Nach einem insgesamt durchwachsenen Sommer sinkt der Bierabsatz im September 2026 erneut. Mit einem Minus von 4,6 Prozent verschlechtern sich die Zahlen im Vergleich zum Vormonat. Der steuerpflichtige Bierabsatz kommt einfach nicht aus der Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 17,3 Prozent gegenüber dem August 2026. Immerhin der Export sorgt für lächelnde Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er starke 9,4 Prozent.

Trotz des warmen und niederschlagsarmen Septembers in Deutschland hält die Zurückhaltung der Verbraucher beim Konsum an. Einem Plus bei den Ausfuhren von 9,4 Prozent steht ein Minus von 7,3 Prozent beim Inlandsabsatz gegenüber. Damit bleibt der Inlandsabsatz fast 3 Prozent hinter dem Gesamtabsatz zurück. Gemessen am Vorjahr schlägt sich die Branche bei den aufgelaufenen Absatzmengen noch ganz ordentlich: 1,3 Millionen Hektoliter weniger beim Gesamtabsatz summieren sich auf ein Minus von 2,1 Prozent. Im Inland bedeuten 1,6 Millionen Hektoliter weniger 3,2 Prozent unter dem Vorjahr. Ohne den wichtigen Export, der bislang um 3,2 Prozent zulegen konnte, sähe die Bilanz deutlich schlechter aus.

Mecklenburg-Vorpommern vermeldet ein Plus von 1,8 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgen Berlin/Brandenburg mit einem Gewinn von 1,4 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 30,9 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

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