistungsfähige Mehrwegsysteme starkmacht.

Damit Mineralwasser täglich dort ankommt, wo es gebraucht wird, braucht es funktionierende Logistik und leistungsfähige Kreisläufe. Hier übernimmt der Getränkefachgroßhandel eine zentrale Aufgabe: Er verbindet Mineralbrunnen mit Handel, Gastronomie und weiteren Abnehmern, organisiert die Belieferung und sorgt gleichzeitig dafür, dass Leergut zurückgeführt und wieder in die Mehrwegkreisläufe eingespeist wird.

 

Ein Tag für ein besonderes Naturprodukt 

Der Tag des Mineralwassers wurde 2022 ins Leben gerufen, um die Bedeutung des natürlichen Durstlöschers stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Denn dass uns Mineralwasser jederzeit und in großer Vielfalt zur Verfügung steht, ist keineswegs selbstverständlich.

Es braucht geschützte natürliche Ressourcen, verantwortungsvoll wirtschaftende Mineralbrunnen – und eine leistungsfähige Getränkewirtschaft, die dafür sorgt, dass das Mineralwasser seinen Weg zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern findet und Mehrwegverpackungen anschließend wieder zurück in den Kreislauf gelangen.

 

Weitere Informationen zum „Tag des Mineralwassers“ finden Sie unter: http://www.mineralwasser.com/tag-des-mineralwassers/

Mehrweg ist Klimaschutz 2026: Mehrweg-Allianz fordert wirksame finanzielle Förderung im Verpackungsgesetz und startet große Mitmach-Aktion

Mehrweg ist Klimaschutz 2026: Mehrweg-Allianz fordert wirksame finanzielle Förderung im Verpackungsgesetz und startet große Mitmach-Aktion

  • Initiative „Mehrweg ist Klimaschutz“ informiert in mehr als 5.000 Betrieben des Getränkehandels über Klimaschutzpotenzial von Mehrwegflaschen
  • Bei Mitmach-Aktion können 10 Haushalte für ein Jahr Freigetränke in Mehrwegflaschen im Wert von jeweils 1.000 Euro gewinnen
  • Mehrweg-Allianz fordert von Umweltminister Carsten Schneider verbindliche finanzielle Förderung für den Auf- und Ausbau nötiger Mehrweginfrastruktur

Berlin, 12.05.2026: Die „Mehrweg-Allianz“ aus Umwelt- und Branchenverbänden startet unter dem Motto „Mehrweg ist Klimaschutz“ eine groß angelegte Aktion, um klimafreundliche Mehrwegflaschen im Handel sowie bei den Menschen zu Hause voranzubringen. Ab sofort können 10 Haushalte jeweils ein Jahr lang Freigetränke in Mehrwegflaschen im Wert von jeweils 1.000 Euro gewinnen und erleben, wie einfach es ist, mit Mehrweg das Klima zu schützen.

Gleichzeitig fordert die Mehrweg-Allianz die Bundesregierung auf, Mehrweg im derzeit in der Abstimmung befindlichen Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz konsequent finanziell zu fördern.

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin Deutsche Umwelthilfe (DUH): „Wir brauchen dringend zusätzliche Mehrwegimpulse, um das Vermeidungsziel für Verpackungsabfälle von 15 Prozent bis 2040 zu erreichen. Der jetzige Entwurf des Verpackungsgesetzes greift viel zu kurz. Einweg-Hersteller sollen lediglich einen Mindestanteil ihres Budgets nach eigenem Ermessen für Maßnahmen zur Mehrwegförderung zur Verfügung stellen. Es braucht einen verbindlichen Beitrag zur Mehrwegförderung von fünf Euro pro Tonne Einweg-Verpackungen. Am effektivsten wäre jedoch eine Abgabe auf Einweg-Plastikflaschen und Dosen von mindestens 20 Cent. Wir fordern die Abgeordneten des Bundestags auf, sich bei der anstehen Abstimmung des Verpackungsgesetzes für eine Nachbesserung einzusetzen.“

Jens Oldenburg, Geschäftsführer Stiftung Initiative Mehrweg: „Im Entwurf des Verpackungsgesetzes wird noch immer eine Mehrwegquote für Getränke von 70 Prozent vorgegeben. Um dieses Ziel zu erreichen, muss Umweltminister Schneider Mehrweg aktiv fördern. Würden alle alkoholfreien Getränke ausschließlich in Mehrwegflaschen abgefüllt, ließen sich pro Jahr bis zu 1,4 Millionen Tonnen CO2 und mehr als 350.000 Tonnen Plastik einsparen.“

Henriette Schneider, Geschäftsführerin Pro Mehrweg: „Mehrweg ist der Schlüssel für Klimaschutz, Innovation und Arbeitsplätze in der Getränkebranche. Doch aktuelle Zahlen des Umweltbundesamtes zeigen: Die Mehrwegquote stagniert bei rund 43 Prozent. Während in Frankreich jährlich ein von der Einweg-Industrie zu zahlendes verbindliches Budget in zweistelliger Millionenhöhe zum Ausbau ressourcenschonender Mehrwegsysteme investiert wird, sollen Einweg-Akteure in Deutschland die Höhe ihres Beitrags zur Mehrwegförderung selbst festlegen. Ein verpflichtender, ausschließlich von Einweg-Akteuren finanzierter und zentral verwalteter Förderfonds für Mehrweg wäre der richtige Weg.“

Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels: „Mehrweg spielt nicht nur eine wichtige Rolle beim Klimaschutz, sondern auch für die Wirtschaft. Mit dem Mehrwegsystem sind bundesweit rund 145.000 Arbeitsplätze auch in strukturschwachen und ländlichen Gebieten verbunden. Hinzu kommt, das Mehrweg in Zeiten zunehmender Unwägbarkeiten und globaler Krisen Abhängigkeiten gegenüber Dritten verringert und die Wertschöpfung vor Ort stärkt. Deshalb ist eine wirksame Mehrwegförderung angebrachter denn je. Keinesfalls sollten Mehrwegbetriebe durch die Umsetzung der neuen EU-Verpackungsverordnung durch unnötige Melde- und Berichtspflichten zusätzlich belastet werden.“

Roland Demleitner, Geschäftsführer Private Brauereien Deutschland: „Mit rund 6 Milliarden Stück pro Jahr gehen inzwischen fast so viele Getränkedosen wie vor der Einführung der Einweg-Pfandpflicht über die Ladentheken. Insbesondere im Biersegment geht das Wachstum der Dose zu Lasten von Mehrwegflaschen. Diese Entwicklung ist problematisch, da Aluminiumdosen noch immer als umwelt- und klimaschädlich einzustufen sind. Diese Umweltauswirkungen sollten sich auch im Produktpreis widerspiegeln und durch eine Einweg-Abgabe umgesetzt werden.“

Andreas Vogel, Vorstand Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels: „Durch unsere Initiative ‚Mehrweg ist Klimaschutz‘ leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger über die Vorteile umweltfreundlicher Mehrwegflaschen. Doch noch wichtiger sind leicht verständliche Informationen zur eindeutigen Unterscheidung von Einweg und Mehrweg auf den Getränkeverpackungen. Umweltminister Schneider sollte dies unverzüglich umsetzen.“

Die „Mehrweg-Allianz“ setzt sich zusammen aus der DUH, der Stiftung Initiative Mehrweg, dem Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels, dem Verband des Deutschen Getränke- Einzelhandels, dem Verband Private Brauereien Deutschland und dem Verband Pro Mehrweg. 

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Mehrweg ist Klimaschutz 2025: Mehrweg-Allianz setzt mit Mitmach-Aktion Zeichen für Kehrtwende von Einweg zu Mehrweg

Mehrweg ist Klimaschutz 2025: Mehrweg-Allianz setzt mit Mitmach-Aktion Zeichen für Kehrtwende von Einweg zu Mehrweg

Mehrweg-Allianz fordert von neuer Bundesregierung konsequente Mehrwegförderung und setzt mit großer Mitmach-Aktion Zeichen für Kehrtwende von Einweg zu Mehrweg 

  • Verbraucherkampagne „Mehrweg ist Klimaschutz“ informiert in mehr als 5.000 Betrieben des Getränkehandels über Klimafreundlichkeit von Mehrwegflaschen
  • Klimaschutz ganz einfach: Bei Mitmach-Aktion können 15 Familien ein ganzes Jahr Freigetränke in Mehrwegflaschen im Wert von jeweils 1.000 Euro gewinnen
  • Mehrweg-Allianz fordert von neuer Bundesregierung konsequente Mehrwegförderung, zum Beispiel durch eine Abgabe auf Einweg-Plastikflaschen und Dosen

Berlin, 6.5.2025: Die „Mehrweg-Allianz“ aus Umwelt- und Branchenverbänden startet heute erneut ihre große Informationskampagne „Mehrweg ist Klimaschutz“ mit einer Mitmach-Aktion für Verbraucherinnen und Verbraucher. In den kommenden Monaten können 15 Haushalte jeweils ein Jahr lang Freigetränke in Mehrwegflaschen im Wert von jeweils 1.000 Euro gewinnen und erleben, wie einfach es ist, mit Mehrweg das Klima zu schützen. Gleichzeitig fordert die Mehrweg-Allianz die neue Bundesregierung zu einer konsequenten Mehrwegförderung auf.

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin Deutsche Umwelthilfe (DUH): „Mehrweg ist der Schlüssel für Klimaschutz, Innovation und Arbeitsplätze in der Getränkebranche. Doch neueste Zahlen des Umweltbundesamtes zeigen: Die Mehrwegquote stagniert bei 42,6 Prozent – obwohl das Verpackungsgesetz 70 Prozent als Zielquote vorgibt. Gleichzeitig setzen marktbeherrschende Discounter wie Aldi und Lidl noch immer ausschließlich auf Einweg. Die neue Bundesregierung muss mit einer Abgabe auf Einweg-Plastikflaschen und Dosen von mindestens 20 Cent entgegensteuern. Wie wirksam diese Maßnahme zur Mehrwegförderung ist, belegen kommunale Einwegverpackungssteuern in Tübingen und Konstanz eindrucksvoll. Dort ist das Mehrwegangebot deutlich angestiegen und die Vermüllung des öffentlichen Raumes sichtbar gesunken.“

Jens Oldenburg, Geschäftsführer Stiftung Initiative Mehrweg (SIM): „Im Koalitionsvertrag bekennen sich die neuen Regierungsparteien zu Abfallvermeidung und Klimaschutz. Wenn sie dies ernst meinen, dann kommen sie nicht umhin, Mehrweg aktiv fördern, denn die positiven Effekte sind beachtlich. Würden alle alkoholfreien Getränke ausschließlich in Mehrwegflaschen abgefüllt, ließen sich pro Jahr bis zu 1,4 Millionen Tonnen CO2 und mehr als 350.000 Tonnen Plastik einsparen.“

Henriette Schneider, Geschäftsführerin Verband Pro Mehrweg: „Die im Februar in Kraft getretene EU-Verpackungsverordnung wird mit ihren schwachen Vorgaben und vielen Ausnahmeregelungen Mehrweg nicht ausreichend fördern. Sie lässt aber nationale Spielräume für eine ambitioniertere Ausgestaltung zu. So könnte Mehrweg durch Finanzmittel aus einem Fondsmodell zur ökologischen Ausgestaltung von Verpackungen gefördert werden. Auch segmentspezifische Mehrwegquoten für Wein und Milch wären denkbar. Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, alle ihr zur Verfügung stehenden Spielräume zur Mehrwegförderung zu nutzen.“

Roland Demleitner, Geschäftsführer Private Brauereien Deutschland: „Pro Jahr gehen inzwischen mehr als 5,3 Milliarden Dosen über die Ladentheke, was unter anderem zu Lasten von Mehrwegflaschen für Bier geht. Diese Entwicklung ist hochproblematisch, da Aluminiumdosen nach wie vor zu den umwelt- und klimaschädlichsten Getränkeverpackungen zählen. Um den Trend umzukehren, sollte die neue Bundesregierung eine Einwegabgabe unbedingt auch auf Dosen einführen.“

Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH): „Mit dem Mehrwegsystem sind bundesweit rund 145.000 Arbeitsplätze auch in strukturschwachen und ländlichen Gebieten verbunden. Für deren Erhalt braucht es Planbarkeit und Investitionssicherheit. Vor dem Hintergrund der durch Inflation und Konsumzurückhaltung geschwächten mittelständischen Mehrwegbetriebe ist ein starkes Signal der neuen Bundesregierung für eine verbindliche Mehrwegförderung notwendiger denn je. Sie sollte auch sicherstellen, dass die neue EU-Verpackungsverordnung praxisnah und ohne unnötige Überregulierung umgesetzt wird. Mehrwegbetriebe dürfen nicht durch unnötige und doppelte Meldepflichten zusätzlich belastet werden.“

Andreas Vogel, Vorstand Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (VDGE): „Damit Verbraucherinnen und Verbraucher eine klimafreundliche Kaufentscheidung treffen können, braucht es gesicherte und leicht verständliche Informationen. Durch unsere Kampagne ‚Mehrweg ist Klimaschutz‘ leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger über die Vorteile umweltfreundlicher Mehrwegflaschen. Noch entscheidender ist jedoch eine verbindliche Kennzeichnung von Mehrweg und Einweg direkt auf den Getränkeverpackungen. Es ist Aufgabe der neuen schwarz-roten Bundesregierung, hier nachzubessern.“

Die Vorteile von Mehrweg sind vielfältig: Mehrwegflaschen können bis zu 50-fach wiederbefüllt werden, sparen im Gegensatz zu Einweg-Plastik und Getränkedosen Ressourcen wie Öl und Gas ein und sichern viele tausende Arbeitsplätze.

Die „Mehrweg-Allianz“ setzt sich zusammen aus der DUH, der Stiftung Initiative Mehrweg, dem Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels, dem Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels, dem Verband Private Brauereien Deutschland und dem Verband Pro Mehrweg.

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Mehrweg Modell Stadt: Abschlussveranstaltung des Pilotprojekts

Mehrweg Modell Stadt: Abschlussveranstaltung des Pilotprojekts

Am 8. Juli fand in Wiesbaden die Abschlussveranstaltung des Pilotprojektes „Mehrweg Modell Stadt“ unter Beteiligung der Umweltministerien von Hessen und Rheinland-Pfalz statt. Nach erfolgreichem Abschluss des Projektes wurden wesentliche Erkenntnisse über die VerbraucherInnen in Bezug auf Gewohnheiten, Erwartungen und Umgang mit Mehrwegangeboten im Außer-Haus-Markt gewonnen. Eine wesentliche Erkenntnis: Der GFGH ist als Lieferant bereits wichtiger Teil der Versorgungskette für den Außer-Haus-Markt und muss daher auch in die Umsetzung für eine nachhaltige Mehrweginfrastruktur in diesem Bereich eingebunden werden. Daraus ergibt sich ein ergänzendes Geschäftsfeld für den Getränkefachgroßhandel.

Das Projektziel, die Machbarkeit einer anbieterunabhängigen Rücknahme von To-go-Behältern und deren Integration in bestehende regionale Infrastrukturen in den Bereichen Transport, Reinigung und IT zu prüfen, konnte erfolgreich nachgewiesen werden.

Gemeinsam mit dem Verband Pro Mehrweg haben wir das Projekt unterstützt und einige Ergebnisse festgehalten, die zur Steigerung der Mehrwegquote im Außer-Haus-Markt beitragen:

  • Die Einrichtung und nachhaltige Durchführung einer Rückführlogistik für Mehrweggebinde vom Ort der Rücknahme zur Wiederaufbereitung (Spülung) und Neuverteilung an die teilnehmenden Unternehmen wurde erfolgreich durchgeführt.
  • Das logistische Angebot basiert primär auf bestehenden Logistikströmen in der Warenversorgung des Außer-Haus-Marktes und integriert alle bestehenden Mehrwegangebote.
  • Die Sammlung und der Transport von genutzten Mehrweggebinden in standardisierten und verplombaren Sammelboxen zum Reinigungsbetrieb hat sich ebenso bewährt wie die Distribution der gereinigten Gebinde zum erneuten Einsatz in die Betriebe der Letztvertreibenden.
  • Eine standardisierte professionelle Reinigung gewährleistet Lebensmittelsicherheit und Vertrauen in die Wiederverwendbarkeit der im Kreislauf geführten Mehrweggebinde.
  • Die Verwendung von Seriennummern im zweidimensionalen Barcode ist technisch machbar und ist die Grundlage für die digitale Abwicklung von begleitenden Prozessen (Pfand- und Kostenabrechnung, sowie Tracking und Tracing).

In einem gemeinsamen Abschlusspapier des BV GFGH und Pro Mehrweg wurden zusätzlich Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Weitere Positionen

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„Kampagne für klimafreundliche Gebindewahl“ – Artikel im GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL

„Kampagne für klimafreundliche Gebindewahl“ – Artikel im GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL

Unser Branchenmagazin GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL thematisiert in seiner Juni-Ausgabe die bundesweite Mitmach-Aktion „Mehrweg ist Klimaschutz“ – die unter anderem vom BV GFGH unterstützt wird.

Im Gespräch mit der Fachzeitschrift macht unser geschäftsführender Vorstand Dirk Reinsberg auf die Vorteile von Mehrweg aufmerksam: „Mit dem Mehrwegsystem sind bundesweit rund 145.000 Arbeitsplätze verbunden. Für deren Erhalt braucht es jedoch Planbarkeit und Investitionssicherheit. Ein starkes Signal der Politik für eine verbindliche Mehrwegförderung ist notwendiger denn je.“

Wie wichtig es ist, Menschen für die Nutzung von Mehrweg-Gebinden zu begeistern, legen die neuesten Zahlen des Umweltbundesamtes nahe: Die Mehrwegquote für Getränke ist auf 42,6 Prozent abgesunken – ein Minus von 0,5 Prozent. Besorgniserregend sei ebenfalls der rasante Anstieg umweltschädlicher Getränkedosen, von denen 14,5 Prozent mehr um Vergleich zum Vorjahr verkauft wurden.

Die Vorteile von Mehrweg liegen auf der Hand: Mehrwegflaschen können bis zu 50 Mal wiederbefüllt werden, sparen im Gegensatz zu Einweg-Plastik und Getränkedosen Ressourcen wie Öl und Gas ein und schaffen zusätzlich Arbeitsplätze.

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