Gemeinsame Erklärung der Verbände der Getränkewirtschaft: Handeln, bevor es zu spät ist

Gemeinsame Erklärung der Verbände der Getränkewirtschaft: Handeln, bevor es zu spät ist

Gemeinsam mit dem Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM), dem Deutschen Brauer-Bund (DBB), dem Verband Private Brauereien Deutschland und dem Verband der deutschen Fruchtsaftindustrie hat der Bundesverband des deutschen Getränkefachgroßhandels fünf Forderungen an die Politik herangetragen, um die wirtschaftliche Situation für die Getränkewirtschaft nachhaltig zu verbessern.

Bierabsatz: Zahlen im August deutlich im Aufwind

Bierabsatz: Zahlen im August deutlich im Aufwind

Im Vergleich zum August 2021 ist der Bierabsatz im Inland um 11,9 Prozent gestiegen. Auch die Zahlen für den Gesamtbierabsatz sind positiv. Damit liegen der steuerpflichtige und der Gesamtabsatz um jeweils rund 500.000 Hektoliter sogar über den Werten von 2019. Gegenüber dem Vormonat vermeldet der Deutsche Brauer-Bund e.V. (DBB) für August 2022 einen Zuwachs von 11,8 Prozent.

Nach den durchwachsenen Monaten Juni und Juli 2022, holt der August wieder auf: Trotz des Umsatzrückgangs in den vorangegangenen Monaten, ist der Gesamtbierabsatz im Kalenderjahr 2022 um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, beziffert sich das Minus gegenüber den Werten „vor Corona“ nun auf 3,4 Millionen Hektoliter beim Gesamtabsatz und 2,5 Millionen Hektoliter beim steuerpflichtigen Absatz. Im Gegensatz zum Vorjahr sind die Ausfuhren um 4,5 Prozent gesunken, was nicht zuletzt auch auf den Lieferstopp nach Russland zurückzuführen ist.  

Den Bundesländervergleich führen im August 2022 Niedersachsen/Bremen mit einem Plus von 20,9 Prozent an. Den zweiten Platz belegen Rheinland-Pfalz/Saarland mit einer positiven Veränderung von 18,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schlusslicht in dieser Statistik bilden aktuell Schleswig-Holstein/Hamburg mit einem Minus von 2,0 Prozent im Vergleich zum August 2022.

BV GFGH auf der drinktec 2022

BV GFGH auf der drinktec 2022

Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand, war auf der Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie in München zu Gast.

Auf LinkedIn haben wir darüber berichtet. Er referierte im Rahmen des Drink Innovation Campus (DICA) zu Chancen und Herausforderungen des Mehrwegsystems. Der Drink Innovation Campus (DICA) ist der erste Start-up-Accelerator für die Getränkewirtschaft. Eine Initiative von Strascheg Center for Entrepreneurship und INSIDE Getränke mit den Partnern Ardagh Group, Bitburger Braugruppe, drinktec, FrankenBrunnen und dem BV GFGH.

In der Gesprächsrunde auf der drinktec 2022 diskutierte er mit Torsten Hiller (LOGIPACK) und Stephan Rösgen (Ardagh) über die Zukunft der Kreislaufwirtschaft in der Lebensmittelindustrie. Mit Einführung des Mehrwegsystems 2023 in der Gastronomie sei man sich einig, dass alle jungen Unternehmen zusammenarbeiten sollen. Es sei wichtig, die Verpackungen an möglichst vielen Stellen zurück geben zu können, so Reinsberg. Er betonte aber, dass sich das etablierte System mit Themen wie Pfanderhöhung sowie Rückverfolgung von Kästen und Flaschen schwertue.

Tag des Mineralwassers am 7. Oktober 2022

Tag des Mineralwassers am 7. Oktober 2022

Deutsche Mineralbrunnen feiern gemeinsam mit den Getränkefachgroß- und- einzelhändlern den Aktionstag. Schirmherrin und Mineralwasser-Botschafterin ist die Weitsprung-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Malaika Mihambo.

Das pdf-Dokument im Download enthält eine Übersicht über das umfangreiche Presse- und Fotomaterial mit weiteren Themen rund um das Naturprodukt Mineralwasser anlässlich des Tags des Mineralwassers am 7. Oktober.

Die Bilddaten stehen unter folgendem Link zum Download für Sie bereit: https://bit.ly/Auswahl_Pressebilder.

Weitere Informationen zum „Tag des Mineralwassers“ finden Sie unter: http://www.mineralwasser.com/tag-des-mineralwassers/

Gastgewerbeumsatz im Juli gesunken

Gastgewerbeumsatz im Juli gesunken

Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 real um 1,5 Prozent gesunken und nominal um 0,4 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat, lag der Umsatz real um 10,2 Prozent (nominal 19,0 Prozent) höher. Allerdings, so teilt das Statistische Bundesamt mit, befindet sich der Gastgewerbeumsatz im Juli 2022 insgesamt um reale 9,3 Prozent unter und nominal 4,3 Prozent über dem Niveau des Juli 2019, dem Vergleichsmonat vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Die Differenz zwischen den nominalen und den realen Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen im Gastgewerbe wider.

Die Umsatzdaten im Überblick:

  • Gastgewerbe: Das Gastgewerbe steigert den Umsatz im Juli 2022 um real 2,2 Prozent (nominal 3,8 Prozent) gegenüber dem Vormonat.
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe erreicht ein reales Umsatzplus von 5,8 Prozent (nominal 6,7 Prozent) gegenüber Juni 2022.
  • Schankwirtschaften: Im Vergleich zum Vormonat steigt der Umsatz dieser Branche um real 7,5 Prozent (nominal 8,7 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein Umsatzplus von 2,6 Prozent (nominal 4 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
  • Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen: Gegenüber Juni 2022 kommt die Branche im Juli 2022 auf ein Plus von real 1,5 Prozent (nominal 3,3 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Im Vergleich zum Juni 2022 verbucht diese Branche einen realen Umsatzverlust von 8,1 Prozent (nominal 6,1 Prozent).

Kumulierte Zahlen im Überblick:

Kumuliert betrachtet ergeben sich folgende Daten für den Zeitraum von Januar bis Juli 2021 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2022:

  • Gastgewerbe: Der Umsatz im Gastgewerbe steigt um real 74 Prozent (nominal 84,2 Prozent).
  • Gaststätten: Das Gaststättengewerbe erreicht ein reales Umsatzplus von 64,1 Prozent (nominal 73,7 Prozent).
  • Schankwirtschaften: Die Schankwirtschaften verbuchen ein kumuliertes reales Plus von 155,1 Prozent (nominal 173,3 Prozent).
  • Gastronomie: Die Gastronomie verzeichnet ein kumuliertes Umsatzplus von 57,6 Prozent (nominal 67,3 Prozent).
  • Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen: Der reale Umsatz der Branche steigt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 113,7 Prozent (nominal 128 Prozent).
  • Cateringunternehmen und sonstige Verpflegungsdienstleistungen: Diese Branche verbucht ein reales Umsatzplus von 36,4 Prozent (nominal 43,6 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt