Großhandel startet mit dickem Minus ins neue Jahr

Großhandel startet mit dickem Minus ins neue Jahr

Beim Großhandel heißt es Trübsal blasen: Im Januar sinken die Umsätze gegenüber Dezember 2025 um 24,1 Prozent (nominal minus 23,8 Prozent).

Der Vorjahresvergleich fällt ebenfalls schlecht aus: Der Getränkefachgroßhandel schließt den Januar 2026 mit einem realen Minus von 1,6 Prozent (nominal plus 1,0 Prozent) ab.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Trotz schwachem Jahresstart: Bierexporte im Februar machen Hoffnung

Trotz schwachem Jahresstart: Bierexporte im Februar machen Hoffnung

Der Trend bleibt bestehen: Auch im Februar präsentieren sich die Absatzzahlen tiefrot. Mit einem Minus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vormonat verschlechtern sich die Zahlen weiterhin – aber immerhin nicht mehr so dramatisch. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz zeigt sich ein ähnliches Bild: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 6,9 Prozent im Vergleich zum ebenfalls mauen Januar 2026. Der Export hingegen sorgt für freudestrahlende Gesichter und neue Hoffnung: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er 17,6 Prozent hinzu.

Während sich die Ausfuhren im Januar ähnlich schwach präsentierten wie der Inlandsabsatz, zeigt der Februar ein deutlich anderes Bild: National fehlen 300.000 Hektoliter bzw. 6,9 Prozent. Die Ausfuhren in die EU legten im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 100.000 Hektoliter bzw. 21,8 Prozent zu. Auch die Exporte in Drittstaaten konnten mit ca. 60.000 Hektoliter bzw. 12,8 Prozent verlorenes Terrain gutmachen. Insgesamt liegen die Ausfuhren mit 5,4 Prozent bzw. 100.000 Hektolitern im Plus, während im Inland bereits wieder 850.000 Hektoliter bzw. 9,4 Prozent fehlen. Es scheint, als ob sich die externen Märkte trotz der aktuellen globalen Verwerfungen langsam wieder konsolidieren, während der Absatz in Deutschland seit mehr als eineinhalb Jahren nicht aus der Abwärtsspirale kommt.

Die Aussichten für das Frühjahr sind trübe: Der Iran-Krieg und die Sorge vor steigenden Energiepreisen belasten die Stimmung der deutschen Verbraucher spürbar. So sank das GfK-Barometer für das Konsumklima im April auf minus 28 Punkte und damit um 3,2 Zähler gegenüber dem Vormonat. Laut GfK ist die Kauflaune noch relativ stabil, allerdings trüben sich die Erwartungen der Verbraucher an ihr künftiges Einkommen und die Konjunktur spürbar ein. Vor diesem Hintergrund sind Diskussionen über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer das vollkommen falsche Signal. Laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) befindet sich der Konsum bereits heute „in einer Schockstarre“. Dringend notwendig ist deshalb die Umsetzung der angekündigten Entlastungen für Privatverbraucher und Unternehmen, anstatt eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 19 auf 21 Prozent zu diskutieren.

Bayern vermeldet ein Plus von 1,7 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Sachsen mit einem Gewinn von 0,8 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 43,5 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Gastgewerbe startet gedämpft ins neue Jahr

Gastgewerbe startet gedämpft ins neue Jahr

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Januar 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 20,6 Prozent (nominal minus 17,5 Prozent) weniger umgesetzt als im Dezember 2025. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 4,4 Prozent und nominal ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Umsatzdaten im Überblick:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vormonat real um 20,6 Prozent (nominal minus 17,5 Prozent) gesunken.
  • Gaststätten:Das Gaststättengewerbe verbucht ein Umsatzminus von 23,2 Prozent (nominal minus 17,9 Prozent).
  • Schankwirtschaften:Im Vergleich zum Dezember 2025 sinkt der reale Umsatz um 27,9 Prozent (nominal minus 26,6 Prozent).
  • Gastronomie:Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzminus von 20 Prozent (nominal minus 15,6 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten:Gegenüber Dezember 2025 kommt die Branche im Januar 2026 auf einen realen Umsatzverlust von 21,6 Prozent (nominal ein Minus von 21,5 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Vormonat verbucht die Branche ein reales Minus von 8,6 Prozent (nominal minus 6,7 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Bundesamt

Trotz schwachem Jahresstart: Bierexporte im Februar machen Hoffnung

Bierabsatz: Dry January sorgt für miesen Start ins Jahr 2026

Der Trend setzt sich in 2026 fort: Auch im Januar präsentieren sich die Absatzzahlen tiefrot. Mit einem Minus von 11,9 Prozent gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 verschlechtern sich die Zahlen weiterhin. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz sieht es nicht anders aus. Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 12,6 Prozent im Vergleich zum ebenfalls mauen Dezember 2025. Der Export sorgt ebenfalls für Sorgenfalten: Im Vergleich zum Vormonat verliert er 8,4 Prozent.

Wer glaubt, dass gesellschaftliche Strömungen wie der „Dry January” lediglich temporäre Erscheinungen sein könnten, sieht sich angesichts der Absatzzahlen des Januars mit dem Beweis des Gegenteils konfrontiert. So fehlen bereits im ersten Monat des Jahres insgesamt mehr als 650.000 hl, was einem Rückgang von 11,9 Prozent entspricht. Steuerpflichtig sind es knapp 600.000 Hektoliter, was einem Minus von 12,6 Prozent entspricht. Die Differenz von 75.000 hl ergibt bei den Ausfuhren einen Fehlbetrag von 8,4 Prozent. Der Januar war vergleichsweise kalt, aber das reicht als Erklärung nicht aus. Der Januar 2025 als Referenzmonat war mit einem Rückgang von 1,7 Prozent noch vergleichsweise stabil.

Sachsen-Anhalt vermeldet ein Plus von 28 Prozent und führen damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgen Rheinland-Pfalz und das Saarland mit einem Verlust von 0,1 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 50 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Großhandel startet mit dickem Minus ins neue Jahr

Großhandelsumsatz steigt im Dezember an

Der Großhandel mit einem Lichtblick zum Jahresende: Im Dezember steigen die Umsätze gegenüber November um 14,3 Prozent (nominal plus 14,3 Prozent).

Der Vorjahresvergleich fällt hingegen schlecht aus: Der Getränkefachgroßhandel schließt den Dezember 2025 mit einem realen Minus von 4,5 Prozent (nominal minus 1,9 Prozent) ab.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Gastgewerbe startet gedämpft ins neue Jahr

Gastgewerbe mit Aufschwung am Jahresende

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Dezember 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 2,6 Prozent (nominal plus 3 Prozent) mehr umgesetzt als im November 2025. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 2,2 Prozent und erreichte nominal ein Plus von 1,3 Prozent.

Die Umsatzdaten im Überblick:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vormonat real um 2,6 Prozent (nominal plus 3 Prozent) gesunken.
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht ein Umsatzplus von 8 Prozent (nominal plus 8,1 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Im Vergleich zum November 2025 steigt der reale Umsatz um 9 Prozent (nominal plus 9,2 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Umsatzplus von 4,9 Prozent (nominal plus 5 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Gegenüber November 2025 kommt die Branche im Dezember 2025 auf einen realen Umsatzverlust von 1,2 Prozent (nominal ein Minus von 1,2 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Vormonat verbucht die Branche ein reales Minus von 5,5 Prozent (nominal minus 5,4 Prozent).

 Kumulierte Zahlen im Überblick:

Kumuliert betrachtet ergeben sich folgende Daten für die bisherigen Monate im Jahr 2025 im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2024:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe sinkt real um 3,2 Prozent (nominal plus 0,2 Prozent).
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe verbucht einen realen Umsatzrückgang von 3,9 Prozent (nominal ein Minus von 0,2 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Die Branche kommt auf ein reales Minus von 5,6 Prozent (nominal minus 2 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein reales Minus von 3,6 Prozent (nominal ein Plus von 0,2 Prozent).
  • Hotels und sonstige Beherbergungsstätten: Der reale Umsatz der Branche sinkt um 2,6 Prozent (nominal plus 0,3 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Kumuliert betrachtet, verbucht die Branche einen realen Umsatzverlust von 2,4 Prozent (nominal plus 1,8 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Bundesamt