Großhandel verliert im Mai an Umsatz

Großhandel verliert im Mai an Umsatz

Das Jahr 2026 lief für den Getränkefachgroßhandel bisher ganz in Ordnung, muss nun aber eine weitere Delle einstecken: Im Mai sinken die Umsätze gegenüber April um 2,4 Prozent (nominal minus 2,4 Prozent).

Der Vorjahresvergleich fällt hingegen deutlich negativ aus: Der Getränkefachgroßhandel schließt den Mai 2026 mit einer realen Veränderung von minus 5,1 Prozent (nominal minus 3,8 Prozent) ab.

Quelle: Statistisches Bundesamt

No results found.
Bierabsatz steigt im Juni deutlich an

Bierabsatz steigt im Juni deutlich an

Nach zuletzt wieder schwächeren Monaten präsentiert sich der Bierabsatz im Juni 2026 plötzlich wie verwandelt. Mit einem Plus von 5,2 Prozent verbessern sich die Zahlen deutlich. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz schafft es etwas aus der Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) gewinnt dieser 5,7 Prozent im Vergleich zum Mai 2026. Auch der Export sorgt für lächelnde Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er 3,7 Prozent.

Nach dem März ist der Juni bereits der zweite Monat in diesem Jahr, der bessere Absatzzahlen als der Vorjahresmonat präsentiert. Ursache hierfür dürfte weniger die Fußball-WM in Übersee gewesen sein, sondern vielmehr die außerordentlich warmen Temperaturen, die der Juni ganz Deutschland mit Ausnahme des äußersten Ostens beschert hat. 5,2 Prozent insgesamt bzw. 5,7 Prozent national bedeuten 400.000 bzw. 350.000 Hektoliter mehr als im Juni 2025.

Aufgelaufen liegt das Jahr dennoch weiterhin deutlich im Minus: 2,2 Prozent unter dem Vorjahr bedeuten für den Gesamtabsatz einen Verlust von 850.000 Hektolitern. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Beim Inlandsabsatz fehlen 3,1 Prozent oder gut 1.000.000 Hektoliter. Einzig die Ausfuhren gestalten sich positiv und liegen zum Halbjahr mit 140.000 Hektolitern 2,0 Prozent im Plus.

Bayern vermeldet ein Plus von 10,8 Prozent und führen damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgen Rheinland-Pfalz und das Saarland mit einem Gewinn von 10,1 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 28,4 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

No results found.
Gastgewerbe im Mai weiter mit erfreulichen Ergebnissen

Gastgewerbe im Mai weiter mit erfreulichen Ergebnissen

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Mai 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 11,4 Prozent (nominal plus 11,7 Prozent) mehr umgesetzt als im April 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 5,7 Prozent und nominal gab es keine Veränderung. 

Die Umsatzdaten im Überblick:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vormonat real um 11,4 Prozent (nominal plus 11,7 Prozent) gestiegen.
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht ein Umsatzplus von 10,5 Prozent (nominal plus 10,6 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Im Vergleich zum April 2026 steigt der reale Umsatz um 11,6 Prozent (nominal plus 11,9 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzplus von 8,8 Prozent (nominal plus 8,9 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Gegenüber April 2026 kommt die Branche im Mai 2026 auf einen realen Umsatzgewinn von 16,2 Prozent (nominal ein Plus von 17,2 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Vormonat verbucht die Branche ein reales Plus von 3,4 Prozent (nominal plus 2,1 Prozent).

Kumulierte Zahlen im Überblick: 

Kumuliert betrachtet ergeben sich folgende Daten für die bisherigen Monate im Jahr 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2025:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe sinkt real 5,6 Prozent (nominal plus 1,4 Prozent).
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht einen realen Umsatzrückgang von 6,9 Prozent (nominal ein Plus von 2,1 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Die Branche kommt auf ein reales Minus von 3,8 Prozent (nominal plus 0,9 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Minus von 6,4 Prozent (nominal ein Plus von 1,7 Prozent).
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Der reale Umsatz der Branche sinkt um 3,9 Prozent (nominal plus 0,9 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Kumuliert betrachtet, verbucht die Branche einen realen Umsatzverlust von 4,3 Prozent (nominal plus 0,1 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Bundesamt

No results found.
Großhandel verliert im Mai an Umsatz

Großhandel im April weiter auf der Überholspur

Das Jahr 2026 läuft richtig gut – könnte man meinen, wenn diese Zeitspanne isoliert betrachtet wird: Im April steigen die Umsätze gegenüber März um 11,2 Prozent (nominal plus 11,4 Prozent).

Der Vorjahresvergleich fällt hingegen negativ aus: Der Getränkefachgroßhandel schließt den März 2026 mit einer realen Veränderung von minus 4,4 Prozent (nominal minus 2,9 Prozent) ab.​

Quelle: Statistisches Bundesamt

No results found.

Bierabsatz im Mai weiter im Minus

Bierabsatz im Mai weiter im Minus

Nach dem Erdrutsch im April, präsentiert sich der Bierabsatz auch im Mai 2026 wieder mit den gewohnten Sorgenfalten. Mit einem Minus von 7,5 Prozent verschlechtern sich die Zahlen deutlich. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz schafft es nicht aus der Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 8,4 Prozent im Vergleich zum April 2026. Auch der Export sorgt für lange Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat verliert er 3,4 Prozent.

Der langjährige Trend setzt sich fort: Auch im Mai konnte weniger Bier abgesetzt werden als im selben Monat des Vorjahres. Ein Minus von 7,5 Prozent insgesamt bzw. 8,4 Prozent bei den steuerpflichtigen Mengen bedeutet mehr als eine halbe Million Hektoliter weniger als im Mai 2025. Insgesamt fehlen somit knapp 1,5 Millionen Hektoliter oder 3,9 bzw. 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Selbst die Ausfuhren liegen im Mai dieses Jahres zurück: Ein Rückgang von 3,4 Prozent lässt den Vorsprung zum Vorjahr auf 1,5 Prozent schmelzen.

Sachsen-Anhalt vermeldet ein Plus von 5,8 Prozent und führen damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Bayern mit einem Verlust von 1,6 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 32,6 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

No results found.

Gastgewerbe im Mai weiter mit erfreulichen Ergebnissen

Gastgewerbe auch im April mit einem Plus

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im April 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 2,2 Prozent (nominal plus 2,8 Prozent) mehr umgesetzt als im März 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 7,2 Prozent und nominal ein Plus von 0,6 Prozent.

Die Umsatzdaten im Überblick:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vormonat real um 2,2 Prozent (nominal plus 2,8 Prozent) gestiegen.
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht ein Umsatzplus von 3 Prozent (nominal plus 3,3 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Im Vergleich zum März 2026 steigt der reale Umsatz um 7,3 Prozent (nominal plus 7,7 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzplus von 1 Prozent (nominal plus 1,4 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Gegenüber März 2026 kommt die Branche im April 2026 auf einen realen Umsatzgewinn von 2,7 Prozent (nominal ein Plus von 4,2 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Vormonat verbucht die Branche ein reales Minus von 6 Prozent (nominal minus 5,5 Prozent).

 

Kumulierte Zahlen im Überblick: 

Kumuliert betrachtet ergeben sich folgende Daten für die bisherigen Monate im Jahr 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2025:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe sinkt real 5,5 Prozent (nominal plus 1,9 Prozent).
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht einen realen Umsatzrückgang von 7,1 Prozent (nominal ein Plus von 2 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Die Branche kommt auf ein reales Minus von 3,8 Prozent (nominal plus 1,1 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Minus von 6,3 Prozent (nominal ein Plus von 1,8 Prozent).
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Der reale Umsatz der Branche sinkt um 4 Prozent (nominal plus 1,9 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Kumuliert betrachtet, verbucht die Branche einen realen Umsatzverlust von 3,3 Prozent (nominal plus 1,2 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Bundesamt

No results found.