Inlandsbierabsatz sinkt im Juli um weitere 6 Prozent

Inlandsbierabsatz sinkt im Juli um weitere 6 Prozent

Die deutschen Brauer erzielen beim Inlandsbierabsatz im Juli ein Minus von 6,0 Prozent im Vergleich zu 2019. Der Bierexport erholt sich von seinen dramatischen Verlusten und steigt um 3,4 Prozent. Daraus ergibt sich ein Minus von 4,4 Prozent beim Gesamtbierabsatz. Dieser zeigt wie gewohnt große Unterschiede zwischen den Bundesländern. So erzielt Hessen ein Absatzminus von 21,2 Prozent und Sachsen-Anhalt ein erfreuliches Plus von 9,9 Prozent. Biermischgetränke sinken bundesweit um deutliche 15,9 Prozent.

Kumuliert betrachtet sinkt der Gesamtbierabsatz einschließlich Juli 2020 um 6,2 Prozent, die Ausfuhr um 7,5 Prozent sowie der Inlandsabsatz um 6,0 Prozent. In den Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke wie immer unberücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Druckversion als PDF

 

Inlandsbierabsatz sinkt im Juli um weitere 6 Prozent

Brauereien befinden sich weiterhin in Krise und der gastronomieorientierte Fachgroßhandel leidet mit

Die Gastronomie- und Veranstaltungsbranche wurde besonders hart von den Auswirkungen der Corona-Krise getroffen. Weil Gastwirte und Veranstalter die wichtigsten Partner von Brauereien sind, kämpfen diese nach wie vor mit ausbleibenden Absätzen.

Im Juni verzeichnen die deutschen Brauer im Inland ein Minus von 1,8 Prozent im Vergleich zu 2019. Der Bierexport bricht um 2,2 Prozent ein. Der Export in EU-Staaten bleibt mit einem Minus von 17,8 Prozent weiter deutlich zurück. Aus den Zahlen ergibt sich ein Minus von 1,9 Prozent beim Gesamtbierabsatz. Dieser zeigt wie gewohnt große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Sachsen-Anhalt erzielt als eines von wenigen Bundesländern ein Absatzplus (15,0 Prozent). Hessen erleidet hingegen ein Minus von 22,4 Prozent. Biermischgetränke sinken bundesweit um 8,0 Prozent. Kumuliert betrachtet sinkt der Gesamtbierabsatz einschließlich Juni 2020 um 6,6 Prozent, die Ausfuhr um 9,6 Prozent sowie der Inlandsabsatz um 5,9 Prozent. In den Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke wie immer unberücksichtigt.

Es ist zu berücksichtigen, dass der Vergleichsmonat in 2019 sehr schwach war und die aktuellen Zahlen somit nur sehr bedingt Aufschluss über die derzeitige Situation geben. Die desaströsen Verluste beim Fassbier-Absatz sind trotz der wiedereröffneten Gastronomie – mit reduzierter Kapazität – nicht auszugleichen. Und auch bei großen Events und Feiern werden wir noch lange auf eine Rückkehr zur Normalität warten müssen. Es wird sich zeigen, wie die Lage das Konsumverhalten der Menschen verändert. Positiv ist, dass die Menschen noch immer Lust auf Bier haben. Das zeigt das rasante Wachstum im Segment der Flaschenbiere.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Druckversion als PDF

 

Inlandsbierabsatz sinkt im Juli um weitere 6 Prozent

Bierabsatz sinkt durch Corona-Auswirkungen weiter

Ausbleibende Absätze in der Gastronomie und bei Veranstaltungen sorgen auch im Mai für herbe Umsatzverluste beim Bier. Die deutschen Brauer verzeichnen im Inland ein Minus von 11,4 Prozent im Vergleich zu 2019. Das bedeutet einen Rückgang von 6,3 Millionen Hektolitern. Der Bierexport bricht um dramatische 20,2 Prozent ein. Daraus ergibt sich ein Minus von 13,0 Prozent beim Gesamtbierabsatz. Dieser zeigt wie gewohnt große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Niedersachsen/Bremen erzielt als einziges Bundesland ein Absatzplus von 3,3 Prozent. Alle weiteren verzeichnen rote Zahlen. Schleswig-Holstein/Hamburg muss ein Minus von 44,9 Prozent hinnehmen. Biermischgetränke sinken bundesweit um 1,2 Prozent.

Kumuliert betrachtet sinkt der Gesamtbierabsatz einschließlich Mai 2020 um 7,8 Prozent, die Ausfuhr um 11,3 Prozent sowie der Inlandsabsatz um 7,0 Prozent. In den Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke wie immer unberücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Druckversion als PDF

 

Inlandsbierabsatz sinkt im Juli um weitere 6 Prozent

Brauer verkaufen im April 1,3 Millionen Hektoliter weniger Bier

Die Coronakrise sorgt weiterhin für deutliche Umsatzverluste beim Bier. Die deutschen Brauer verkaufen im April 1,3 Millionen Hektoliter und somit 18,5 Prozent weniger Gerstensaft im Inland als im Vergleichsmonat im Vorjahr. Der Gesamtbierabsatz vermeldet ein Minus von 17,3 Prozent. Der Bierexport in EU-Länder bricht um 34,3 Prozent (278.373 Hektoliter) ein. Die Ausfuhr in Drittländer steigt bedingt durch den zeitlichen Vorsprung der Krisenentwicklung um 16,1 Prozent (106.411 Hektoliter). Der Gesamtbierabsatz zeigt wie gewohnt große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Thüringen erzielt als einziges Bundesland ein Absatzplus (4,3 Prozent), alle anderen Bundesländer verzeichnen rote Zahlen. Schleswig-Holstein/Hamburg muss sogar ein Minus von 54,9 Prozent verkraften. Biermischgetränke sinken bundesweit um 4,0 Prozent.

Kumuliert betrachtet sinkt der Gesamtbierabsatz einschließlich April 2020 um 6,2 Prozent, die Ausfuhr um 8,6 Prozent sowie der Inlandsabsatz um 5,7 Prozent. In den Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke wie immer unberücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Druckversion als PDF

 

Inlandsbierabsatz sinkt im Juli um weitere 6 Prozent

Bierabsatz: Export bricht im März durch Corona ein

Der Gesamtbierabsatz deutscher Brauereien vermeldet im März ein Minus von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Bierexport in EU-Länder bricht um 24,9 Prozent (182.000 Hektoliter) ein, die Ausfuhr in Drittländer um 3,6 Prozent (25.000 Hektoliter). Der Inlandsbierabsatz reduziert sich um marginale 0,2 Prozent, da der Lockdown in der deutschen Gastronomie erst Mitte März erfolgte. Der inländische Bierabsatz zeigt große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Während Schleswig-Holstein/Hamburg ein Minus von 26,7 Prozent verzeichnet, erwirtschaftet Berlin/Brandenburg ein Plus von 10,3 Prozent (bei Biermischgetränken allerdings Minus 25 Prozent). Bundesweit legen Biermischgetränke um 6,1 Prozent zu.

Kumuliert betrachtet sinkt der Gesamtbierabsatz einschließlich März 2020 um 1,5 Prozent, die Ausfuhr um 7,4 Prozent sowie der Inlandsabsatz um 0,2 Prozent. In den Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke wie immer unberücksichtigt. Im April erwarten Branchenexperten auch im Inland deutliche Absatzrückgänge.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Druckversion als PDF