Mehrweg ist Klimaschutz 2026: Mehrweg-Allianz fordert wirksame finanzielle Förderung im Verpackungsgesetz und startet große Mitmach-Aktion

Mehrweg ist Klimaschutz 2026: Mehrweg-Allianz fordert wirksame finanzielle Förderung im Verpackungsgesetz und startet große Mitmach-Aktion

  • Initiative „Mehrweg ist Klimaschutz“ informiert in mehr als 5.000 Betrieben des Getränkehandels über Klimaschutzpotenzial von Mehrwegflaschen
  • Bei Mitmach-Aktion können 10 Haushalte für ein Jahr Freigetränke in Mehrwegflaschen im Wert von jeweils 1.000 Euro gewinnen
  • Mehrweg-Allianz fordert von Umweltminister Carsten Schneider verbindliche finanzielle Förderung für den Auf- und Ausbau nötiger Mehrweginfrastruktur

Berlin, 12.05.2026: Die „Mehrweg-Allianz“ aus Umwelt- und Branchenverbänden startet unter dem Motto „Mehrweg ist Klimaschutz“ eine groß angelegte Aktion, um klimafreundliche Mehrwegflaschen im Handel sowie bei den Menschen zu Hause voranzubringen. Ab sofort können 10 Haushalte jeweils ein Jahr lang Freigetränke in Mehrwegflaschen im Wert von jeweils 1.000 Euro gewinnen und erleben, wie einfach es ist, mit Mehrweg das Klima zu schützen.

Gleichzeitig fordert die Mehrweg-Allianz die Bundesregierung auf, Mehrweg im derzeit in der Abstimmung befindlichen Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz konsequent finanziell zu fördern.

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin Deutsche Umwelthilfe (DUH): „Wir brauchen dringend zusätzliche Mehrwegimpulse, um das Vermeidungsziel für Verpackungsabfälle von 15 Prozent bis 2040 zu erreichen. Der jetzige Entwurf des Verpackungsgesetzes greift viel zu kurz. Einweg-Hersteller sollen lediglich einen Mindestanteil ihres Budgets nach eigenem Ermessen für Maßnahmen zur Mehrwegförderung zur Verfügung stellen. Es braucht einen verbindlichen Beitrag zur Mehrwegförderung von fünf Euro pro Tonne Einweg-Verpackungen. Am effektivsten wäre jedoch eine Abgabe auf Einweg-Plastikflaschen und Dosen von mindestens 20 Cent. Wir fordern die Abgeordneten des Bundestags auf, sich bei der anstehen Abstimmung des Verpackungsgesetzes für eine Nachbesserung einzusetzen.“

Jens Oldenburg, Geschäftsführer Stiftung Initiative Mehrweg: „Im Entwurf des Verpackungsgesetzes wird noch immer eine Mehrwegquote für Getränke von 70 Prozent vorgegeben. Um dieses Ziel zu erreichen, muss Umweltminister Schneider Mehrweg aktiv fördern. Würden alle alkoholfreien Getränke ausschließlich in Mehrwegflaschen abgefüllt, ließen sich pro Jahr bis zu 1,4 Millionen Tonnen CO2 und mehr als 350.000 Tonnen Plastik einsparen.“

Henriette Schneider, Geschäftsführerin Pro Mehrweg: „Mehrweg ist der Schlüssel für Klimaschutz, Innovation und Arbeitsplätze in der Getränkebranche. Doch aktuelle Zahlen des Umweltbundesamtes zeigen: Die Mehrwegquote stagniert bei rund 43 Prozent. Während in Frankreich jährlich ein von der Einweg-Industrie zu zahlendes verbindliches Budget in zweistelliger Millionenhöhe zum Ausbau ressourcenschonender Mehrwegsysteme investiert wird, sollen Einweg-Akteure in Deutschland die Höhe ihres Beitrags zur Mehrwegförderung selbst festlegen. Ein verpflichtender, ausschließlich von Einweg-Akteuren finanzierter und zentral verwalteter Förderfonds für Mehrweg wäre der richtige Weg.“

Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels: „Mehrweg spielt nicht nur eine wichtige Rolle beim Klimaschutz, sondern auch für die Wirtschaft. Mit dem Mehrwegsystem sind bundesweit rund 145.000 Arbeitsplätze auch in strukturschwachen und ländlichen Gebieten verbunden. Hinzu kommt, das Mehrweg in Zeiten zunehmender Unwägbarkeiten und globaler Krisen Abhängigkeiten gegenüber Dritten verringert und die Wertschöpfung vor Ort stärkt. Deshalb ist eine wirksame Mehrwegförderung angebrachter denn je. Keinesfalls sollten Mehrwegbetriebe durch die Umsetzung der neuen EU-Verpackungsverordnung durch unnötige Melde- und Berichtspflichten zusätzlich belastet werden.“

Roland Demleitner, Geschäftsführer Private Brauereien Deutschland: „Mit rund 6 Milliarden Stück pro Jahr gehen inzwischen fast so viele Getränkedosen wie vor der Einführung der Einweg-Pfandpflicht über die Ladentheken. Insbesondere im Biersegment geht das Wachstum der Dose zu Lasten von Mehrwegflaschen. Diese Entwicklung ist problematisch, da Aluminiumdosen noch immer als umwelt- und klimaschädlich einzustufen sind. Diese Umweltauswirkungen sollten sich auch im Produktpreis widerspiegeln und durch eine Einweg-Abgabe umgesetzt werden.“

Andreas Vogel, Vorstand Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels: „Durch unsere Initiative ‚Mehrweg ist Klimaschutz‘ leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger über die Vorteile umweltfreundlicher Mehrwegflaschen. Doch noch wichtiger sind leicht verständliche Informationen zur eindeutigen Unterscheidung von Einweg und Mehrweg auf den Getränkeverpackungen. Umweltminister Schneider sollte dies unverzüglich umsetzen.“

Die „Mehrweg-Allianz“ setzt sich zusammen aus der DUH, der Stiftung Initiative Mehrweg, dem Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels, dem Verband des Deutschen Getränke- Einzelhandels, dem Verband Private Brauereien Deutschland und dem Verband Pro Mehrweg. 

Links:

Gemeinsame Stellungnahme der Verbände der Lebensmittelwirtschaft zur Einführung einer Zuckersteuer

Gemeinsame Stellungnahme der Verbände der Lebensmittelwirtschaft zur Einführung einer Zuckersteuer

Bild: © BV GFGH/KI-generiert

Gemeinsam mit 37 weiteren Verbänden der Lebensmittelbranche spricht sich der BV GFGH gegen eine Zuckersteuer aus. Mit dem Antrag des Landes Schleswig-Holstein zur Einführung einer Zuckersteuer steht ein weitreichender staatlicher Eingriff zur Entscheidung, den unser Verband als Teil der „Allianz der Lebensmittelwirtschaft” ablehnt. Aus unserer Sicht folgt der Vorschlag einer Logik, die auf symbolische Steuerpolitik statt auf evidenzbasierte Lösungen setzt. Im Gegenteil: Er greift tief in Konsumfreiheit, Marktmechanismen und bewährte Kooperationsansätze ein – ohne dass seine Wirksamkeit wissenschaftlich belastbar belegt wäre.

In einem gemeinsamen Positionspapier appellieren wir eindringlich an die Politik, auf faktenbasierte Maßnahmen, statt auf symbolische Eingriffe zu setzen und lehnen die Einführung einer Zuckersteuer ab.

Gemeinsame Stellungnahme: Mehrwegförderung im Sinne der PPWR wirksam umsetzen

Gemeinsame Stellungnahme: Mehrwegförderung im Sinne der PPWR wirksam umsetzen

Der Ausbau und die Skalierung von Mehrwegsystemen ist ein zentraler Baustein für die Erreichung der europäischen Abfallvermeidungsziele. Deutschland verfügt, u. a. mit seinem Getränke-Mehrwegsystem, über eine leistungsfähige Mehrwegstruktur, die europaweit als Vorbild gilt. Diese gilt es auszubauen und neben anderen Mehrweganwendungen in die Zukunft zu tragen. Daher sollte die nationale Umsetzung der PPWR so gestaltet werden, dass sie zur Weiterentwicklung bestehender Systeme und Neuentwicklung weiterer Mehrweganwendungen anregt und beiträgt.

Diese und weitere Forderungen zur Mehrwegförderung im Sinne der PPWR haben wir in einer gemeinsamen Stellungnahme des BV GFGH, Pro Mehrweg, der Stiftung Initiative Mehrweg und dem Mehrwegverband Deutschland zusammengefasst.

„Auf Top-Niveau – GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2026“ – Artikel im GFGH

„Auf Top-Niveau – GETRÄNKE. GROSS. HANDELN. 2026“ – Artikel im GFGH

PRESSEMITTEILUNG: Getränkefachgroßhändler blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft

PRESSEMITTEILUNG: Getränkefachgroßhändler blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft

Getränkefachgroßhändler blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft

Dieses Ergebnis geht aus einer umfassenden Konjunkturumfrage unter den Mitgliedsunternehmen des BV GFGH hervor

  • Mehrheit der Befragten mit eigenem Geschäftsergebnis zufrieden
  • Getränkefachgroßhändler vermelden einen Rückgang der Umsätze gegenüber 2023
  • Abbau von Bürokratie bleibt Hauptanforderung an die Bundesregierung
 
Düsseldorf, 15.07.2025 | Im Rahmen einer umfassenden Konjunkturumfrage hat der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V. (BV GFGH) von 77 Mitgliedsunternehmen wirtschaftsrelevante Daten für die Jahre 2023/2024 erhoben. Die Mehrheit der Betriebe blickt positiv in die Zukunft – knapp 72 Prozent gehen davon aus, dass sich die Umsatzentwicklung in den kommenden sechs Monaten verbessert oder zumindest gleichbleibend entwickelt. Die Stimmung hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgehellt. Rund 57 Prozent der befragten Getränkefachgroßhändler bewerteten ihr individuelles Geschäftsergebnis im Jahr 2024 als Sehr gut oder gut – 2023 waren es nur 45,5 Prozent. „Obwohl die Unternehmen der Getränkebranche in den letzten Monaten durch kostenintensive Faktoren wie steigende Energiepreise und Lohnkosten erheblich belastet wurden, bleiben sie optimistisch und arbeiten aktiv an der Erarbeitung von Lösungen. Das spricht für den Innovationsgeist und die Resilienz unserer Branche“, bilanziert Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand des BV GFGH.
 
84,4 Prozent der befragten Getränkefachgroßhändler wünschen sich von der neuen Bundesregierung einen Abbau von Bürokratie. Dieser Appell ist nicht neu: Bereits in der letzten Konjunkturumfrage war er die Hauptanforderung an die Politik. Etwa 63,6 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen erwarten von der Großen Koalition mehr Freiraum für Unternehmen, während sich 41,5 Prozent beschleunigte Genehmigungs- und Planungsverfahren erhoffen.
 
Spürbare Zukunftshoffnungen korrelieren nicht mit Zahlen der Erhebung
Die inflationsgetriebenen Preissteigerungen sowie die spürbare Konsumzurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher wirken sich weiterhin auf die Umsätze im Getränkefachgroßhandel aus: Aus den Daten der Konjunkturumfrage geht hervor, dass nur etwa ein Drittel der Betriebe die aktuelle Geschäftslage als sehr gut oder gut beschreibt. Mit 63,7 Prozent ist die Mehrheit der Befragten mit der andauernden Situation gerade so zufrieden, während 5,2 Prozent die aktuelle Geschäftslage als sehr schlecht bewerten.
 
Auffallend ist, dass der Blick in die Zukunft deutlich positiver bewertet wurde, als es das eigene Geschäftsergebnis aus den Daten der Erhebung vermuten lässt. Diese Erkenntnis zeigt sich unter anderem bei den Umsätzen: 33,8 Prozent gaben an, dass der Gewinn gesunken sei; 19,5 Prozent vermeldeten gestiegene Einnahmen – im Jahr 2023 waren es noch 30 Prozent. Auch bei der Frage nach der Entwicklung der Erträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das Ergebnis eindeutig: 49,4 Prozent der teilnehmenden Getränkefachgroßhändler – also rund die Hälfte – vermeldeten gesunkene Umsätze.
 
Auf die Frage, wie sich die Erträge in den nächsten sechs Monaten entwickeln werden, prognostizierten 48,1 Prozent ein gleichbleibendes Ergebnis. 41,6 Prozent gehen von sinkenden Umsätzen aus, während 9,1 Prozent die Entwicklungen positiv einschätzen.
 
Getränkefachgroßhändler investieren hauptsächlich in den eigenen Bestand
Bei der Mehrheit der befragten Getränkefachgroßhändler (72,7 Prozent) gab es in den letzten sechs Monaten keine Veränderungen hinsichtlich der getätigten Investitionen. Außerdem haben 20,5 Prozent der Teilnehmer mehr Geld aufgewendet und nur 10,7 Prozent haben geringere Finanzierungen vorgenommen – die Ergebnisse sind sehr ähnlich zum Vorjahr. Bei 74 Prozent der Getränkefachgroßhändler standen sogenannte Ersatzinvestitionen ganz oben auf der Agenda. Diese werden notwendig, wenn Anlagen aufgrund von Verschleiß, Alterung oder technischem Fortschritt nicht mehr effizient oder funktionsfähig sind. Ziel ist es, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen oder zu verbessern. Dieser Wert ist im Vergleich zu 2023 um 9 Prozent leicht angestiegen. Darüber hinaus haben 12 Prozent der Unternehmen in den Ausbau investiert und 6,5 Prozent in Rationalisierungsmaßnahmen. „Das Ergebnis unserer Umfrage zeigt deutlich, dass die deutschen Getränkefachgroßhändler zu wenig in Erweiterungsinvestitionen, wie etwa eine stärkere Digitalisierung, investieren, um auch den Entwicklungen der nächsten Jahre Schritt zu halten. Hier ist mehr Mut und Investitionsbereitschaft gefragt, um auch für die Zukunft gut aufgestellt zu sein“, sagt Reinsberg.
 
Kraftfahrer:innen werden am dringendsten gesucht
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt bereitet den befragten Getränkefachgroßhändlern zunehmend Sorgen, denn der Fachkräftemangel ist deutlich spürbar. Dies führte sowohl im vergangenen Jahr als auch aktuell dazu, dass Stellen in verschiedenen Bereichen des Getränkegroß- und -Einzelhandels unbesetzt bleiben und Aufträge teilweise nicht ausgeführt werden können. „In diesem Zusammenhang wird aber auch deutlich, dass dieser Wirtschaftszweig mit sicheren Arbeitsplätzen überzeugt. Während andere Branchen von Personalabbau, Kurzarbeit oder Standortschließungen bedroht sind, sucht der Getränkefachgroßhandel neue Mitarbeitenden und stellt ein. Über 200 vakante Stellen bieten eine zukunftssichere und vielfältige berufliche Perspektive“, kommentiert Reinsberg die Situation auf dem Arbeitsmarkt.
 
Rund 48 Prozent der Befragten verzeichnen einen spürbaren Arbeitskräftemangel, dem sie mit einem hohen finanziellen und organisatorischen Aufwand begegnen. Besonders gravierend zeigt sich dieser Mangel im Bereich der Kraftfahrer. Mit 55 Prozent gaben mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, mindestens eine Stelle nicht besetzen zu können. Im Vergleich zu 2023 hat sich dieser Wert um 7,5 Prozent leicht erhöht. Eine Möglichkeit, diesem Engpass entgegenzuwirken, ist ein fundiertes Ausbildungsangebot. In der Konjunkturumfrage des BV GFGH gab jedoch nur jedes dritte Unternehmen an, im nächsten Jahr Auszubildende einzustellen.
 
Über den BV GFGH:
Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V. setzt sich seit über 125 Jahren für die politischen und wirtschaftlichen Interessen aller mittelständischen Getränkefachgroßhändler ein. Als moderner Interessenverband vertreten wir rund 450 mittelständische Unternehmen, die über 70 Prozent aller Biere, 40 Prozent aller Mineralwässer, 30 Prozent aller Erfrischungsgetränke sowie 20 Prozent aller fruchthaltigen Getränke managen.
 
Weitere Infos unter: www.bv-gfgh.de
 
Kontakt für die Redaktionen:

Nicolas Schiffler
Referent für Öffentlichkeitsarbeit | Pressesprecher
E-Mail: Schiffler@bv-gfgh.de
Telefon: 0211 683938
Mobil: 0152 04940347

Pressemitteilung: Treffpunkt Mehrweg – Mehrwegbranche trifft sich am 18. und 19. November in Dortmund

Pressemitteilung: Treffpunkt Mehrweg – Mehrwegbranche trifft sich am 18. und 19. November in Dortmund

Foto: © Jan Düfelsiek Photography

Treffpunkt Mehrweg ist die neue Dialogplattform für Anbieter und Anwender von Mehrwegsystemen. Sie wurde heute in Berlin den Medien offiziell vorgestellt. 

Berlin 30.06.25: Am 18. und 19. November findet erstmals der Treffpunkt Mehrweg im Kongresszentrum Dortmund statt. Die einzigartige Dialogplattform wurde von LOGIPACK als Moderator der Mehrwegbranche initiiert. Sie fördert und optimiert die praktische und technische Umsetzung jeder Art von Mehrwegsystemen. „Unser Ziel ist es, durch branchenspezifische Dachthemen, Fachvorträge und Diskussionen starke Impulse zu setzen, um die breite Verwendung von Mehrweg in Wirtschaft und Gesellschaft voranzutreiben“, sagt Torsten Hiller, Geschäftsführer von LOGIPACK.

Unter dem Motto „Mehrweg Perspektiven” werden in den Bereichen Logistik Lounge, Reuse Expo und Speakers Corner vor bis zu 500 Besuchern unterschiedliche Sichtweisen auf die relevanten Mehrwegsysteme beleuchtet und diskutiert. Wichtige Partner und relevante Themen wurden beim Presseevent am 27. Juni in Berlin den Medien offiziell vorgestellt. Auf der begleitenden Ausstellung REUSE EXPO präsentiert sich ein breites Spektrum von Firmen und Organisationen.

Hochkarätige Themen sowie Referentinnen und Referenten

Die Dialogplattform bringt in Dortmund die relevanten Akteure und Impulse der Mehrwegbranche zusammen und greift in ihrem Programm die entscheidenden Zukunftsthemen auf. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten spannende Keynotes: Unter anderem zu Chancen im Lebensmitteleinzelhandel, neuen Supply-Chain-Strategien, Prozessoptimierung durch Digitalisierung, Praxisbeispielen sowie politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Zu den Sprecherinnen und Sprechern beim Treffpunkt Mehrweg zählen:

Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbands des Deutschen Getränkefachgroßhandels: „Bei der Veranstaltung treffen sich Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen rund um das Thema Mehrweg. Ziel ist es, das Business-Mehrweg weiter zu vernetzen und auszubauen. Produzenten und Nutzer können voneinander lernen und Mehrweganwendungen optimieren.“

Maria Blume, Leitung Stabstelle Nachhaltigkeit bei Getränke Hoffmann: „Wir treiben bei Getränke Hoffmann Schritt für Schritt Maßnahmen voran, um unseren Energieverbrauch zu senken, Rohstoffe zu schonen und den Ressourcenkreislauf zu schließen. Zusammen mit einem sich stetig weiterentwickelnden Mehrwegkonzept in unterschiedlichen Produktkategorien können wir Ressourcen schonen und Klima sowie Umwelt schützen.“

Jens Oldenburg, Geschäftsführer Stiftung Initiative Mehrweg: „Mehrweg ist unglaublich vielseitig und bietet individuelle Lösungen, die für das Erreichen der Klimaschutzziele sowie die Reduzierung von Müllbergen notwendig sind. Mit dem Treffpunkt Mehrweg haben wir die einzigartige Gelegenheit, viele dieser Mehrweglösungen an einem Ort zu erleben und sich über ihre ökonomischen und ökologischen Vorteile auszutauschen.“

Henriette Schneider, Geschäftsführerin Pro Mehrweg: „Das Thema erfährt durch die EU-Verpackungsverordnung aktuell politischen Rückenwind. Nun gilt es, Mehrweg mehr Sichtbarkeit zu verleihen. Dafür bietet der Treffpunkt Mehrweg die perfekte Bühne, da er Akteure, Innovationen und Zukunftschancen in den Fokus rückt. Als Verband, der sich seit über 40 Jahren für das deutsche Getränke-Mehrwegsystem einsetzt, unterstützen wir die Veranstaltung gerne.“

Lothar Menge, Geschäftsführer COPA Systeme: „Mehrweg ist mehr als nur eine Verpackungsart: Es sichert Profil und Mehrwerte für die gesamte Wertschöpfungskette der Getränkebranche. Digitalisierung vernetzt, beschleunigt und unterstützt, Mehrweg zukunftsfähig zu machen.“

„Ich freue mich sehr, dass so viele herausragende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ihre Teilnahme zugesagt haben“, betont Torsten Hiller. „Das zeigt, wie wichtig und zukunftsweisend die Themen rund um Mehrwegsysteme für unsere Branche sind – und welche Dynamik dahintersteht.“

Verbandsübergreifende Zusammenarbeit

Der Treffpunkt Mehrweg wird von LOGIPACK moderiert und mit Partnerverbänden aus dem Mehrwegbereich entwickelt – darunter der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V., Die Stiftung Initiative Mehrweg, Pro Mehrweg und der Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels e.V. und dem Arbeitskreis Mehrweg. Das Konzept basiert auf der erfolgreichen Logistik Lounge, die in den Jahren 2023 und 2024 auf der BrauBeviale von insgesamt mehr als 2.000 Personen besucht wurde.

Weitere Infos unter: www.treffpunktmehrweg.com

Kontakt für die Redaktionen:

Nicolas Schiffler
Referent für Öffentlichkeitsarbeit | Pressesprecher
E-Mail: Schiffler@bv-gfgh.de
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