Das Jahr 2025 ist und bleibt schwierig: Auch im Dezember präsentieren sich die Absatzzahlen tiefrot. Mit einem Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat verschlechtern sich die Zahlen weiterhin. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz sieht es nicht anders aus. Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 0,8 Prozent im Vergleich zum ebenfalls mauen November 2025. Der Export ebenfalls für Sorgenfalten: Im Vergleich zum Vormonat verliert er 0,8 Prozent.

Mit einem Minus von insgesamt sechs Prozent ist der Gesamtabsatz im Jahr 2025 auf rund 78 Millionen Hektoliter gesunken. Das ist der stärkste Absatzrückgang seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1993.

82,5 Prozent des gesamten Bierabsatzes waren im Jahr 2025 für den Inlandsverbrauch bestimmt. Dies bedeutet einen Rückgang zum Vorjahr von 5,8 Prozent auf rund 64 Millionen Hektoliter. Angesichts eines Jahresverlustes von fast fünf Millionen Hektolitern gesamt und vier Millionen Hektolitern steuerpflichtig kann es kein Trost sein, dass der Dezember mit weniger als einem Prozent Absatzrückgang gegenüber dem Vorjahresmonat, entsprechend ca. 50.000 Hektolitern, das Jahr 2025 beinahe versöhnlich zu Ende gehen ließ.

Auch das Ergebnis des Dezembers kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die deutsche Brauwirtschaft ein extrem herausforderndes Jahr hinter sich hat, das die Negativ-Trends der Vergangenheit in den Schatten stellt. Im Pandemie-Jahr 2020 mit mehrmonatigen Gastronomie-Lockdowns betrug der Absatzverlust im Vorjahresvergleich 5,5 Prozent.

Sachsen vermeldet ein Plus von 8,1 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Baden-Württemberg mit einem Gewinn von 4,8 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Sachsen-Anhalt mit einem Minus von 20,5 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund