Nach zuletzt wieder schwächeren Monaten präsentiert sich der Bierabsatz im Juni 2026 plötzlich wie verwandelt. Mit einem Plus von 5,2 Prozent verbessern sich die Zahlen deutlich. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz schafft es etwas aus der Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) gewinnt dieser 5,7 Prozent im Vergleich zum Mai 2026. Auch der Export sorgt für lächelnde Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er 3,7 Prozent.

Nach dem März ist der Juni bereits der zweite Monat in diesem Jahr, der bessere Absatzzahlen als der Vorjahresmonat präsentiert. Ursache hierfür dürfte weniger die Fußball-WM in Übersee gewesen sein, sondern vielmehr die außerordentlich warmen Temperaturen, die der Juni ganz Deutschland mit Ausnahme des äußersten Ostens beschert hat. 5,2 Prozent insgesamt bzw. 5,7 Prozent national bedeuten 400.000 bzw. 350.000 Hektoliter mehr als im Juni 2025.

Aufgelaufen liegt das Jahr dennoch weiterhin deutlich im Minus: 2,2 Prozent unter dem Vorjahr bedeuten für den Gesamtabsatz einen Verlust von 850.000 Hektolitern. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Beim Inlandsabsatz fehlen 3,1 Prozent oder gut 1.000.000 Hektoliter. Einzig die Ausfuhren gestalten sich positiv und liegen zum Halbjahr mit 140.000 Hektolitern 2,0 Prozent im Plus.

Bayern vermeldet ein Plus von 10,8 Prozent und führen damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgen Rheinland-Pfalz und das Saarland mit einem Gewinn von 10,1 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 28,4 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

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