Nach einem starken Juni fällt der Bierabsatz im Juli 2026 wieder in alte Muster. Mit einem Minus von 1,6 Prozent verschlechtern sich die Zahlen wieder. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz rutscht wieder in die Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 2,1 Prozent im Vergleich zum Juni 2026. Immerhin der Export sorgt für lächelnde Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er 0,4 Prozent.

Anders als von vielen erhofft, zeigt der Juliabsatz kein positives Bild. Zwar lagen die Temperaturen bundesweit über dem langjährigen Mittel, doch insbesondere im Norden war das Wetter sehr unbeständig, während es im Süden äußerst heiß war. Gegenüber dem bereits mit -4,1 Prozent bzw. -4,8 Prozent unbefriedigenden Vorjahresmonat fehlen erneut 1,6 Prozent beim Gesamtabsatz und 2,1 Prozent beim steuerpflichtigen Absatz. Insgesamt liegt der Absatz mit -2,1 Prozent und im Inland mit -2,9 Prozent gut eine Million Hektoliter unter dem Vorjahr. Einzig die Ausfuhren liegen mit einem Plus von 0,4 Prozent denkbar knapp über dem Jahr 2025: Mit 1,7 Prozent stehen hier Ende Juli knapp 150.000 Hektoliter mehr in der Statistik als zur selben Zeit ein Jahr zuvor.

Sachsen-Anhalt vermeldet ein Plus von 17,3 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Mecklenburg-Vorpommern mit einem Gewinn von 9,9 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 38,6 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

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