Gastgewerbeumsatz bleibt im November 2021 im Corona-Tief

Gastgewerbeumsatz bleibt im November 2021 im Corona-Tief

Nachdem der Umsatzrückgang im Gastgewerbe im Oktober 2021 noch geringer ausfiel als in den Vormonaten, ist der Minustrend im November 2021 erneut deutlich zu erkennen. Das dürfte auf vor allem auf die steigenden Inzidenzzahlen seit Ende Oktober sowie eine verschärfte Corona-Verordnung Ende November zurückzuführen sein.

Verglichen mit dem Vormonat sinkt der Umsatz im Gastgewerbe im November 2021 real um minus 22,7 Prozent (nominal minus 22,5 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat – also dem „Lockdown-Monat“ November 2020 – verzeichnet das Gastgewerbe ein reales Umsatzplus von 117,1 Prozent (nominal 120,3 Prozent). Auch im Gaststättengewerbe ist das Minus deutlich: Gegenüber Oktober 2021 besteht ein Minus von real 21,9 Prozent (nominal Minus 21,8 Prozent). Verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2020 (Lockdown) verbuchen auch die Gaststätten ein Umsatzplus (real 108,5 Prozent, nominal 113,3 Prozent). Für beide Branchen gilt aber: Die Umsätze im November 2021 liegen noch immer unter denen aus Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie.

Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen verzeichnen im November 2021 ein reales Umsatzminus von 14,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Zwar steigern die Betriebe den realen Umsatz verglichen mit dem Vorjahresmonat aus oben genannten Gründen um 255 Prozent. Trotz des Anstiegs im November 2021 liegt der Umsatz real noch 28,7 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Gleiches Bild bei den Schankwirtschaften: Der reale Umsatz sinkt im November 2021 gegenüber dem Vormonat um 19,6 Prozent (nominal minus 19,5 Prozent). In der Gastronomie fällt der reale Umsatz im November 2021 im Vormonatsvergleich um 11,1 Prozent. Verglichen mit November 2020 steigt der Umsatz um 79,4 Prozent, liegt allerdings noch immer 26,6 Prozent unter dem Niveau vom Februar 2020.

Kumuliert betrachtet sinkt der Umsatz im Gastgewerbe einschließlich November 2021 real um 7,3 Prozent (nominal minus 4,9 Prozent). Die Beherbergungsunternehmen verzeichnen ein reales Minus von 4,3 Prozent (nominal minus 3 Prozent), die Gastronomie real ein Minus von 8,6 Prozent (nominal minus 5,6 Prozent), die Caterer ein reales Minus von 3,2 Prozent (nominal minus 0,5 Prozent) und das getränkeintensive Gaststättengewerbe ein reales Minus von 10,1 Prozent (nominal minus 6,9 Prozent). Die Schankwirtschaften liegen nach wie vor mit einem realen Minus von 22,8 Prozent (nominal minus 18 Prozent) weit hinter den Zahlen aus 2020 zurück.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Gastgewerbeumsatz bleibt im November 2021 im Corona-Tief

Oktober 2021: Erneutes Umsatzminus im Gastgewerbe

Der Negativtrend im Gastgewerbe setzt sich im Oktober fort. Das zurückhaltende Konsumverhalten schwächt die Umsätze. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legt die Branche erheblich zu.

Das Gastgewerbe muss im Oktober 2021 erneut ein reales Minus von 3,2 Prozent (nominal minus 3 Prozent) im Vergleich zum Vormonat verbuchen. Gegenüber dem Vorjahresmonat kann aber eine deutliche Umsatzsteigerung erzielt werden: real plus 19,7 Prozent (nominal 20,9 Prozent). Das Gaststättengewerbe erwirtschaftet im Vergleich zu September 2021 ein Umsatzminus von 2,4 Prozent (nominal 2,2 Prozent), kann aber verglichen mit dem Vorjahresmonat ebenso ein Umsatzplus von 11,6 Prozent (nominal 13,3 Prozent) verbuchen.

Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen verzeichnen im Oktober 2021 ein reales Umsatzplus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Gastronomen hingegen müssen für diesen Zeitraum einen Umsatzrückgang von real 2,7 Prozent (nominal 2,6 Prozent) hinnehmen. Die Schankwirtschaften erwirtschaften sowohl im Vormonatsvergleich (real plus 4,0 Prozent, nominal plus 5,0 Prozent) als auch im Vorjahresmonatsvergleich ein Umsatzplus (real 28,2 Prozent, nominal 31,5 Prozent). Die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister können sich erneut über ein reales Umsatzplus von 12,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat freuen (nominal 15,2 Prozent).

Kumuliert betrachtet sinkt der Umsatz im Gastgewerbe einschließlich Oktober real um 13,4 Prozent (nominal minus 11,2 Prozent). Die Beherbergungsunternehmen verzeichnen ein reales Minus von 12,7 Prozent (nominal minus 11,7 Prozent), die Gastronomie real ein Minus von 13,7 Prozent (nominal minus 10,9 Prozent), die Caterer ein reales Minus von 5,8 Prozent (nominal minus 3,1 Prozent) und das getränkeintensive Gaststättengewerbe ein reales Minus von 15,8 Prozent (nominal minus 12,9 Prozent). Die Schankwirtschaften liegen nach wie vor mit einem realen Minus von 32,2 Prozent (nominal minus 28,2 Prozent) weit hinter den Zahlen aus 2020 zurück.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Gastgewerbeumsatz bleibt im November 2021 im Corona-Tief

Gastgewerbeumsatz sinkt im September um 3,5 Prozent gegenüber Vormonat

Im September 2021 haben mehrere Bundesländer wegen steigender Corona-Infektionszahlen die 2G-Regelung eingeführt. Das Gastgewerbe erleidet dadurch einen überschaubaren Umsatzrückgang und erwirtschaftet im Vergleich zum Vormonat ein Minus von 3,5 Prozent (nominal 4,1 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat steigt der Umsatz jedoch real um 6,8 Prozent (nominal 7,9 Prozent). Deutlicher fällt das Umsatzplus bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen aus. Diese können ihren realen Umsatz im September 2021 gegenüber September 2021 um 14,3 Prozent (nominal 14,7 Prozent) steigern. Die Gastronomen erzielen ein reales Umsatzplus von 2,5 Prozent (nominal 4,0 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das Gaststättengewerbe legt im selben Zeitraum real um 1,3 Prozent zu (nominal 2,7 Prozent). Die Schankwirtschaften verbuchen ein reales Plus von 2,0 Prozent (nominal 4,0 Prozent). Die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister erzielen ein erfreuliches reales Umsatzplus von 7,3 Prozent (nominal 9,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Kumuliert betrachtet sinkt der Umsatz im Gastgewerbe einschließlich September real um 17,7 Prozent (nominal minus 15,5 Prozent). Die Beherbergungsunternehmen verzeichnen ein reales Minus von 18,9 Prozent (nominal minus 18,0 Prozent), die Gastronomie real ein Minus von 17,1 Prozent (nominal minus 14,3 Prozent), die Caterer ein reales Minus von 8,1 Prozent (nominal minus 5,5 Prozent) und das getränkeintensive Gaststättengewerbe ein reales Minus von 19,4 Prozent (nominal minus 17,1 Prozent). Die Schankwirtschaften liegen nach wie vor mit einem realen Minus von 39,3 Prozent (nominal minus 35,6 Prozent) weit hinter den Zahlen aus 2020 zurück.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Gastgewerbeumsatz bleibt im November 2021 im Corona-Tief

Gastgewerbeumsatz: Aufwärtstrend setzt sich im Sommer fort

Die Umsatzentwicklung im Gastgewerbe ist weiter positiv. Die Branche erwirtschaftet im August 2021 im Vergleich zum Vormonat ein Plus von 5,9 Prozent (nominal 6,4 Prozent). Aber: Noch immer liegt der Umsatz um 16,2 Prozent unter dem Niveau aus Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Auch gegenüber des Vorjahresmonats kann im August 2021 ein Umsatzplus von 5,1 Prozent (nominal 5,9 Prozent) erzielt werden. Etwas deutlicher fällt das Umsatzplus bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen aus. Diese können ihren realen Umsatz im August 2021 gegenüber Juli 2021 um 13 Prozent (nominal 13,6 Prozent) steigern. Die Gastronomie erzielt ein reales Umsatzplus von 0,4 Prozent (nominal 1,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das Gaststättengewerbe legt von Juli bis August 2021 real um rund 1,3 Prozent (nominal 2,6 Prozent) zu, bleibt aber erneut in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Schankwirtschaften verbuchen – wie bereits im Juli 2021 – ein reales Minus von 7,4 Prozent (nominal minus 5,7 Prozent). Die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister erzielen ein reales Umsatzplus von 8,1 Prozent (nominal 10,3 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Kumuliert betrachtet ergibt sich nach wie vor ein Umsatzminus, das aber im Vergleich zum Vormonat mit minus 22,2 Prozent (nominal minus 20,0 Prozent) etwas geringer ausfällt. Die Beherbergungsunternehmen verzeichnen ein reales Minus von 25,6 Prozent (nominal minus 24,7 Prozent), die Gastronomie real ein Minus von 20,6 Prozent (nominal minus 17,8 Prozent), die Caterer ein reales Minus von 10,8 Prozent (nominal minus 8,2 Prozent) und das getränkeintensive Gaststättengewerbe ein reales Minus von 23,9 Prozent (nominal minus 20,9 Prozent). Die Schankwirtschaften liegen nach wie vor mit einem realen Minus von 47,8 Prozent (nominal minus 44,3 Prozent) weit hinter den Zahlen aus 2020 zurück, wenngleich sich die Umsatzeinbußen von Juli auf August 2021 leicht gebessert haben.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Gastgewerbeumsatz bleibt im November 2021 im Corona-Tief

Gastgewerbeumsatz steigt im Juli um 20,8 Prozent gegenüber Vormonat

Das deutsche Gastgewerbe erzielt im Juli 2021 gegenüber dem Vormonat ein Plus von 20,8 Prozent (nominal 21,3 Prozent). Der Umsatz liegt aber noch 23,5 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat erzielt das Gastgewerbe ein reales Plus von 4,2 Prozent (nominal 4,6 Prozent). Bei den Beherbergungsunternehmen steigt der Umsatz im Juli gegenüber dem Vorjahr real um 8,2 Prozent (nominal 7,5 Prozent). Die Gastronomie erzielt ein reales Umsatzplus von 2,1 Prozent (nominal 3,2 Prozent), das getränkeintensivere Gaststättengewerbe bleibt real auf dem Niveau des Vorjahres (nominal plus 1,1 Prozent). Die Schankwirtschaften erleiden ein reales Minus von 8,4 Prozent (nominal minus 6,7 Prozent). Die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister erzielen ein erfreuliches reales Plus von 13,1 Prozent (nominal 15,2 Prozent).

Kumuliert betrachtet sinken die Umsätze der Hotels, Restaurants und Bars einschließlich Juli 2021 real um 28,7 Prozent (nominal minus 26,4 Prozent). Die Beherbergungsunternehmen verzeichnen ein reales Minus von 36,5 Prozent (nominal minus 35,8 Prozent), die Gastronomen ein reales Minus von 25,2 Prozent (nominal minus 22,2 Prozent), die Caterer ein reales Minus von 13,8 Prozent (nominal minus 11,1 Prozent) und das getränkeintensivere Gaststättengewerbe ein reales Minus von 28,4 Prozent (nominal minus 25,3 Prozent). Die Schankwirtschaften setzen in den ersten 7 Monaten des Jahres weit weniger als die Hälfte im Vergleich zu 2020 um (real minus 54,7 Prozent, nominal minus 51,3 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt