Bierabsatz sinkt weiter

Bierabsatz sinkt weiter

Die Schwierigkeiten der Gastronomie infolge von Abstandregelungen, Personalmangel und unterschiedlichen G-Regelungen belasten den Bierabsatz neben der erneuten Absage vieler Events und schlechtem Wetter weiter.

Die deutschen Brauer erzielen im August ein Minus von 7,6 Prozent im Inland. Der Export erleidet den zweiten Monat in Folge ein Minus (4,1 Prozent), sodass sich ein Gesamtminus von 7,0 Prozent ergibt. Alle Bundesländer verzeichnen Absatzverluste, mit zum Teil großen Unterschieden (Hessen minus 22,2 Prozent und Schleswig-Holstein/Hamburg minus 0,3 Prozent). Biermischgetränke sinken im August bundesweit um deutliche 25,1 Prozent.

Der Gesamtbierabsatz sinkt kumuliert betrachtet bis August um 3,9 Prozent und der Inlandsabsatz um 5,5 Prozent. Das Exportgeschäft kann um 3,4 Prozent zulegen. In den aktuellen Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke wie immer unberücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Bierabsatz sinkt weiter

Bierabsatz enttäuscht im Juli

Nachdem der Juni mit einem Plus von ca. 10 Prozent noch Anlass zur Hoffnung gab, enttäuscht der Juli. Regnerisches Wetter und eine erfolglose Fußball-EM belasten den Bierabsatz neben weiterhin ausgefallenden Events.

Die deutschen Brauer erzielen im Juli ein Minus von 6,7 Prozent im Inland. Der Export erleidet seit Monaten das erste Mal ein Minus (9,5 Prozent), sodass sich ein Gesamtminus von 7,2 Prozent ergibt. Zwischen den Bundesländern liegt beim Gesamtabsatz wie gewohnt eine große Spannweite: Berlin/Brandenburg erleidet ein Minus von 20,3 Prozent, während Mecklenburg-Vorpommern als einziges Bundesland ein Plus verzeichnet (1,0 Prozent). Biermischgetränke sinken im Juli bundesweit um 2,9 Prozent.

Der Gesamtbierabsatz sinkt kumuliert betrachtet bis Juli um 3,4 Prozent und der Inlandsabsatz um 5,2 Prozent. Das Exportgeschäft legt hingegen um 4,5 Prozent zu, kann aber die weiterhin dramatischen Verluste im Inland nicht ausgleichen. Der Corona-bedingte Negativtrend für die deutsche Brauwirtschaft setzt sich weiter fort und die Branche erholt sich nur langsam von den Auswirkungen. In den aktuellen Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke wie immer unberücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Bierabsatz sinkt weiter

Bierabsatz legt im Juni zu

Die deutschen Brauer erwirtschaften im Juni ein Plus von 9,1 Prozent im Inland. Der Export steigt um erfreuliche 20,7 Prozent, sodass sich ein Gesamtplus von 11,2 Prozent ergibt. Zwischen den Bundesländern liegt beim Gesamtabsatz wie gewohnt eine große Spannweite: Sachsen-Anhalt erzielt ein Minus von 6,6 Prozent, während Bayern um 19,7 Prozent zulegt. Biermischgetränke steigen im Juni bundesweit um 8,4 Prozent.

Die kumulierte Betrachtung des ersten Halbjahrs 2021 ist weniger positiv. Der Gesamtbierabsatz sinkt bis Juni um 2,7 Prozent und der Inlandsabsatz um 4,9 Prozent. Das Exportgeschäft legt hingegen um 7,8 Prozent zu, kann aber die weiterhin dramatischen Verluste im Inland nicht ausgleichen. Der Corona-bedingte Negativtrend für die deutsche Brauwirtschaft setzt sich erstmal fort und die Branche erholt sich nur langsam von den Auswirkungen. In den aktuellen Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke wie immer unberücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Bierabsatz sinkt weiter

Starker Export rettet Bierabsatz im Mai

Sehr wechselhaftes Wetter und die zum großen Teil geschlossene Gastronomie macht den Brauern im Mai zu schaffen. Anders der Export: Hier zeigt sich, dass andere Länder früher lockerten. So erzielen die deutschen Brauer im Mai ein Minus von 5,3 Prozent im Inland. Der Export steigt um erfreuliche 28,1 Prozent, sodass sich ein Gesamtplus von 0,2 Prozent ergibt. Zwischen den Bundesländern liegt beim Gesamtabsatz wie gewohnt eine große Spannweite: Berlin/Brandenburg erzielt ein Minus von 12,5 Prozent, während Schleswig-Holstein/Hamburg erneut starke Zahlen vorweisen (Plus 30,9 Prozent). Biermischgetränke sinken im Mai bundesweit um 11,7 Prozent.

Kumuliert betrachtet sinkt der Gesamtbierabsatz 2021 bis Mai um 6,0 Prozent und der Inlandsabsatz um 8,3 Prozent. Das Exportgeschäft legt um 4,6 Prozent zu. In den Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke unberücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Bierabsatz sinkt weiter

Schlechtes Wetter im April lässt Bierabsatz sinken

Das Aprilwetter meint es mit den ohnehin leidenden Brauern nicht gut. Das Wetter ist so schlecht, dass sogar das desaströse Ergebnis des Vorjahresmonats beim Bierabsatz unterboten wird. So erzielen die deutschen Brauer im April ein Minus von 3,9 Prozent Im Inland. Der Export steigt um erfreuliche 7,7 Prozent, sodass sich ein Gesamtminus von nur 1,8 Prozent ergibt. Zwischen den Bundesländern liegt beim Gesamtabsatz wie gewohnt eine große Spannweite: Hessen erzielt ein Minus von 18,9 Prozent, während Schleswig-Holstein/Hamburg ein Plus von 24,8 Prozent verzeichnet. Biermischgetränke sinken im April bundesweit um 1,4 Prozent, nachdem sie letzten Monat noch ein erstaunliches Plus von 34,6 Prozent verzeichnen konnten.

Kumuliert betrachtet sinkt der Gesamtbierabsatz 2021 um 7,8 Prozent, der Inlandsabsatz um 9,2 Prozent und der Export um 1,4 Prozent. In den Zahlen bleiben alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke unberücksichtigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt