Großhandel im April weiter auf der Überholspur

Großhandel im April weiter auf der Überholspur

Das Jahr 2026 läuft richtig gut – könnte man meinen, wenn diese Zeitspanne isoliert betrachtet wird: Im April steigen die Umsätze gegenüber März um 11,2 Prozent (nominal plus 11,4 Prozent).

Der Vorjahresvergleich fällt hingegen negativ aus: Der Getränkefachgroßhandel schließt den März 2026 mit einer realen Veränderung von minus 4,4 Prozent (nominal minus 2,9 Prozent) ab.​

Quelle: Statistisches Bundesamt

Bierabsatz im Mai weiter im Minus

Bierabsatz im Mai weiter im Minus

Nach dem Erdrutsch im April, präsentiert sich der Bierabsatz auch im Mai 2026 wieder mit den gewohnten Sorgenfalten. Mit einem Minus von 7,5 Prozent verschlechtern sich die Zahlen deutlich. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz schafft es nicht aus der Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 8,4 Prozent im Vergleich zum April 2026. Auch der Export sorgt für lange Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat verliert er 3,4 Prozent.

Der langjährige Trend setzt sich fort: Auch im Mai konnte weniger Bier abgesetzt werden als im selben Monat des Vorjahres. Ein Minus von 7,5 Prozent insgesamt bzw. 8,4 Prozent bei den steuerpflichtigen Mengen bedeutet mehr als eine halbe Million Hektoliter weniger als im Mai 2025. Insgesamt fehlen somit knapp 1,5 Millionen Hektoliter oder 3,9 bzw. 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Selbst die Ausfuhren liegen im Mai dieses Jahres zurück: Ein Rückgang von 3,4 Prozent lässt den Vorsprung zum Vorjahr auf 1,5 Prozent schmelzen.

Sachsen-Anhalt vermeldet ein Plus von 5,8 Prozent und führen damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Bayern mit einem Verlust von 1,6 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 32,6 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Gastgewerbe auch im April mit einem Plus

Gastgewerbe auch im April mit einem Plus

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im April 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 2,2 Prozent (nominal plus 2,8 Prozent) mehr umgesetzt als im März 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 7,2 Prozent und nominal ein Plus von 0,6 Prozent.

Die Umsatzdaten im Überblick:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vormonat real um 2,2 Prozent (nominal plus 2,8 Prozent) gestiegen.
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht ein Umsatzplus von 3 Prozent (nominal plus 3,3 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Im Vergleich zum März 2026 steigt der reale Umsatz um 7,3 Prozent (nominal plus 7,7 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzplus von 1 Prozent (nominal plus 1,4 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Gegenüber März 2026 kommt die Branche im April 2026 auf einen realen Umsatzgewinn von 2,7 Prozent (nominal ein Plus von 4,2 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Vormonat verbucht die Branche ein reales Minus von 6 Prozent (nominal minus 5,5 Prozent).

 

Kumulierte Zahlen im Überblick: 

Kumuliert betrachtet ergeben sich folgende Daten für die bisherigen Monate im Jahr 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2025:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe sinkt real 5,5 Prozent (nominal plus 1,9 Prozent).
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht einen realen Umsatzrückgang von 7,1 Prozent (nominal ein Plus von 2 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Die Branche kommt auf ein reales Minus von 3,8 Prozent (nominal plus 1,1 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Minus von 6,3 Prozent (nominal ein Plus von 1,8 Prozent).
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Der reale Umsatz der Branche sinkt um 4 Prozent (nominal plus 1,9 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Kumuliert betrachtet, verbucht die Branche einen realen Umsatzverlust von 3,3 Prozent (nominal plus 1,2 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Bundesamt

Großhandel macht im März großen Sprung nach vorne

Großhandel macht im März großen Sprung nach vorne

Das Jahr 2026 fängt an sich zu stabilisieren: Im März steigen die Umsätze gegenüber Februar um 23 Prozent (nominal plus 22,9 Prozent).

Der Vorjahresvergleich fällt ebenfalls positiv aus: Der Getränkefachgroßhandel schließt den Februar 2026 mit einer realen Veränderung von 9,2 Prozent (nominal plus 10,9 Prozent) ab.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Bierabsatz im Mai weiter im Minus

Bierabsatz zeigt im April gewohntes Bild und rutscht wieder ab

Nach den sehr erfreulichen Zahlen im März, präsentiert sich der Bierabsatz im April 2026 wieder mit gewohnten Sorgenfalten. Mit einem Minus von 7,1 Prozent verschlechtern sich die Zahlen deutlich. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz schafft es nicht aus der Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 8 Prozent im Vergleich zum März 2026. Auch der Export sorgt für lange Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat verliert er 2,7 Prozent.

Nach den positiven Zahlen im März zeigt der April leider wieder das seit über zwei Jahren bekannte Bild: Ein deutliches Minus zum Vorjahresmonat – insgesamt fehlen 7,1 Prozent bzw. 500.000 Hektoliter. Bei annähernd derselben Menge sind es steuerpflichtig sogar 8,0 Prozent. Einzig der Export befindet sich mit 3,0 Prozent im Plus, wenngleich auch hier im April 2,7 Prozent verloren gingen. Die Kategorie Biermix verlor 7,5 Prozent und liegt nun bei einem Minus von knapp 6 Prozent.

Beim Blick auf die einzelnen Bundesländer zeigt sich ein höchst unterschiedliches Bild. Während etwa Hessen (-37 %) und Niedersachsen/Bremen (-27 %) massive Einbußen vermelden, liegen Berlin (+6 %) und Thüringen (+18 %) beim Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im Plus.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Gastgewerbe auch im April mit einem Plus

Gastgewerbe steigt im März deutlich an

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im März 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 13,5 Prozent (nominal plus 14,5 Prozent) mehr umgesetzt als im Februar 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 5,9 Prozent und nominal ein Plus von 1,6 Prozent.

Die Umsatzdaten im Überblick:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vormonat real um 13,5 Prozent (nominal plus 14,5 Prozent) gestiegen.
  • Gaststätten:Das Gaststättengewerbe verbucht ein Umsatzplus von 13,9 Prozent (nominal plus 14,2 Prozent).
  • Schankwirtschaften:Im Vergleich zum Februar 2026 steigt der reale Umsatz um 10,1 Prozent (nominal plus 10,6 Prozent).
  • Gastronomie:Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzplus von 12,8 Prozent (nominal plus 13,2 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten:Gegenüber Februar 2026 kommt die Branche im März 2026 auf einen realen Umsatzgewinn von 14,4 Prozent (nominal ein Plus von 17,3 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Vormonat verbucht die Branche ein reales Plus von 9,5 Prozent (nominal plus 9,7 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Bundesamt