Bierabsatz im August: Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Bierabsatz im August: Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Nach einem insgesamt durchwachsenen Sommer steigt der Bierabsatz im August 2026 immerhin etwas. Mit einem Plus von 0,4 Prozent verbessern sich die Zahlen ein wenig im Vergleich zum Vormonat. Der steuerpflichtige Bierabsatz hingegen, kommt nicht aus der Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 1,2 Prozent gegenüber dem Juli 2026. Immerhin der Export sorgt für lächelnde Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er starke 8,3 Prozent.

Während der Gesamtabsatz der Brauereien im August noch leicht um 0,4 % gestiegen ist, steht beim Inlandsabsatz unter dem Strich ein Minus von 1,2 %. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es 14,4 %. In absoluten Zahlen lag der Gesamtbierabsatz im August 2026 bei 6,64 Millionen Hektolitern (hl), der Inlandsabsatz bei 5,39 Millionen hl. Der Export erholt sich weiter und verzeichnet ein Plus von 8,1 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Innerhalb der EU liegt der Zuwachs sogar bei 9,9 %, in Drittstaaten immerhin noch bei 6,7 %.

In der Gesamtbewertung ist festzustellen, dass das schlechte Konsumklima, die von innen- und außenpolitischen Krisen getriebene Kaufzurückhaltung der Verbraucher und die anhaltende Konjunkturflaute weiterhin voll auf den Bierabsatz und das Gastronomie-Geschäft durchschlagen. Die Zahl der Sonnenstunden war im August praktisch identisch mit 2025, während die Durchschnittstemperatur deutlich höher lag. Wettertechnisch waren die Voraussetzungen für einen guten Bierabsatz im August 2026 somit mindestens ebenso gut wie im Vorjahr.

Sachsen vermeldet ein Plus von 11,7 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Bayern mit einem Gewinn von 6,3 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 26,8 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Bierabsatz im August: Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Nach dem Aufschwung beim Bierabsatz kommt die Ernüchterung im Juli

Nach einem starken Juni fällt der Bierabsatz im Juli 2026 wieder in alte Muster. Mit einem Minus von 1,6 Prozent verschlechtern sich die Zahlen wieder. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz rutscht wieder in die Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 2,1 Prozent im Vergleich zum Juni 2026. Immerhin der Export sorgt für lächelnde Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er 0,4 Prozent.

Anders als von vielen erhofft, zeigt der Juliabsatz kein positives Bild. Zwar lagen die Temperaturen bundesweit über dem langjährigen Mittel, doch insbesondere im Norden war das Wetter sehr unbeständig, während es im Süden äußerst heiß war. Gegenüber dem bereits mit -4,1 Prozent bzw. -4,8 Prozent unbefriedigenden Vorjahresmonat fehlen erneut 1,6 Prozent beim Gesamtabsatz und 2,1 Prozent beim steuerpflichtigen Absatz. Insgesamt liegt der Absatz mit -2,1 Prozent und im Inland mit -2,9 Prozent gut eine Million Hektoliter unter dem Vorjahr. Einzig die Ausfuhren liegen mit einem Plus von 0,4 Prozent denkbar knapp über dem Jahr 2025: Mit 1,7 Prozent stehen hier Ende Juli knapp 150.000 Hektoliter mehr in der Statistik als zur selben Zeit ein Jahr zuvor.

Sachsen-Anhalt vermeldet ein Plus von 17,3 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Mecklenburg-Vorpommern mit einem Gewinn von 9,9 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 38,6 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Bierabsatz steigt im Juni deutlich an

Bierabsatz steigt im Juni deutlich an

Nach zuletzt wieder schwächeren Monaten präsentiert sich der Bierabsatz im Juni 2026 plötzlich wie verwandelt. Mit einem Plus von 5,2 Prozent verbessern sich die Zahlen deutlich. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz schafft es etwas aus der Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) gewinnt dieser 5,7 Prozent im Vergleich zum Mai 2026. Auch der Export sorgt für lächelnde Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er 3,7 Prozent.

Nach dem März ist der Juni bereits der zweite Monat in diesem Jahr, der bessere Absatzzahlen als der Vorjahresmonat präsentiert. Ursache hierfür dürfte weniger die Fußball-WM in Übersee gewesen sein, sondern vielmehr die außerordentlich warmen Temperaturen, die der Juni ganz Deutschland mit Ausnahme des äußersten Ostens beschert hat. 5,2 Prozent insgesamt bzw. 5,7 Prozent national bedeuten 400.000 bzw. 350.000 Hektoliter mehr als im Juni 2025.

Aufgelaufen liegt das Jahr dennoch weiterhin deutlich im Minus: 2,2 Prozent unter dem Vorjahr bedeuten für den Gesamtabsatz einen Verlust von 850.000 Hektolitern. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Beim Inlandsabsatz fehlen 3,1 Prozent oder gut 1.000.000 Hektoliter. Einzig die Ausfuhren gestalten sich positiv und liegen zum Halbjahr mit 140.000 Hektolitern 2,0 Prozent im Plus.

Bayern vermeldet ein Plus von 10,8 Prozent und führen damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgen Rheinland-Pfalz und das Saarland mit einem Gewinn von 10,1 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 28,4 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Bierabsatz im August: Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Bierabsatz im Mai weiter im Minus

Nach dem Erdrutsch im April, präsentiert sich der Bierabsatz auch im Mai 2026 wieder mit den gewohnten Sorgenfalten. Mit einem Minus von 7,5 Prozent verschlechtern sich die Zahlen deutlich. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz schafft es nicht aus der Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 8,4 Prozent im Vergleich zum April 2026. Auch der Export sorgt für lange Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat verliert er 3,4 Prozent.

Der langjährige Trend setzt sich fort: Auch im Mai konnte weniger Bier abgesetzt werden als im selben Monat des Vorjahres. Ein Minus von 7,5 Prozent insgesamt bzw. 8,4 Prozent bei den steuerpflichtigen Mengen bedeutet mehr als eine halbe Million Hektoliter weniger als im Mai 2025. Insgesamt fehlen somit knapp 1,5 Millionen Hektoliter oder 3,9 bzw. 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Selbst die Ausfuhren liegen im Mai dieses Jahres zurück: Ein Rückgang von 3,4 Prozent lässt den Vorsprung zum Vorjahr auf 1,5 Prozent schmelzen.

Sachsen-Anhalt vermeldet ein Plus von 5,8 Prozent und führen damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Bayern mit einem Verlust von 1,6 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 32,6 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Bierabsatz im August: Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Bierabsatz zeigt im April gewohntes Bild und rutscht wieder ab

Nach den sehr erfreulichen Zahlen im März, präsentiert sich der Bierabsatz im April 2026 wieder mit gewohnten Sorgenfalten. Mit einem Minus von 7,1 Prozent verschlechtern sich die Zahlen deutlich. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz schafft es nicht aus der Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 8 Prozent im Vergleich zum März 2026. Auch der Export sorgt für lange Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat verliert er 2,7 Prozent.

Nach den positiven Zahlen im März zeigt der April leider wieder das seit über zwei Jahren bekannte Bild: Ein deutliches Minus zum Vorjahresmonat – insgesamt fehlen 7,1 Prozent bzw. 500.000 Hektoliter. Bei annähernd derselben Menge sind es steuerpflichtig sogar 8,0 Prozent. Einzig der Export befindet sich mit 3,0 Prozent im Plus, wenngleich auch hier im April 2,7 Prozent verloren gingen. Die Kategorie Biermix verlor 7,5 Prozent und liegt nun bei einem Minus von knapp 6 Prozent.

Beim Blick auf die einzelnen Bundesländer zeigt sich ein höchst unterschiedliches Bild. Während etwa Hessen (-37 %) und Niedersachsen/Bremen (-27 %) massive Einbußen vermelden, liegen Berlin (+6 %) und Thüringen (+18 %) beim Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im Plus.

Quelle: Deutscher Brauer Bund