Pressemitteilung „Nachhaltige Getränkelogistik“ wird zum Erfolgsfaktor  für die Getränkewirtschaft

Pressemitteilung „Nachhaltige Getränkelogistik“ wird zum Erfolgsfaktor für die Getränkewirtschaft

Das diesjährige Symposium zur Getränkelogistik zeigte eindrucksvoll, wie Hersteller, Handel und Dienstleister durch nachhaltige Konzepte auch kurzfristig erheblich Kosten reduzieren können. 

Am 6. Oktober 2022 fand in Köln auf Einladung der Logistikberatung Huesch & Partner sowie des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH) das Symposium „Nachhaltige Getränkelogistik“ statt.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier:

Unser Verbandsorgan GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL hat in seiner Ausgabe 11/2022 einen interessanten Artikel dazu verfasst.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier:

Positionspapier der Verbändeinitiative Verkehrsentlastung

Positionspapier der Verbändeinitiative Verkehrsentlastung

Klimaschutz im Verkehrssektor stärken – zulässiges Lkw-Gesamtgewicht angleichen

Die „Initiative Verkehrsentlastung – 44 Tonnen für eine zukunftsweisende Logistik“ besteht aktuell aus 28 Verbänden, die sich branchenübergreifend für eine Angleichung des zulässigen Gesamtgewichts bei Lkw einsetzen, um so die Klima- und Umweltziele der Bundespolitik zu unterstützen. Auch gegenüber der neuen Bundesregierung werden wir gemeinsam mit dieser Initiative unsere Forderungen vortragen, um so den Klimaschutz im Verkehrssektor zu stärken.

Deutschland muss seine Treibhausgasemissionen senken, um die Klimaschutzziele einzuhalten. Allein im Verkehrssektor müssen die CO2-Emissionen bis 2030 um mehr als 40 Prozent gegenüber 2018 gesenkt werden. Dabei wird die im Rahmen des Europäischen Green Deals beabsichtigte Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf Null bis 2050 den Druck zur schnellen Realisierung von CO2-Einsparungen noch erhöhen. Für die Erreichung dieses Ziels sind im Bereich der Mobilität neue Antriebstechnologien und eine Stärkung der Verkehrsträger Bahn und Binnenschiff erforderlich – beides wird allerdings erst mittel- bis längerfristig realisierbar sein.

Eine schnell wirksame Maßnahme wäre hingegen die Anhebung des zulässigen Lkw-Gesamtgewichts auf das heute im Kombinierten Verkehr erlaubte Niveau von 44 Tonnen, denn so könnten jährlich mehrere Millionen Transporte und damit erhebliche Mengen CO2 eingespart werden.

Die Angleichung des zulässigen Gesamtgewichts von Lkw auf 44 Tonnen…

  • ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz: Der CO2-Ausstoß Deutschlands könnte schnell und für die öffentliche Hand kostenneutral um rund 1 bis 2 Mio. Tonnen jährlich reduziert werden.
  • entlastet das deutsche Straßennetz: Durch die Verringerung der Zahl der Fahrten wird die Staubelastung auf den Straßen spürbar reduziert.
  • verringert Wettbewerbsverzerrungen: In zahlreichen europäischen Ländern liegt das zulässige Lkw-Gesamtgewicht teilweise deutlich über den hierzulande erlaubten 40 Tonnen.
  • reduziert Engpässe im Logistiksektor: Durch die niedrigere Zahl an Transporten wird der bereits heute spürbare, demografisch bedingte Mangel an Lkw-Fahrern abgemildert.
  • führt nicht zu signifikanten Mehrbelastungen: Bei einer streckenbezogenen Prüfung insbesondere der Brückeninfrastruktur ist kein verstärkter Verschleiß der Infrastruktur zu erwarten.

Im gemeinsamen Positionspapier werden die Vorteile einer Anpassung des zulässigen Lkw-Gesamtgewichts erläutert.

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